IDM Salzburgring

Der Salzburgring ist erneut Austragungsort eines IDM-Laufes. Am 3. & 4. Juli gastieren die Stars auf der schnellen Strecke in Österreich und die Zuseher werden sicherlich packende Rennen erleben. Von den Naturtribünen am Salzburgring hat man einen tollen Einblick in die Strecke, beim Pitwalk kann man die Helden der Rennstrecke in der Boxengasse besuchen.
Mit dabei klarerweise das Top-Team der Superbike Klasse, die bayrische Alphatechnik Truppe. Besonders der Bayer Jürgen Ölschläger möchte bei seinem "Heimrennen" am Salzburgring auf seiner CBR 1000 RR wieder siegen. Er liegt zur Zeit mit 103 Punkten hinter seinem seinem Teamkollegen Michael Schulten (140 Punkte) am 1. Rang.
Die Alphatechnik Crew. Foto: www.oeli.cc
   

Andi Meklau auf Suzuki GSXR 1000, Photo: Peter Marlie [MotoFoto@t-online.de]

Andi Meklau ist derzeit der beste Österreicher in der IDM Klasse Superbike und liegt mit 66 Punkten auf Rang 5. Beim letzten IDM Weekend am Nürburgring fuhr er mit seiner GSXR 1000 auf Platz 2 - geschlagen nur vom Gaststarter aus der WM Kevin Curtain. Damit konnte er sämtliche deutsche Toppiloten besiegen. Beim Heimrennen am Salzburgring ist alles drinnen.

   
Nur einen Punkt hinter Andi Meklau liegt derzeit Robert Ulm in der Gesamtwertung der Klasse Superbike. Gleich beim Auftaktrennen in Hockenheim fuhr er heuer auf Platz 3. Beim letzten Event am Nürburgring fuhr er auf Platz 4 und auf Platz 5 und machte damit wertvolle Punkte.
Robert Ulm auf seiner Schäfer Suzuki
   
Auf Platz 7 in der Gesamtwertung der Klasse Superbike liegt zur Zeit R1 Pilot Günther Knobloch. Für Racing Fans hat der Knobi fürs Heimrennen ein feines Paket geschnürt:

-) TYSA VIP Ticket (wichtig für Afterrace Party)
-) IDM WE Ticket inkl. Fahrerlager ( Normalpreis € 24.-
-) TYSA Fanshirt (Normalpreis € 15.-)
1 Gratisgetränk & Grillwürstel im TYSA Partyzelt

Gesamtsonderpreis: 29 Euro!

Wer Interesse hat guckt auf www.yamaha-sebring.at oder schickt ein Mail an info@yamaha-sebring.at

Knobi hat es heuer noch nicht aufs Podest geschafft, war aber schon knapp dran. Evtl. klappt es ja am Salzburgring. Teamkollege Schescho zählt immer zu den schnellsten Piloten am Ring, riskiert aber oft zu viel und landet im Kiesbett. Auch er ein Podestanwärter am Salzburgring.


Feine Sache für Yamaha Fans. Das Yamaha Sebring Shirt.
   
Auch Christian Zaiser war heuer schon ein paar mal gut unterwegs und zählt immer zu den schnellsten Piloten im Feld. Am Nürburgring fuhr er einmal auf Platz 15 und einmal auf Platz 6. Am Salzburgring trau ich ihm auf alle Fälle einen Podestplatz zu.
Chris Zaiser
   
Auch der Witzeneder Michael konnte heuer schon 6 Punkte im dichten IDM Starterfeld erobern. Unter seinem Wert geschlagen wurde bisher der Mike Wohner auf seiner Kawasaki ZX 10 R. Letztes Jahr war er manchmal in den Top 10 zu finden, heuer hat er gerade mal 3 Punkte geschafft. Da hat er sich sicher mehr erwartet. Ich habe ihn gestern am Pannoniaring getroffen und kurz mit ihm geplaudert. Sie arbeiten hart am Setup und hatten zu Beginn der Saison große Probleme. Der Salzburgring ist eine Strecke wo er normalerweise sehr schnell fahren kann. Er hofft das Motorrad jetzt so weit zu haben dass er am Salzburgring ordentlich angreifen kann. Wäre toll wenn ein weiterer Österreicher in den Top 10 mitfahren kann.
Mike Wohner hatte heuer bisher leider noch nicht so den Durchblick beim Setup. Jetzt soll es aber aufwärts gehen. Ich drücke auf alle Fälle die Daumen.
   
