GoldenTyre dominiert

Platz 1. - 5. beim Red Bull Hare Scramble gehen an GoldenTyre Piloten.
Erzberg 2014 GoldenTyre
 

GoldenTyre Piloten dominieren erneut den Erzberg

Platz 1. - 5. beim Red Bull Hare Scramble gehen an GoldenTyre Piloten.

 

Beim härtesten Eintrages Extreme-Enduro Rennen der Welt, dem Red Bull Hare Scramble am österreichischen Erzberg, gingen nach 2013 erneut alle drei Podest Plätze an GoldenTyre Piloten. Bei der 20. Auflage des Hard Enduro Klassikers errangen erneut ausschließlich GoldenTyre Piloten einen der drei begehrten Steinbrocken, die den Podium Platzierten als Lohn Ihrer zum Teil übermenschlichen Anstrengungen zuteil werden. Jonny Walker (GBR) mit einer grandiosen Leistung sicherte sich einer Fabelzeit den Sieg vor dem letztjährigen Sieger Graham Jarvis (GBR) und vor dem Deutschen Andreas Lettenbichler (GER) auf Platz 3. Komplettiert wurde das grandiose Resultat durch Alfredo Gomez Cantero (ESP) auf Platz 4. Sowie Paul Bolton (GBR) auf Rang 5. Beide ebenfalls auf GoldenTyre Reifen und Mousses.

Nach den schon beinahe traditionellen Regenfällen rund um den Event am steirischen Erzberg, die heuer in den Vortagen wiederum das zu befahrene Geläuf in schlammig rutschiges Terrain verwandelten, schien am Renntag endlich die Sonne. Alle in die österreichische Steiermark gereisten GoldenTyre Extreme Enduro Pro-Fahrer vertrauten auf identisches Material um bei diesen schwierigen Bodenverhältnissen optimale Traktion zu gewährleisten.

 

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Galerie Erzbergrodeo XX 2014 - 1 Galerie Erzbergrodeo XX 2014 - 2

 

Der 39-jährige Brite Graham Jarvis (Husqvarna/GoldenTyre) dominiert seit drei Jahren die Extreme Enduro Scene und gewann bisher alle wichtigen Rennen rund um den Globus und galt auch in diesem Jahr als Top Favorit nach seinem letztjährigen Sieg. Vom Start weg allerdings dominierte ein anderer Brite. Der erst 24 jährige Brite Jonny Walker hatte auf der Werks KTM EXC300 einen guten Start und katapultierte sich noch im Start Areal mit einem fulminanten Sprung, wie man Ihn eher aus der MX Scene kennt, an die Spitze des Feldes. Diese Führung gab der britische Sonnyboy bis ins Ziel nicht mehr ab und zeigte dabei eine eindrucksvolle Performance. Scheinbar spielerisch leicht überwand er alle Hindernisse und Widrigkeiten, die die diesjährige Streckenführung in petto hatte und brannte dabei eine Fabelzeit von 1:37,38 in den österreichischen Boden. Diesen wie entfesselt davonstürmenden Walker hatte der Top Favorit Graham Jarvis in diesem Jahr nichts entgegenzusetzen. Nach dem Start in den eher schnelleren Passagen noch weit abgeschlagen, kämpfte sich der Husqvarna Werksfahrer auf seiner TE300 Platz für Platz nach vorne und konnte letztendlich an den schwierigen Checkpoints am Ende des Rennens aufgrund seines außergewöhnlichen Trial Könnens den bis dahin souverän auf Platz 2. fahrenden Deutschen Andreas Lettenbichler überholen und sich mit einer Gesamtzeit von 1:50,50 Platz zwei sichern. Andreas Letti Lettenbichler fuhr ebenfalls wieder einer anderen Liga. Der 39 jährige Deutsche aus Kiefersfelden konnte am Ende seine sechste Podiumsankunft in seiner Erzberg Karriere verbuchen und mit Platz 3. das perfekte GoldenTyre Podium komplettieren. Auch er pilotierte eine 300 EXC KTM, die er mit einer Gesamtzeit von 1:53,01 unter dem Red Bull Bogen im Ziel abstellen konnte. Dabei sorgte die Familie Lettenbichler für ein Novum in der 20 jährigen Geschichte dieses Rennens, denn auch der erst 16 jährige Manuel Lettenbichler erreichte auf Platz 18. Ebenfalls das Ziel, so dass erstmals in der Historie Vater und Sohn gemeinsam eine Zielankunft feiern konnten. Der letztjährig Drittplatzierte Spanier Alfredo Gomez Cantero (Husqvarna) fuhr ebenfalls ein grandioses Rennen und pilotierte seine TE300 nur Sekunden am Podium vorbei auf einen hervorragenden vierten Platz. Platz 5. ging ebenfalls an einen GoldenTyre Piloten und wiederrum an einen Briten. Paul Bolton (GBR) konnte nach dem Pech im letzten Jahr, als Ihm im Startbereich der Motor im wahrsten Sinne des Wortes absoff, in diesem Jahr eine blitzsaubere Leistung abliefern und als bester Privatfahrer seine GoldenTyre bereifte Eurotek KTM auf mit einer Gesamtzeit von 1:55,21 ins Ziel bringen.

