4. Lauf IDM

Bauer hat Pech, Sieg für Ranseder - Spannendes IDM-Rennwochenende am Sachsenring !
4. IDM-Veranstaltung 2010 / Sachsenring
18. - 20. Mai 2010

IDM Superbike

Hochs und Tiefs für die Laufsieger Karl Muggeridge und Martin Bauer


Hohenstein-Ernstthal Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt bewegten sich die beiden Laufsieger der IDM SUPERBIKE, der Australier Karl Muggeridge und der Österreicher Martin Bauer, am Wochenende (18. - 20. Juni 2010) auf dem Sachsenring. Vor 27.500 Zuschauern sicherten sie sich jeweils einen Sieg in der Königsklasse des deutschen Motorradsportes, hatten aber jeweils auch einen Ausfall zu verbuchen. Während bei Bauer im ersten Lauf die Technik der KTM RC8R streikte, musste Muggeridge im zweiten Rennen nach einer Kollision mit dem amtierenden Meister Jörg Teuchert ins Kiesbett.
 
Spannung pur auf der Grand Prix-Strecke in Sachsen
Beide Superbike-Rennen auf dem Sachsenring waren von ungeheuerer Spannung geprägt. Im ersten Lauf waren es bis gegen Halbzeit sogar sage und schreibe neun Piloten, die um den Sieg kämpften. Erst auf den letzten Kilometern fuhr der Polesetter und Meisterschaftsleader Muggeridge mit der Honda CBR1000RR einen Vorsprung von 1,2 Sekunden heraus. Werner Daemen aus Belgien belegte auf BMW S1000RR Rang zwei, Stefan Nebel aus Velbert wurde auf der zweiten Werks-KTM Dritter.

Auch im zweiten Rennen sollte die Entscheidung erst zum Ende des 21-Runden-Rennens fallen. Dario Giuseppetti ritt auf der Hertrampf-Ducati 1098 in der Queckenbergkurve vor Start-Ziel eine finale Attacke gegen Martin Bauer, musste sich am Ende aber um 0,045 Sekunden geschlagen geben. Trotzdem wurde es der erste Podestplatz des Berliners Giuseppetti. Im ersten Lauf am Mittag hatte er diesen auf Rang vier noch um eine Hundertstel verpasst.
 
Stürze der Favoriten in Lauf zwei
Beide Rennen der IDM SUPERBIKE waren durchaus hart umfochten. Doch im zweiten Rennen wurden härtere Bandagen als sonst ausgepackt. Da berührten sich BMW-Ass Barry Veneman und Muggeridge während des Rennverlaufes beim Überholen in der ersten Kurve, woraufhin der Australier kurzerhand wild gegen den Niederländer gestikulierte und mit dem Finger an die Stirn tippte. Nur wenige Kurven später kam es zu einer umstrittenen Kollision zwischen Muggeridge und Teuchert, wobei beide zu Boden mussten. Daemen, der direkt dahinter fuhr, sagte dazu: "Es war ein Rennunfall, ich würde keinem der beiden die Schuld geben."

Auch Veneman musste kurze Zeit später aus dem Sattel seiner BMW. Eingangs Omega flog er in hohem Bogen per Highsider ab und musste zunächst zur vorsorglichen Untersuchung ins Medical Center gebracht werden. Zur Siegerehrung war er aber schon wieder in der Boxengasse und applaudierte seinem Teamkollegen Daemen.
 
Tolle Rennen von Giuseppetti
Nach viel Pech, technischen Defekten, Ausfällen und Nullern gab es für den Berliner Giuseppetti auf dem Sachsenring endlich das erste Podest der Saison auf der Hertrampf-Ducati. Dabei zeigte der ehemalige GP125-Pilot außerordentliches Geschick, führte das zweite Rennen sogar mehrere Runden lang an und vereitelte auch einen Fluchtversuch Bauers. Dass er sich am Ende mit Rang zwei hinter dem mehrfachen Meister begnügen musste, störte ihn nicht. "Ich habe alles versucht, um noch an Martin vorbei zu kommen. Aber es hat nicht gereicht. Trotzdem bin ich glücklich, dass wir nach so langer Zeit endlich das erste Podest geholt haben, das haben meine Jungs, die viel mit mir gelitten haben, echt verdient", fasste er zusammen.
 