Für Martin Bauer begann die Supersport Saison in Deutschland sehr gut. Beim ersten Rennen fuhr er mit seiner GSXR 600 gleich auf Platz 3 und war guter Dinge für weitere gute Ergebnisse. Leider lief es die restliche Saison dann bisher nicht so toll. Letztes Jahr konnte er am Salzburgring mit der geliehenen Klaffi Honda CBR 600 RR auf Platz 3.

Beim letzten Event am Nürburgring wurde Martin 13. Der Niederösterreicher startete beim Rennen wie gewohnt gut und überholte sogar einige Fahrer aus der ersten Startreihe, wurde dann jedoch eingezwickt, verlor wertvolle Plätze und bog erst an zwölfter Stelle in die erste Kurve ein. Zu Beginn der vierten Runde dann ein Schreckmoment gleich vier Fahrer stürzten in der heiklen Rechts nach Start-Ziel. Der Eggendorfer: Ich hatte unglaubliches Glück, nicht selbst zu stürzen, einer ist mir rechts und einer links in das Motorrad geknallt, sodass der Auspuff und das Einstellrad für die Federvorspannung verbogen wurden. Unsere 69 ist diesem Schlamassel also mit einigen Schrammen entkommen. Danach gab der Renningenieur alles und war rundenlang in ein Gefecht mit Nina Prinz und Sachsenring-Sieger Thomas Wendel verwickelt, am Ende war der 13. Platz aber doch nicht das Gelbe vom Ei.

Martin nach dem Rennen am Nürburgring: Ich machte im Rennen kaum Fehler, fühlte mich gut. Ich habe gesehen, wie sehr sich das Wilbers Racing Team bemüht und gearbeitet hat, um das leidige Problem des Setups in den Griff zu bekommen, doch wir haben noch kein richtiges Rezept gefunden. Ich bin um mein Leben gefahren, dennoch war einfach nicht mehr drin, ich habe teilweise das Limit überschritten und musste zwei-, dreimal heftige Vorderradrutscher abfangen. Ich freue mich aber schon darauf, wenn wir mit einem gscheiten Setup die Konkurrenz mit den ersten Drei von heute, Herbert Kaufmann, Werner Daemen und Kai-Borre Andersen fordern können!

   
Nur einen Punkt hinter dem Martin Bauer liegt der Gaisbauer Georg auf seiner Yamaha R6. Er fährt heuer in der IDM konstant in die Punkte und wird vermutlich auch am Salzburgring wieder unter den ersten 10 Fahrern sein.
Georg Gaisbauer mit seiner Yam R6
   
Ebenfalls schon 3 Punkte gemacht in der IDM hat der junge Vorarlberger Rene Mähr. Der 17 Jährige Honda CBR 600 RR Pilot ist heuer in seiner ersten Profi-Karriere unterwegs und gibt in der IDM jugendliches Feuer ohne Ende. Auf der Homepage http://www.rene-maehr.at/ findet ihr alle Infos über Rene und sein Team.
   
Mit den meistem Stolz erfüllt uns Österreicher natürlich der Auftritt von Michael Ranseder in der 125er Klasse in Deutschland. Der junge Bursche ist auf einer KTM unterwegs und konnte auch beim letzten Rennen wieder siegen. Er führt auch in der Gesamtwertung der 125er Klasse und am Salzburgring ist Daumen drücken angesagt. Michael ist nach seinen tollen Leistungen klarerweise DER Topfavorit für das Rennen am Salzburgring.

Ein weiterer junger Österreicher ist in der IDM 125er Klasse mit dabei. Philipp Eitzinger hat bisher 3 Punkte gemacht und steht in Salzburg wieder mit am Start.


Michi Ranseder bei der Siegesfahrt am Hockenheimring
Photo: J.Wiessmann
   
Im dichten und harten SUZUKI - GSX-R 750 CUP ist der Klaus Kaltenbacher mit dabei. Hoffentlich kann er auch in Salzburg wieder Punkte sammeln. Der Tirol hat beim Heimrennen sicherlich einen Fanclub mit dabei die ordentlich Daumen drücken.
   
Die IDM Weekends sind eine empfehlenswerte Sache. Gute Stimmung, gute Rennen und ein tolles Auftreten der Teams in der Boxengasse sind Garanten für zufriedene Zuseher. Racing Fans sollten sich das Weekend am Salzburgring nicht entgehen lassen. Gründe zum Daumen drücken gibt es genug...

IDM Saison 2004

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Bericht vom 25.06.2004 | 4.397 Aufrufe

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