Golden Tyre Sport
Golden Tyre stieg mal als Billigreifen in den Markt ein, hat sich als Marke und auch mit den Produkten gewaltig gesteigert. Aktuelle Referenz: Das Abschneiden der Golden Tyre Piloten beim harten Rennen Red Bull Sea to Sky.
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Sand, Wald und Berge extrem |
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GoldenTyre dominiert beim ersten Red Bull Sea to Sky Extreme Enduro in Kemer/Türkei | |
Extreme-Enduro in der Türkei: Am 8. und 9. Oktober fand zum ersten Mal das Red Bull Sea to Sky statt. Martin Frejn" Freinademetz, Mastermind der Red Bull Romaniacs, zeichnet verantwortlich für diese neue Extreme-Enduro-Veranstaltung. Im Sturm auf den Gipfel des 2.365m hohen Berg Olympos setzten sich gleich drei GoldenTyre-Fahrer auf den ersten vier Plätzen durch. Den Sieg sicherte sich der diesjährige Extreme-Enduro-Dominator Graham Jarvis (UK). Das Rennkonzept ist einfach aber innovativ: Mit einer Kombination aus Sandstrand, Wald und felsigem Hochgebirge forderte das neue Streckenprofil der internationalen Offroad-Fahrerelite samt ihrem Material die maximale Leistungsfähigkeit ab. Mensch, Maschine und Technik müssen perfekt harmonieren und optimal funktionieren, um hier bestehen zu können. Nach dem ersten Renntag, dem15-minütigen MX Beach Race am Strand von Kemer vor tausenden Zuschauern, lag Jonny Walker (GBR, KTM) noch vorn, gefolgt vom Spanier Xavi Galindo (ES, Husaberg/GoldenTyre) und dem 37-jährigen Briten Jarvis (UK, Husaberg/GoldenTyre). Der zweite Teil des anspruchvollen ersten Renntages bestand aus einem 35 km langen Enduro-Trail durch steinigen Wald, gespickt mit Flussdurchfahrten, steilen Abfahrten und felsigen Engstellen. Nach dem zweiten Abschnitt setzte sich der Neuseeländer Chris Birch (NZL, KTM/GoldenTyre) an die Spitze vor dem 20-jährigen Walker und Graham Jarvis. |
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Am Renn-Sonntag ging es dann in steiniges und raues Gelände hoch auf den 2.365 Meter mächtigen Berg Olympos, ganz dem Titel der Veranstaltung entsprechend. Am Ende erreichten zwölf von 59 am Sonntag gestarteten Fahrern den Gipfel. In der Endwertung des Wochenendes setzte sich schließlich der diesjährige Dominator der Extreme-Enduro-Weltelite Graham Jarvis durch. Der schweigsame Brite reiste mit zwei frischen Siegen im Gepäck aus Übersee an. Der GoldenTyre- und Husaberg-Werksfahrer gewann das Ukupacha Extreme-Enduro in Ecuador und ebenso das kanadische XTINCTION Extreme-Enduro. Beste Voraussetzungen also, nach seinen famosen Siegen zu Beginn und Mitte der diesjährigen Rennsaison (Hell´s Gate, The Tough One, Red Bull Romaniacs) weiterhin hungrig und voll motiviert anzugreifen. Als Sieger im Ziel angekommen, kommentierte Grimbo für seine Verhältnisse geradezu euphorisch: Ich bin wirklich froh, dieses Rennen gewonnen zu haben. Es war nicht leicht Jonny zu überholen, er hat ein starkes Rennen gefahren. Ich wusste, je anspruchsvoller das Terrain wird, desto mehr kann ich meine Stärken einsetzen. Ich habe es am Anfang noch locker angehen lassen, um am Ende im harten Teil mein Rennen fahren zu können. Es war eine tolle Veranstaltung, nicht das härteste Rennen des Jahres, aber das für mich schönste des Jahres. |
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Perfekte Traktion im Sand, an den steilen, steinigen Aufstiegen, den schnellen Schotterpassagen und Flussdurchfahrten und dem felsigen Terrain des Berges garantierten Mousse und Enduroreifen des italienischen Herstellers GoldenTyre. Sie sorgten letztendlich mit für die Platzierung ganz oben auf dem Siegertreppchen. Ein geplatzter Kühlerschlauch mit anschließendem, daraus resultierendem Motorschaden schickte den deutschen Extreme-Enduro-Piloten Andreas Lettenbichler (GER, Husqvarna/ GoldenTyre) am vorletzten Checkpoint vorzeitig ins Aus. Gesamtwertung: 1. Graham Jarvis (Husaberg, GoldenTyre) 1:59,42 2. Jonny Walker (KTM) 2:06,09 3. Chris Birch (KTM, GoldenTyre) 2:06,50 4. Xavi Galindo (Husaberg, GoldenTyre) 2:07,00 5. Melchior Faja Beltran (KTM) 2:08,22 |
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Text/Fotos: Golden Tyre |
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Bericht vom 18.10.2011 | 3.388 Aufrufe