Muggeridge "Halbzeitmeister"
Zur Halbzeit der IDM SUPERBIKE-Saison 2010 und nach acht von 16 gefahrenen Rennen führt Honda-Pilot Muggeridge mit 148 Zählern die Tabelle an. Bauer auf Rang zwei hat 36 Punkte Rückstand auf den Leader, bei Daemen sind es drei mehr. Der amtierende Meister Teuchert ist auf den sechsten Gesamtrang hinter Nebel und Veneman abgerutscht und hat 87 Zähler auf seinem Konto. Die Markenmeisterschaft führt KTM vor Honda und BMW an.
 
ERGEBNISSE : IDM Superbike
7. Lauf: 1. Karl Muggeridge (AUS/Honda) 30:04,350 Min. zur., 2. Werner Daemen (BEL/BMW) 1,287 Sek. zur., 3. Stefan Nebel (Velbert/KTM) 1,435 Sek. zur., 4. Dario Giuseppetti (Berlin/Ducati) 1,445 Sek. zur., 5. Jörg Teuchert (Hersbruck) 9,094 Sek. zur., 6. Didier van Keymeulen (BEL/beide Yamaha) 17,360 Sek. zur.

8. Lauf: 1. Martin Bauer (AUT/KTM) 30:07,940 Min., 2. Giuseppetti 0,045 Sek. zur, 3. Daemen 3,036 Sek. zur., 4. Nebel 3,532 Sek. zur., 5. van Keymeulen 12,130 Sek. zur., 6. Gabor Rizmayer (HUN/Suzuki), 12,277 Sek. zur.

IDM-Stand (nach 8 von 16 Läufen): 1. Muggeridge 148, 2. Bauer 112, 3. Daemen 109, 4. Nebel 100, 5. Veneman 90, 6. Teuchert 87

Markenmeisterschaft (nach 8 von 16 Läufen): 1. KTM 222, 2. Honda 210, 3. BMW 204, 4. Yamaha 170, 5. Suzuki 130

Bauer vor Nebel

 

IDM Supersport

Siege für den Australier Damian Cudlin und den Österreicher Michael Ranseder


Hohenstein-Ernstthal (ots) - Zum zweiten Mal in der Saison wurden auf dem Sachsenring zwei Rennen in der IDM Supersport an einem Wochenende ausgetragen. Bei besten äußeren Bedingungen siegten vor 27.500 begeisterten Fans Damian Cudlin (AUS) und Michael Ranseder (AUT) nach interessanten Positionskämpfen.

Beim Samstagsrennen setzte sich Damian Cudlin (AUS/Yamaha) vor Kevin Wahr (Nagold/Honda) und Günther Knobloch (AUT/Yamaha) durch. Einen Tag später siegte Michael Ranseder (AUT) vor Damian Cudlin und Günther Knobloch (alle Yamaha).

Das Wetter war kühl aber sonnig. Bei den Qualifikationssitzungen für die beiden Rennen der Klasse Supersport auf dem Sachsenring gab es diesmal faire äußere Bedingungen, der Regen blieb glücklicherweise aus. Der Australier Damian Cudlin deklassierte die Konkurrenz mit einer Zeit von 1:26,360 min. Er holte die Pole vor dem Österreicher Günther Knobloch und dem Deutschen Kevin Wahr, die sich mit Ihren Zeiten aus der ersten Qualifikation in Startreihe eins platzieren konnten. Der Tscheche Patrik Vostàrek, arbeitete sich von der 20. Position noch auf Rang vier nach vorn. Gleichgewicht der Kräfte in Reihe eins: Je zwei Yamaha und Hondas.
 
Rennen 1, Samstag
In den ersten vier Runden führte Kevin Wahr (Nagold) auf seiner Honda. Dann zündete Cowboy Damian Cudlin seine Yamaha, übernahm die Führung und gab diese bis zur Zielflagge auch nicht mehr ab. Dahinter kämpften Wahr und Knobloch um die weitere Podestplätze. In der letzten Runde gelang es Wahr an Günther Knobloch noch vorbei zu ziehen. Der Österreicher Knobi hatte am Ende mit nachlassenden Reifen und einem stotternden Motor zu kämpfen. Die schnellste Rennrunde blieb Günther Knobloch mit 1:26,502 min. vorbehalten. Glücklicherweise gab es im Rennen nur wenige Stürze. Aus den Top Ten erwischte es in Runde acht Rico Penzkofer (Böhlen), der bis dahin auf Position vier lag. In Runde elf stürzte der zu dieser Zeit an zehnter Stelle liegende Georg Fröhlich (Wechselburg). Pascal Eckhardt (Sonthofen), der nach seinem Schlüsselbeinbruch in Oschersleben wieder mit von der Partie war, stürzte leider erneut, blieb aber diesmal unverletzt.
 