GoldenTyre GT216AA & GT216X machen den Unterschied aus
Alle Top 5 Piloten vereinte dabei die identisch eingesetzte Reifen Paarung. Am Vorderrad wurde der FIM Enduro Reifen GT216AA in der Dimension 90/100-21 TT 57R eingesetzt. Die etwas breitere Bauform sorgt für mehr Auflagefläche des Reifens und hohe Stabilität. Gerade auf losem Geröll macht dieser Reifen den Unterschied aus und vermittelt dem Fahrer maximal beherrschbare Kontrolle. Am Hinterrad hat GoldenTyre seit 2012 mit dem speziell auf die Anforderungen des Extreme Enduro abgestimmten und entwickelten GT216X ein Alleinstellungsprodukt auf den Markt gebracht. Die flexible Karkasse in Kombination mit einer extrem griffigen Gummimischung ähnlich der eines Trial Reifens sorgen für eine phänomenale Traktion. Der X er in der klassischen Enduro Dimension 140/80-18 TL 70R war auch bei den diesjährigen Bedingungen am Erzberg wieder nicht zu schlagen! Nasse Felsen, losen Geröll, aufgeweichter Boden, feuchte Baumwurzeln, steile Auffahrten - das ist das Terrain in dem sich der GT216X am wohlsten fühlt. Um die bestmögliche Performance der Reifen auf den Boden zu bringen, werden diese mit GoldenTyre Mousses gefahren, am Hinterrad mit einem speziellen Mousse entwickelt für die speziellen Anforderungen eines Extreme-Enduro Rennens. Insgesamt konnten in diesem Jahr 30 Piloten, der insgesamt gestarteten 500, die Zielflagge geschwenkt von Mastermind Karl Katoch sehen und sich damit offiziell Erzberg Finisher nennen. Aus deutscher Sicht dabei zu nennen sind die GoldenTyre Piloten Philipp Scholz auf Platz 11. sowie der Hard Enduro Haudegen Gerhard Forster, der seine Beta auf Platz 17. Pilotierte. Am Ende versammelte sich ein Reigen von zahlreichen GoldenTyre Fahrern im Zielbereich und konnte mit Recht Stolz darauf sein, den steirischen Giganten in diesem Jahr erfolgreich besiegt zu haben.

Stimmen zum Rennen:

Jonny Walker: Es fühlt sich phantastisch an hier zu gewinnen. Ich bin dieses Jahr hergekommen um hier zu gewinnen. Mir war klar, dass ich von Beginn an attackieren muss. Mein Start war perfekt und konnte bereits sehr früh die Führung übernehmen. Den zweiten Sieg beim Erzberg zu erzielen ist einfach ein unglaubliches Gefühlt.

Graham Jarvis: Die Herausforderung den Sieg des letzten Jahres zu verteidigen war eigentlich schon vorbei bevor das Rennen richtig begonnen hatte. Nach dem Start habe ich viel Zeit im Fahrerpulk liegen lassen und musste mich an einigen Fahrern vorbeikämpfen. Der Speed an der Spitze war sehr schnell und es dauerte einige Zeit bis ich Anschluss finden konnte. Jonny war bereits zu weit enteilt. Ich bin froh über meinen zweiten Platz.

Andreas Lettenbichler: Es ist unglaublich wieder auf dem Erzberg Podium zu stehen. Mein Rennen war gradlinig und ohne größere Fehler. Nach einigen Auffahrten konnte ich Platz zwei erkämpfen und bis zur zweiten Hälfte von Carl´s Diner verteidigen. Graham war hier einfach zu stark und ich konnte Ihm nichts entgegensetzen, so dass ich mich danach entschloss den Podiumsplatz sicher nach Hause zu fahren.


 

Eingesetztes GoldenTyre Material:
GOP3176426034134020390 / 100 - 21 TT 57R
FrontGT 216 AA FIM
GOP3168X4260341340531140 / 80 - 18 TL 70R
RearGT 216 X FIM
MOU1014426034134380890/90-21/ 90/100-21
FrontMOUSSE
MOU1006X4260341344355120 / 90 - 18
RearMOUSSE X

Ergebnisse Red Bull Hare Scramble
1. Jonny Walker (KTM) 1:37:38; GoldenTyre
2. Graham Jarvis (Husqvarna) 1:50:50; GoldenTyre
3. Andreas Lettenbichler (KTM) 1:53:01;GoldenTyre
4. Alfredo Gomez (Husqvarna) 1:53:53; GoldenTyre
5. Paul Bolton (KTM) 1:55:21; GoldenTyre
6. Dougie Lampkin (KTM) 2:05:31;
7. Cory Graffunder (Husqvarna) 2:05:51;
8. Ben Hemingway (Beta) 2:18:01;
9. Taylor Robert (KTM) 2:19:24;
10. Cody Webb (Beta) 2:20:06…

 

Erzberg 2014 GoldenTyre

Erzberg 2014 GoldenTyre

Honda CRF250R 2015

 

Text: kot
Fotos:
IG, KTM

Autor

Bericht vom 03.06.2014 | 4.586 Aufrufe

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