Enduro Pramlehen

Enduro Wochenende in Old School Manier.
enduro pramlehen
 

Enduro Pramlehen 2013

Kaum ein Rennwochenende in Österreich bietet so viel Fahrspaß und so viel Streckenangebot an einem Wochenende wie das Pramlehen Enduro. Das Rennen wurde nach Old School Manier gefahren.
 
Um ein Enduro Wochenende in Pramlehen in vollen Zügen genießen zu können sollte man 3 Tage einplanen, denn das Paket das geboten wird, gibts in der Art nur ein einziges mal in Österreich. Wie schon die Jahre zuvor ist der Freitag immer der "freie Tag". Frei die Strecke zu befahren, ohne Rennstress und ohne Einteilungen, jeder kann verschiedene Streckenabschnitte (Hobby, Profi) mit seinen Kumpels befahren. Wobei hier angemerkt werden muss, dass es nur noch ganz wenige Möglichkeiten gibt, wo so lange Runden mit Bachbetten, Forststraßen und vor allem viel Wald geboten wird. Für eine Pro Runde sollte man als Hobbyfahrer schon 45min und einen Camelbag einplanen!

Am Sonntag dann der Renntag. Das tolle an dem Rennen ist der Modus. Keine 2,3 oder mehr Stunden Vollgasrennen, sondern ein Zeitfenster von 5 Stunden in denen man 5 Runden fahren sollte, jede Runde berechtigt einmal in die Sonderprüfung zu fahren, diese wird dann als Wertung heran gezogen. Heuer wurde ein neues Transpondersystem angeschafft. Leider wurde die Software durch die über 200 Starter leicht in die Knie gezwungen und so wurde die schnellste gewertete Runde für das Klassement heran gezogen. Für die Zuseher war dies direkt vom Catering aus fein mit an zu sehen.
enduro pramlehen
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Trotz der großzügigen Zeit von 5h ging das Rennen an die Substanz. In der Nacht zuvor hatte es geregnet und daher war die Strecke zum Teil sehr selektiv. Erst am Nachmittag trocknete es auf und speziell die Sonderprüfung wurde richtig griffig. In der 4Takt Profi Klasse hat Erich Brandauer seine Klasse unter Beweis gestellt und mit der Tagesbestzeit vor Edi Ederer und Markus Schmölz gewonnen. In der 2Takt Profi Klasse siegte der Schotte Stefan Simpson vor Markus Auer und Patrick Käfer-Schlager.

Hobby 2T: 1. Andreas Auer, 2. Arnold Lindbichler, 3. Andreas Scheibelauer
Hobby 4T: 1. Marco Hubmann, 2. Gerald Krenn, 3. Lukas Goldnagl
Oldboys: 1. Alexander Schmölz, 2. Roland Schier, 3. Gerhard Lechner
Damen: 1. Veronika Dallhammer, 2. Anna Schmölz, 3. Patricia Vieghofer

Am Sonntag stand dann der Tag zum Testen von neuen Motorräder der Marken Honda, GasGas, Husaberg und Beta. So konnte die Sonderprüfung mit der eigenen als auch mit den Test Motorräder befahren, und die Zeiten per Transponder verglichen werden. Leider spielte das Wetter am Sonntag nicht mit und Lunzer Schnürlregen legte sich über das Kothbergtal. Ein Wochenende ganz im Zeichen des Enduro Sports.
 
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Text: edi e
Fotos:
edi e

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Bericht vom 30.08.2013 | 5.160 Aufrufe

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