Six Days Enduro Tag 1
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Red Bull Six Days Germany |
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Tag 1 - Montag, 24. September 2012 |
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Der Start |
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Bernhard Walzer mit der #200 am Start |
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Montag Tag 1 Red Bull Six Days Germany 2012 | |
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Frankreich in Führung vor Australien und Finnland Österreich auf Platz 12 Mit Frankreich ist die bereits im Vorfeld favorisierte Mannschaft erwartungsgemäß bereits am ersten Tag in Führung gegangen. Kein Wunder, finden sich unter den ersten sechs gleich 4 Franzosen. Dahinter aber mit Australien die erste kleine Überraschung und die Finnen auf Platz 3, die mit Problemen am Nachmittag vielleicht heute unter Wert geschlagen wurden. Die Six Days 2012 aber erst einen Tag alt und so ist noch lange nichts entschieden. Das gilt auch für die Mitglieder des Trophy Team Austria, die sich heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf Platz 12 einreihen und damit eine solide Basis für die kommenden Tage geschaffen haben. Belgien und Tschechien liegen in Sichtweite und so wird man sich vorerst an diesen beiden Teams orientieren. Lars Enöckl/KTM wird dabei als Tagesschnellster Österreicher die Zeitenjagd des Trophy Teams eröffnen und alles daran setzen, weiter Boden gut zu machen. Dies gilt auch für den Rest der Truppe, die hoch motiviert auf Tag 2 blickt. Bernhard Walzer/KTM meinte bereits gestern kurz nach Zieleinlauf, dass er heute den Turbo zünden wird und speziell im langen Endurotest von Thalheim voll attackieren will. |
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#201 Lars Enöckl auf dem Weg zum Parc Fermé |
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Auf der 11km langen Sonderprüfung lässt sich am meisten Zeit machen, aber auch sehr viel verlieren, wie das Beispiel Deutschland zeigt. Christian Weiss würgte in Thalheim sein Motorrad ab und brachte es erst nach rund 15 Minuten wieder zum Laufen. Zeit in der Sonderprüfung weg und danach bei der nächsten Zeitkontrolle auch noch eine Strafe ausgefasst. Davor sorgte Edi Hübner mit Zünddefekt an seiner Yamaha bereits für das Streichresultat des Tages. Team Germany beendet den Tag hinter Team Austria auf Platz 14 und steht vor heimischer Kulisse schon etwas unter Zugzwang. Wo immer ein deutscher Fahrer auftaucht, bricht die Hölle unter den massenhaften Zuschauern aus, die fast an jeder Ecke ihre Begeisterung lautstark bekunden. | |
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Trophy Team Austria | |
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Weiter Boden gut machen und eine geschlossene Leistung abliefern, ist auch die Devise im
österreichischen Team. Am Tag 2 geht es auf die selbe Runde wie gestern mit rund 7h Fahrzeit und 240km Streckenlänge. Auf der Runde warten 3
Sonderprüfungen, die zweimal am Tag absolviert werden,
was in Summe fast 1 Stunde Sonderprüfungszeit ergibt.
Die Uhr läuft heute wieder ab 8:16h und im Endurotest
von Thalheim sieht auch Rudi Pöschl/Husaberg die
meiste Luft nach vorne. Der lange Tiroler hatte gestern
dort Bodenkontakt und so sollte heute mit einem
optimalen Lauf eine bessere Zeit herausspringen, da ihm
der Test sonst gut liegt. Ohne Bodenkontakt kam auch der
Rest der Truppe nicht über die Runde. Markus
Tischart/KTM und Daniel Stocker/KTM hatten auch das
eine oder andere Geschichtchen zu erzählen. Vom
ruhigen Matthias Wibmer/KTM konnte man weniger entlocken, seine Zeiten sprachen aber für ihn. Am Ende des Tages kamen dann die Burschen nochmals ordentlich ins Schwitzen, galt es doch die Renngeräte vor dem Abstellen im Parc Fermé zu servicieren mit Reifenwechsel und was sonst so ansteht. Dafür gibt es maximal 10min. Zeit und jeder der schon einmal einen Mousse bestückten Reifen getauscht hat, weiß was dies heißt. Erster Tag also gut überstanden für das rotweißrote Trophy Team mit homogener Leistung aller Mitglieder, grundsolider Platzierung und vor allem ohne Probleme über die Runde. Tag 2 kann kommen.... |
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Junior Trophy Team Austria | |
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Der wird auch vom Junior Trophy Team schon heiß erwartet, stellten sich die Juniors doch auf
Platz 14 und lieferten ebenfalls eine grundsolide Leistung ab. Dabei begann der Tag nicht ganz
ohne Probleme. Felix Wegleitner/KTM verbog gleich im ersten Test seine Auspuffbirne, konnte
diese aber bei der nächsten Zeitkontrolle wechseln und danach lief es reibungslos für den
Blondschopf. Besser erging es Walter Feichtinger/KTM, der im ersten Test eine Spitzenzeit ablieferte und auch im Verlauf des Tages seine Leistung konstant hielt. Dies gilt auch für Bruder Michael Feichtinger/KTM und Florian Salbrechter/Husaberg die mit ihren Zeiten eine gute Basis für die kommenden Tage geschaffen haben. Bei den Junior Teams liegen die Italiener nach diesem ersten Tag in Front, gefolgt von England und Australien. Von Platz 6 mit Portugal bis Platz 14 Austria liegen aber nur 10min. Differenz alles möglich also für die Juniors. |
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Text: 1000ps |
Bericht vom 26.09.2012 | 4.271 Aufrufe