Romaniacs 2013 Prolog

Red Bull Romaniacs 2013. Der Prolog ist die erste Hürde, die nicht jeder nimmt.
 

Red Bull Romaniacs 10.0

Romaniacs Rookie Gebrüderpaar Hemingway liefern ein eindrucksvolles Debüt in Rumänien.
 
Traditonell wird der Red Bull Romaniacs Prolog von den Teilnehmern mit grossem Respekt und als bittere Pille betrachtet, bevor die Hardenduro-Rallye in die atemberaubenden Karpaten startet. Besonders für die Starter der Hobby- Klasse ist der Prolog eine kernige Aufgabe, die manche Fahrer auf den ersten Blick sogar aMls unfahrbar charakterisierten. Trotzdem zeigten heute alle Romaniacs - Teilnehmer enormen Mut und gaben ihr Allerbestes vor den tausenden enthusiastischen Zusehern am Hauptboulevard von Sibiu. Viele der Fahrer konnten die zahlreichen, speziell aus Holz angefertgten Hindernisse nur schiebend und schnaufend bewältgen - manche trennten sich dabei sogar kurzfristg von der Hartware. Die Teilnahme am Prolog war für die Fahrer nicht verpflichtend, allerdings gibt es für das Nichtbefahren der Strecke eine 15-minütige Zeitstrafe für den nächsten Renntag.

Galerie Red Bull Romaniacs 10.0

 
Sogar die internationalen PRO-Fahrer zeigten gehörigen Respekt und einiges Stirnrunzeln beim Anblick der aufwändig konstruierten Prologstrecke. Beim ersten Besichtigen des Prologs heute Früh war ich kurz sprachlos..., meinte etwa der mehrfache Enduro-Weltmeister und Romaniacs- Frischling Ivan Cervantes (ESP). Einige weitere Profifahrer bestätigten, dass sie die erste Challenge der 10ten Romaniacs­Ausgabe ebenfalls eher vorsichtig angehen werden, um unnötiges Risiko zu Beginn der Rallye zu vermeiden. Top-Favorit und Husaberg -Star Graham Jarvis (UK) zeigte seine Ambitionen auf den Gesamtsieg der Red Bull Romaniacs und legte eine strategische Performance an den Tag. Der 3-fache Romaniacs-Sieger sah sich heute den heißblütigen Fight zwischen Paul Bolton (UK) und Jonny Walker (UK) aus sicherer Distanz an. Für die beiden talentierten Briten endete der spektakuläre Kampf um jeden Meter direkt am Podium: Bolton dominierte nach der Qualifikation schlußendlich auch das Finale, Walker sicherte sich den zweiten Platz vor einem ebenfalls enfesselten Ben Hemingway (UK), der als Romaniacs-Rookie eine beeindruckende Leistung zeigte.
 
 
Andy Fazekas, der sich seit der ersten Romaniacs-Ausgabe für das verrückte Layout des Prologs verantwortlich zeichnt, präsen(tierte 2013 wieder einen wahren Albtraum an Hindernissen, der für schlaflose Nächte unter den Teilnehmern sorgte. Kernige Felspassagen wechselten sich mit Feldern aus Baumstämmen, Wurzelstöcken (!) und Autoreifen ab, während beinahe senkrechte Steilwandfahrten und Holzrampen praktisch jeden Fahrfehler gnadenlos bestrafen. Als Sahnehäubchen wurde der 2013er Prolog auch noch auf die doppelte Länge der vergangenen Jahre ausgeweitet. Die Hobby- und Expert-Fahrer mussten im Finale 10 Minuten plus 1 Runde überstehen, während die Profiklasse 15 lange Minuten und 1 Runde in der Endurohölle verbrachte.

Andy Fazekas: Wir haben eine Menge an Ideen und Geld in den 2013er Prolog investiert - um das 10te Jubiläum stilgerecht zu begehen. Trotzdem war der diesjährige Prolog bei weitem nicht der härteste - in den ersten beiden Jahren (2004 & 2005) war die Strecke viel selektiver! Das herrliche Wetter und die trockenen Bedingungen haben die Prologstrecke ebenfalls deutlich fahrbarer für die Teilnehmer gemacht.
 
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Fotos:Irina G.

Bericht vom 04.07.2013 | 3.273 Aufrufe

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