Rennen 2, Sonntag
Im zweiten Supersportrennen auf dem Sachsenring siegte der Österreicher Michael Ranseder bei besten äußeren Bedingungen. Von Startplatz 14 aus in Rennen gegangen, kämpfte er sich bereits nach der ersten Runde auf Position fünf vor. In Runde acht führte er erstmals das Spitzentrio an und nach zwischenzeitlichem Führungswechsel mit Damian Cudlin übernahm er in Runde 15 erneut die Spitze und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Er siegt schließlich vor seinen Yamaha-Markenkollegen Damian Cudlin und Günther Knobloch. Am Ende lagen zwischen Platz eins und drei nur magere 0,325 sek. Platz vier und fünf gingen an Kevin Wahr auf Honda sowie Raphael Chèvre (SUI) auf Yamaha.

Der Österreicher Knobloch hat damit das Kunststück fertig gebracht, bei allen bisherigen sechs Meisterschaftsrennen auf dem Podest zu landen. Allerdings fehlt Ihm noch der begehrteste Platz ganz oben auf dem Treppchen.

Pech hatte der Tscheche Patrik Vostárek, der in Führung liegend in Runde acht nach einem Highsider ausschied. Er markierte auch die schnellste Rennrunde mit einer Zeit von 1:26,266 min. Rico Penzkofer (Böhlen) konnte wegen einer Verletzung am linken Arm das Rennen nicht aufnehmen und auch Pascal Eckhardt musste nach seinem gestrigen Sturz passen.

In der Meisterschaft führt nach sechs Läufen Damian Cudlin mit 119 Punkten vor Günther Knobloch, der 108 Punkte auf dem Konto hat, und Michael Ranseder mit jetzt 98 Zählern.
 

ERGEBNISSE : IDM Supersport

5. Lauf: 1. Damian Cudlin (AUS/Yamaha) 29:04,306 Min, 2. Kevin Wahr (Nagold/Honda) 2.670 Sek. zur. 3. Günther Knobloch (AUT/Yamaha) 4,223 Sek. zur, 4. Patrik Vostàrek (CZE/Honda) 12,787 Sek. zur., 5. Stefan Kerschbaumer (AUT) 18,711 Sek. zur., 6. Michael Ranseder (AUT/beide Yamaha) 18,818 Sek. zur.

6. Lauf: 1. Michael Ranseder 29:04,175 Min., 2. Damian Cudlin 0,188 Sek. zur., 3. Günther Knobloch 0,325 Sek. zur., 4. Kevin Wahr 5,073 Sek. zur., 5. Raphael Chèvre (SUI) 9,806 Sek. zur., 6. Thomas Walther (Schleiz/beide/ Yamaha) 10,904 Sek. zur.

IDM-Punktestand nach (6 von 12 Rennen): 1. Cudlin 119, 2. Knobloch 108, 3. Ranseder 98, 4. Jesco Günther (Wuppertal/Yamaha) 72, 5. Wahr 69, 6. Kerschbaumer 38

Cudlin vor Ranseder

 

IDM 125

Siege in der Achtelliterklasse gehen an den Luca Amato (Köln) und Mathew Scholtz (RSA)


Hohenstein-Ernstthal Beim Gastspiel der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Sachsenring teilten sich der Kölner Luca Amato und der Südafrikaner Mathew Scholtz die beiden Rennsiege in der Achtelliterklasse. Insgesamt verfolgten 27.500 Zuschauer die spannenden Rennen bei kühlem, aber trockenem Wetter.

Der erst 13-jährige Luca Amato vom Racing Team Germany holte sich am Samstag seinen ersten IDM-Sieg und löste damit gleichzeitig Jonas Folger als jüngsten IDM-Sieger aller Zeiten ab. Folger war zum Zeitpunkt seines Sieges auf dem Salzburgring 2007 exakt 30 Tage älter als Amato. Hinter Amato holten sich Luca Grünwald und Toni Finsterbusch, beide vom Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda, die Plätze zwei und drei.

Am Sonntag musste sich Amato nur dem 17-jährigen Südafrikaner Mathew Scholtz geschlagen geben, der sich vom Start weg absetzte, während sich die Verfolger gegenseitig aufhielten. Dritter wurde Luca Grünwald, der in der Meisterschaft weiter klar führt.
 
