Dunlop TT Präsentation

Jägerwetter bei der Dunlop Reifenpräsentation. kot denkt: In der Hütte ist's immer leiwand.

Dunlop Touch Technology Präsentation

Schön schiach. Die Mopettn sind Ready to Race, doch die Straßen melden No-Go.

Clowns im Regen haben was Tragisch-Komisches.

Eigentlich ein Grund zur Freude: Dunlop Qualifier RR

 
Endlich eine Reifenpräsentation auf heimischem Boden. Kein 3 Stunden Flug nach Spanien, Frankreich oder Portugal. Stattdessen eine 3 Stunden Fahrt nach Salzburg. Auch wir haben wunderbare Straßen und auch wir haben schönes Wetter. Meistens. Nur nicht an diesen zwei Tagen. Und ich Dillo bildete mir in meinem mich ständig blendenden (blendend im Sinne von: die Sicht versperrend) Optimismus zudem noch ein, mit dem Motorrad reisen zu müssen. In einem der beiden Seitenkoffer der Varadero hatte ich sogar meine Lederkombi verstaut, weil es ja sicher noch schön werden würde. Wurde es aber nicht. Trotzdem hatten alle Teilnehmer an der Dunlop Touch Technology Präsentation, die genauer gesagt eine Reifenschulung war, bei der die beiden neuen Hypersportreifen Qualifier RR und Sportmax GP Racer D209 vorgestellt wurden, einen Riesen Spaß. Das richtige Rahmenprogramm machte es möglich.

Bei der Anreise galt es wie immer das Angebot an Motorrädern abzuchecken und wenn möglich das Modell der Begierde gleich zu reservieren. Nur 3 Superduke R. Nur eine Fireblade Tricolor. Das wird knapp. Denn alles unter 120 PS kommt nicht in Frage. Kawa ER-6N? Sind wir in der Fahrschule? Und wo sind bitte die Schlüssel? Leider mußte man sich bis zum nächsten Morgen gedulden und so blieb die Spannung unter den Teilnehmern groß. Immer wieder hörte man beim Abendessen, einem geselligen Raclette in einer Almhütte mit wenig Schnaps, das Wort 'Superduke' durch den Raum flackern. Verdammt, wer war das jetzt schon wieder? Kann ja nicht jeder eine Superduke haben wollen!

 

Walter Lechner pfeift auf's Kampfgewicht und greift nochmal zu. kot kann nicht hinsehen.

Vorbildliche Mitarbeiter. Tranken den ganzen Abend nur Soda-Citron und gingen früh schlafen.

Das Duo Dun und Lop sorgte für echte Hüttengaudi.

 
Doch die Ernüchterung (im wahrsten Sinne des Wortes) war groß, als es am nächsten Tag immer noch wie aus Schaffeln goss, daß manch kristallklarer Bergbach zum reißenden, braunen Fluß mutierte. (War tatsächlich so, ein erschreckender Anblick!) Hm, angesichts der Tatsache, daß ich noch einen äußerst unangenehmen Heimweg von mindestens 3 Stunden vor mir hatte, verzichtete ich nicht nur auf eine Fahrt mit der Superduke R, ich verzichtete auf das Motorradfahren im Allgemeinen. Danke, ich komme heute  noch in den Genuß, da lasse ich anderen gerne den Vortritt.

Interessant war nur zu sehen, wie sich die Motorradwahl geändert hatte. Orange war zwar immer noch aktuell, allerdings nur in Form der ER-6N, dem geschmeidigen Paralleltwin-Nakedbike von Kawasaki. Dann noch die Versys, eine Yamaha TDM sowie eine FJR 1300 (mutig), eine 690er Monster, eine BMW F800S und eine R1200R. Wegen dem ABS warad's. Aber who am I to judge? Ich hab ja überhaupt gleich gekniffen.

 

Alle Wünsche werden klein, gegen den gesund zu sein. Sogar der Wunsch eine Superduke R zu fahren.

Der gelbe Sack. ÖAMTC Instruktor bleibt trocken.

Der Reifen Ritz Mitarbeiter schwor: 'Morgen nehm ich ein oranges Motorrad.' Versprechen gehalten.

Klar wieso ich im Auto und nicht am Motorrad gesessen bin?

 
Zu Mittag wurde wieder in eine Hütte zu einer zünftig-deftigen Jausen eingekehrt. Das hatten sich die durchweichten Reiter durch Wind und Wetter redlich verdient. Ich hatte es mir nicht verdient, schliesslich bin ich im luxuriös ausgestatteten Volvo XC 90 angereist (auf die Motorradpräsentation folgten 2 Tage Autoreifenpräsentation, begleitet von den Lechner Brüdern). Das hielt mich dennoch nicht davon ab, eine Suppe, 4 Knödel, 2 Mal Kraut, Apfelkuchen und Törtchen einzuwerfen. Na und? Jeder ist eben seines Glückes Schmied.
 

Jede Menge Knödel auf dem Teller aber keine Eier in der Hose.

Der Marillenkuchen s'a Wahnsinn, der Apfelstrudel war Weltklasse und die Erdbeertorte war unfass.

 

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Text: kot
Fotos: kot

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Bericht vom 23.05.2007 | 8.700 Aufrufe

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