Granitbeisser STRONG
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Granitbeisser STRONG |
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Der Granitbeisser ein wahrlich bissiger Geselle - Teil IV Tag und Nacht sitzt er in seinem Steinbruch und brütet über schlimmen Gedanken. Wehe dem, der ihn dabei zu stören wagt. |
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Hart an der tschechischen Grenze liegt seine Heimat, genannt die
Granitarena und unweit davon liegt das kleine, beschauliche Städtchen
Schrems. Bereits zum vierten Mal in diesem Jahre wird er gestört. Doch
nun sollte endgültig Schluss sein mit dieser Unerhörlichkeit. Besonders
schwer wollte er die Störenfriede schlagen und wirklich STRONG wollte er
sein - ein Granitbeisser STRONG. Dies ist seine Geschichte... Strong ist Strong... |
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Treu nach dem Motto: ein hartes, schweißtreibendes aber nicht unfahrbares Rennen für erfahrene Piloten. Auch keine endurisierte MX-Heizerei und kein Hare Scramble im Kleinformat. Einfach 2 Stunden zum Schwitzen, Kämpfen und einer gehörigen Portion Selbstüberwindung - Strong ist eben Strong....Der Granitbeisser stand 2010 in vier verschiedenen Versionen am Programm und den Abschluss bildete das neue STRONG Format. Sehr kurzfristig noch auf die Beine gestellt, mit bestem Wetter beglückt, stellten sich rund 45 Fahrer der unbekannten Aufgabe. | |
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3:1 für Rudi Pöschl..... Die Fahrer werden in Gruppen auf die zweistündige Reise geschickt und in vorderster Reihe mit Pöschl, Brandauer, Enöckl, Strengberger, Suttner, Waidhofer, usw. die wohl "strongest" Ridergroup im Bewerb. Ab dem Start schießt ein grünes Ding Runde um Runde vorbei. Ist es ein enduroberittener Jägersmann, ein Außerirdischer mit neuem UFO oder aufgrund der bulligen Größe vielleicht der unglaubliche Hulk in seinem rasenden Zorn? Nein - alles falsch. Das grüne Geschoss entpuppt sich als eine BMW G450X in grünem Spezial-design. Geritten wird das Ganze von Rudi Pöschl, der dem Granitbeisser mit dem Charme eines echten Tiroler Lederhosenträgers entgegentritt. RP hat vor dem Rennen noch ein paar extra Kniebeugen eingelegt und an einer BMW-Spezialhebetechnik gefeilt. Sicher ist sicher, weil strong ist strong und überhaupt wurde mit dem Schlimmsten gerechnet. Man weiß ja was Pöschl so unter einem Strong Format versteht (schwitzen, zah'n, 24h durchfahren, BMW weitwuchten, Doppelsitz fahren, usw...). So konnte er diesmal seine ausgefeilte Hebe-/Schiebetechnik in der Trickkiste lassen und trat dem wilden Beisser Runde um Runde kräftig in den A..... und ließ sich von keinem der Hindernisse stoppen. Nach 2h hatte Pöschl exakt 9 Runden und einen Titel mehr am Konto. Von den 4 Granitbeissern in diesem Jahr hat er somit drei in der Tasche - 3:1 für den smarten Tiroler BMW-Reiter. Dahinter rockte Lars Enöckl in gewohnt spektakulärer Manier vorerst den zweiten Platz. Der junge KTM-Pilot hat heuer aber anscheinend das Pech gepachtet und so stand er zur Hälfte des Rennens plötzlich ohne Kette da. Bahn frei damit für den Tower of Power - Erich Brandauer mit reichlich Trialerfahrung ausgestattet, dreht ebenfalls 9 Runden und stellt seine Husaberg mit rund 8 Minuten Abstand auf den zweiten Platz. Das Podest komplettiert Christian Strengberger, der sich gegen Harald Waidhofer und Seppo Suttner durchsetzen kann, aber bereits mit einer Runde Rückstand ins Ziel eintrudelt.Epilog: |
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Lars Enöckl noch beim Rocken... |
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Erich Brandauer wie immer technisch perfekt... |
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Der Winter kann kommen und hoffen wir auf eine Fortsetzung 2011.... | |
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Text: Bernhard Walch |
Bericht vom 23.11.2010 | 4.252 Aufrufe