TRAINING
Das Zeittraining am Samstag endete mit einer faustdicken Überraschung. Der erst 13-jährige Luca Amato holte sich überraschend die Pole Position. Der Kölner verwies den Südafrikaner Mathew Scholtz, den Meisterschaftsleader Luca Grünwald und den Schweizer Damien Raemy auf die übrigen Plätze in der ersten Startreihe. Außer Luca Amato, dessen schnellste Runde eine 1:29,321 min. war, schaffte es nur Mathew Scholtz unter der 1:30-er Grenze zu bleiben.
 
RENNEN 1
Am Samstagabend hatte Luca Amato nach der Pole Position vom Nachmittag einen weiteren Grund zur Freude. Der 17-jährige Kölner gewann das erste Rennen und löste damit auch Jonas Folger als jüngsten IDM-Sieger aller Zeiten ab, der zum Zeitpunkt seines Sieges auf dem Salzburgring 30 Tage älter war als Amato.

Zunächst hatte Amato kein Glück mit der Pole Position, denn der Start klappte nicht so gut. Luca kam nur als Neunter aus der ersten Runde zurück. Vorn übernahm zunächst der Südafrikaner Mathew Scholtz die Führung, gefolgt von Damien Raemy (SUI), Toni Finsterbusch, Daniel Kartheininger, Luca Grünwald und Marvin Fritz.
Doch Amato kämpfte sich heran, beließ es aber nicht dabei, sondern schob sich an allen anderen Piloten vorbei und ergriff die Flucht. Während sich Amato um etwa 2 Sekunden absetzte, fuhr Grünwald an der Spitze des Verfolgerpulks mit Finsterbusch, Raemy und Scholtz.

Amato brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel. In den letzten beiden Runden fuhr Toni Finsterbusch zweimal die schnellste Rennrunde und lag plötzlich auf Podestkurs. Nur an Luca Grünwald kam er nicht mehr heran und wurde Dritter. Mathew Scholtz verlor in der letzten Runde einen Podestplatz, wurde aber Vierter vor dem Schweizer Damien Raemy.
 
RENNEN 2
Beim Sonntagsrennen machte sich der 17-jährige Südafrikaner Mathew Scholtz nach einem perfekten Start sofort aus dem Staub. Er profitierte davon, dass sich die Verfolger am Anfang nicht einig waren. Schnell war Mathew über 2 Sekunden von den anderen Fahrern weg und fuhr ein blitzsauberes Rennen ins Ziel sein zweiter IDM-Sieg nach dem Auftakt am Lausitzring.

Hinter Scholtz duellierten sich lange Zeit der Meisterschaftsführende Luca Grünwald und der Schweizer Damien Raemy und hielten dabei auch noch Vortagessieger Luca Amato auf. Der 13-Jährige brauchte eine ganze Weile, bis er Grünwald und Raemy hinter sich lassen konnte. Als das zur Hälfte des Rennens endlich klappte, war Scholtz schon knapp 5 Sekunden weg. Hinter Amato waren sich erneut Grünwald und Raemy uneinig und verpassten dadurch auch den Anschluss an den Youngster.
Als Amato freie Fahrt hatte, konnte er die gleichen Zeiten, wie der Südafrikaner an der Spitze fahren - näher kam er aber nicht mehr. Den Kampf um Rang drei entschied Luca Grünwald für sich, in den letzten Runden schob sich auch dessen Teamkollege Toni Finsterbusch noch an Damien Raemy vorbei.

In der Meisterschaft hat Luca Grünwald 147 Punkte auf seinem Konto und führt deutlich vor dem Südafrikaner Mathew Scholtz (111) und Toni Finsterbusch (94).
 
ERGEBNISSE : IDM 125
6. Lauf: 1. Luca Amato (Köln/Aprilia) 30:10,014 Min., 2. Luca Grünwald (Waldkraiburg/Seel 125) 1,916 Sek. zur., 3. Toni Finsterbusch (Krostitz/KTM) 2,058 Sek. zur., 4. Mathew Scholtz (RSA/Aprilia) 3,412 Sek. zur., 5. Damien Raemy (SUI/KTM) 3,430 Sek. zur., 6. Patrick Meile (SUI/Aprilia) 7,481 Sek. zur.

7. Lauf: 1. Scholtz 29:58,307 Min., 2. Amato 6,513 Sek. zur., 3. Grünwald 9,912 Sek. zur., 4. Finsterbusch 10,926 Sek. zur., 5. Raemy 14,866 Sek. zur., 6. Daniel Kartheininger (Boos/KTM) 19,348 Sek. zur.

