KTM feiert 30 Jahre Duke
Jubiläum einer langjährigen Bike-Serie
Seit 1994 stellt KTM die Duke-Modelle nun schon her. Dieses Jahr feiern die Österreicher das 30-jährige Jubiläum der Serie.
Die letzten 30 Jahre des Modells KTM DUKE reichen von den Anfängen 1994 bis zum aktuellen Status als Symbol und Name im KTM-Fuhrpark. 1994 trat KTM mit dem ersten Motorrad unter der Bezeichnung Duke auf der Straße in Erscheinung. Es verfügte über einen großvolumigen 1-Zylinder-Motor mit 609 cm³ sowie Ergonomie und Styling, die den Spagat zwischen Supermoto und Streetfighter vollbrachten. Das Naked-Bike brachte die rohe Kraft auf die Straße, reduziert auf die wesentlichen Aspekte eines Motorrads.
Designrevolutionen der Duke-Modelle
Zu ihrer Zeit brach die KTM DUKE 1994 radikal mit traditionellen Motorraddesigns. Mit freiliegendem Gitterrohrrahmen, minimalistischem Bodywork und 1-Zylinder-Motor nahm sie ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt ein. Der anschließende Erfolg war so groß, dass KTM im Jahr 1999 eine leistungsstärkere Duke II präsentierte, die mit ihrem markanten Styling die runden Konturen ihrer Vorgängerin ersetzte. Unbewusst wurde damit der Grundstein für das Naked-Segment innerhalb der Straßenmotorrad-Modellreihe von KTM gelegt, wobei die Duke-Reihe um Bikes mit mehr Hubraum und Zylindern erweitert wurde. Im Jahr 2005 wurde die Super Duke mit ihrem 990 cm³ LC8 V2-Motor vorgestellt. Die KTM 990 Super Duke ebnete den Weg für den Ableger KTM 990 SUPER DUKE R, der 2008 auf den Markt kam. 2008 war auch der Startschuss für die KTM 690 Duke, die einmal mehr die Designkonventionen ihrer Zeit durcheinanderwirbelte. Die 690 DUKE aus dem Jahr 2008 war eine geduckte 1-Zylinder-Maschine mit unter der Ölwanne verlaufender Auspuffanlage. Dies sollte später als Blaupause für die DUKE-Attitüde dienen.
KTM Duke: 2011 bis heute
2011 war die Geburtsstunde Duke-Modelle mit kleinerem Hubraum, bei der die KTM 125 DUKE als Erste auf den Markt kam. Die kompakte Maschine lieferte Leistung und einfache Manövrierbarkeit mit dem typischen Duke-Charakter. Damit war sie die Basis für zukünftige Mittelklasse-Modelle. 2012 stellte KTM die 200er Duke vor, im Jahr 2013 wurde die Modellpalette um die "Corner Rocket" KTM 390 DUKE erweitert. Bei der Einführung von "The Beast", der KTM 1290 Super Duke R mit dem 1301 cm³ V2-Motor, errang das Modell den Ruf als Motorrad mit dem leistungsstärksten LC8-Motor überhaupt und ebnete so den Weg für ein neues Segment und die eher auf Reisen ausgerichtete KTM 1290 SUPER DUKE GT, die im Jahr 2016 erschien. 2017 erhielt The Beast ihr erstes Update. Unter dem Namen The Beast 2.0 wurden der 2017 KTM 1290 Super Duke R Leistungs-, Federungs- und Styling-Updates verpasst. Im Mittelpunkt stand aber ihr neues Elektronikpaket mit ausgetüftelten Assistenzsystemen und dem neuen Fahrmodus "Track". Ein Wendepunkt in der Duke-Evolution kam im Jahr 2018, als KTM die KTM 790 Duke oder "The Scalpel" vorstellte. Heute, 30 Jahre später, betreten 3 Jubiläumsmodelle die Bühne. In der Einstiegsklasse weist die KTM 390 Duke mit ihrem Gesamtpaket den deutlichsten Entwicklungsschritt auf.
Zuwachs in der KTM Duke-Familie
Die ebenfalls neue KTM 990 Duke nicht zu verwechseln mit der alten KTM 990 Super Duke wird von einem LC8-Zweizylinder-Reihenmotor angetrieben. Sie soll über größere Abmessungen, mehr Technik und mehr Präsenz auf der Straße verfügen. Abschließend haben sich die KTM 1390 Super Duke R und ihre Stallgefährtin, die KTM 1390 Super Duke R EVO, zum Duo von Hyper-Naked-Motorrädern mit neuem Designkonzept entwickelt. Zur Feier dieses Meilensteins verfügen die drei zuvor erwähnten Modelle über eine spezielle 30 Years of Duke-Lackierung, inspiriert von den Duke-Modellen, die vor deren Zeit den Ton angaben.
Mehr über die 2024 KTM Duke-Modellpalette und 30 Years of Duke auf www.KTM.com
Bericht vom 01.02.2024 | 13.693 Aufrufe