IDM-Punktestand nach (7 von 12 Rennen): 1. Grünwald 147, 2. Scholtz 111, 3. Finsterbusch 94, 4. Raemy 77, 5. Kartheininger 73, 6. Philipp Öttl (Ainring/KTM) 69

Amato vor Scholz

 

IDM Sidecar

Schlosser/Hofer gewinnen ihr zweites Saisonrennen


Vom Start weg setzte sich das Schweizer Duo Markus Schlosser/Thomas Hofer gegen Kurt Hock/Michael Hildebrand (GER) durch und gewann das Rennen der IDM Sidecar auf dem Sachsenring. Mike Roscher/Andy Wolfram (GER) konnten ihren dritten Startplatz verteidigen und feierten ihren ersten Podestplatz 2010.

Schon von der ersten Runde an konnten sich Schlosser/Hofer um ca. eine Sekunde von Hock/Hildebrand absetzen und diesen Vorsprung immer weiter ausbauen. Markus Schlosser ergänzte Kurt Hocks Aussage, dass es zu erwarten gewesen sei, dass Schlosser/Hofer das Rennen dominieren, mit den Worten: Bei uns hat es einfach von Freitag an gepasst. Thomas [Hofer] hat wirklich einen tollen Job gemacht. Wir fahren das sechste Rennen überhaupt zusammen und wir sind schon so schnell. Genau so wenig konnten Roscher/Wolfram folgen, die pro Runde etwa drei Sekunden auf das führende Gespann verloren. Ich war nach dem Start fast Zweiter, nur dann kam Kurt [Hock] noch von außen. In der dritten Runde bekam ich dann Schaltprobleme und da hab ich etwas raus genommen um es noch über die Distanz zu kommen., erklärt Mike Roscher.

Hart gekämpft wurde um Position vier. Robert Zimmermann/Maik Ziegler, Wolfram Centner/Axel Kölsch (alle GER), Peter Schröder/Anna Burkard (SUI) lieferten sich einige Positionswechsel, die sonst im Rennen eher spärlich gesät waren. Wenige Runden vor Schluss mussten Centner/Kölsch aber die Segel streichen und gingen ohne Punkte nach Hause. Uwe Gürck/Manuel Eckert (GER) konnten gegen Ende des Rennens auf Schröder/Burkard aufholen und den Rückstand auf unter eine Sekunde verkürzen, aber nicht an den Schweizern vorbeigehen.

Dieter Eilers/Achim Freund (GER), Stefan Kiser/Helmut Engelmann (SUI),Kees Kentrop/Gerad Daalhuizen (NED) und Olivier Purtschert/Priska Purtschert (SUI) komplettierten die Top Ten.

Die Meisterschaftsführenden Pekka Päivärinta/Adolf Hänni waren beim Spektakel vor 27.500 Fans nicht dabei, weil sie am Weltmeisterschaftslauf in Kroatien teilnahmen. Chris Baert/Jens Wasiak (BEL) mussten das Rennen in der dritten Runde aufgeben, da Baert die Kontaktlinse verrutschte.
 
ERGEBNISSE : IDM Sidecar
4. Lauf: 1. Markus Schlosser/Thomas Hofer (SUI) 25:21,732 Min., 2. Kurt Hock/Michael Hildebrand 18,775 Sek. zur., 3. Mike Roscher/Andy Wolfram 1:01,969 Sek. zur., 4. Robert Zimmermann/Maik Ziegler (alle GER) 1:08,178 Sek. zur., 5. Peter Schröder/Anna Burkard 1:11,004 Min. zur., 6. Uwe Gürck/Manuel Eckert 1:12,723 Sek. zur

IDM-Punktestand (nach 4 von 8 Läufen): 1. Schlosser 82, 2. Hock 65, 3. Pekka Päivärinta/Adolf Hänni (FIN/SUI) 65, 4. Zimmermann 43, 5. Gürck 37, 6. Stefan Kiser/Helmut Engelmann (SUI) 31

Schlosser/Hofer

 

Interessante Links:

Text: www.idm.de
Fotos:  www.idm.de

Autor

Bericht vom 21.06.2010 | 6.048 Aufrufe

Du hast eine Neue?

Verkaufe dein Gebrauchtmotorrad im 1000PS Marktplatz.

Inserat erstellen

Empfohlene Berichte

Pfeil links Pfeil rechts