2-Rad Fakten in 2 Minuten: Honda Motorrad

Vom meistverkauften Fahrzeug zum straßenlegalen MotoGP Bike

Du willst das Wichtigste zu Honda Motorrad in 2 Minuten erfahren? Dann bist du hier genau richtig!

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Wie begann alles und was war Hondas erstes Motorrad?

Im Oktober 1946 gründet Erfinder und Namensgeber Soichiro Honda das Honda Technical Research Institute in Yamashita-cho, wo die ersten Verbrennungsmotoren gebaut wurden. Diese wurden anschließend in Fahrräder verbaut, bevor 1949 bereits das erste echte Motorrad in den Verkauf ging. Die kastanienbraune Dream D-Type war Hondas erstes Motorrad in Serienfertigung und verfügte über einen luftgekühlten 98 Kubik Einzylindermotor.

1949 Honda Dream D-Type
1949 Honda Dream D-Type | Bild: Honda

Wie viele Honda Motorräder wurden bisher gebaut?

In über 30 Fabriken, verteilt über den Globus, fertig Honda Motorrad heutzutage Motorräder und Roller von 50 bis 1.800 Kubik. 2019, also zum 70. Jubiläumsjahr des Dream D-Types, überschritt die Anzahl aller gebauten Honda Motorräder die 400 Millionen Marke. In der Geschichte der Marke sticht jedoch ein Modell hervor: Der Super Cub. Mit über 100 Millionen gebauten Exemplaren ist dieser kompakte Roller nicht nur Spitzenreiter für Honda, sondern auch am Markt aller Kraftfahrzeuge. Kein motorisiertes Fahrzeug wurde häufiger gebaut.

Honda Super Cub C100
Das meistgebaute Fahrzeug der Welt: Der Honda Super Cub. | Bild: Honda

Welche Motorräder und Roller bietet Honda heute an?

Hier könnte man ausschweifend werden, denn je nach Markt bietet Honda verschiedene Modelle an. Deshalb könnte man im nächsten Urlaub ein Modell entdecken, dass es bei uns nie gab, oder schon lange aus dem Programm genommen ist. Bleiben wir also am DACH-Markt. Fokussiert man sich auf den Straßenbereich, ist der Vision 110 Roller das zurzeit kleinhubigste und günstigste Modell der Japaner. Über Naked Bikes, Crossover, Supersportler und wahre Adventure Bikes findet das Honda Programm seinen Höhepunkt im Reisebomber GL1800 Goldwing. Hier alle Modelle auf einen Blick:

TypeModellAnmerkung
RollerVision 110
PCX125
SH Mode 125nur DE und CH
SH125i
SH350i
Forza 125
Forza 350
ADV350
Forza 750
LeichtkrafträderMonkey 125
Super Cub 125
MSX125 Grom
CB125R
CB125Fnur DE und CH
CustomCMX500 Rebel
CMX1100 Rebelerhältlich mit DCT-Getriebe
Naked & AllrounderCB500F
CB650F
CB1000Rerhältlich als Black Edition
AdventureCRF300L
CRF300 Rally
CB500X
NC750Xerhältlich mit DCT-Getriebe
X-ADV
CRF1100L Africa Twinerhältlich mit DCT-Getriebe
CRF1100L Africta Twin Adventure Sportserhältlich mit DCT-Getriebe
TouringNT1100erhältlich mit DCT-Getriebe
GL1800 Goldwingmit DCT-Getriebe
GL1800 Tourmit DCT & Airbag
SupersportCBR500R
CBR650R
CBR1000RR-R Fireblade
CBR1000RR-R Fireblade SP

Honda Motorrad Modelle Jahrgang 2022

Hondas Stärke: Das DCT-Getriebe

Innovation wird bei Honda groß geschrieben, weshalb die Präsentation des DCT-Getriebes (Dual Clutch Transmission) eine große Sache für die Japaner war. Das in der VFR1200F erstmals eingesetzte Doppelkupplungsgetriebe übernimmt jegliche Arbeit des Schaltens und gibt dem Fahrer somit mehr Kapazitäten sich auf das Fahren zu konzentrieren. Seit 2010 wurden alleine in Europa 140.000 Motorräder mit DCT-Getriebe verkauft, heute findet man es in den Modellen Goldwing, Africa Twin, Forza 750, X-ADV und NC750X. Hier findest du alle Infos zum Getriebe: Honda feiert 10 Jahre DCT.

Honda DCT-Modelle
Mit der VFR1200F begann die Erfolgsgeschichte des DCT-Getriebes.

Was ist das extremste Honda Motorrad aller Zeiten?

In diesem Fall könnte man extrem mit teuer gleichsetzen, denn dieser Wurf definiert beides. Die Honda RC 213 V-S wurde 2014 präsentiert und war kurz gesagt ein MotoGP Bike mit Blinkern und Kennzeichenhalter. Etwa 250 Stück wurden per Hand produziert und ausnahmslos verkauft. Zu welchem Preis? Inklusive Race Kit, das die Leistung auf 215 PS brachte und das Gewicht auch 160 Kilogramm trocken drückte lag man bei einer saftigen Summe von 192.000 Euro. Findet man heutzutage ein Exemplar am Gebrauchtmarkt muss man mit knapp einer Viertel Million Euro rechnen. Extrem!

Was war Hondas seltsamstes Motorrad?

Mut lässt sich bekanntlich nicht kaufen - den Ingenieuren von Honda muss man das nicht zwei Mal sagen. Auf der Suche nach neuen Innovationen und unentdeckten Marktlücken entwerfen die Japaner oft Fahrzeuge, die die Welt nicht unbedingt braucht. Zwei solche Exemplare sind die DN-01 und die NM4 Vultus. Die DN-01 wollte ab Ende 2007 Motorrad und Roller vereinen und brachte mit dem HFT-Getriebe (Human Friendly Transmission) einen Vorläufer des DCT-Getriebes auf den Markt. Über das heute bekannte DCT verfügte die NM4 Vultus bereits 7 Jahre später. Der Cruiser-Motorrad Hybrid wurde zu seinem Marktstart oft als Batman-Bike bezeichnet - wieso, könnt ihr euch wahrscheinlich beim ersten Anblick denken.

Honda DN-01 und NM4 Vultus
Zwei echte Unikate: DN-01 und NM4 Vultus

Honda Fun Fact: Gassi gehen mit dem Motorrad

Unter dem klingenden Namen "Honda Moto Riding Assist" präsentierte der Hersteller 2017 ein Konzeptmotorrad, das dank cleverer Gyro-Sensorik weder im Stand, noch bei Fahrt umkippen kann. Darüber hinaus ist die Motorrad-Studie mit einem Mechanismus ausgestattet, der es erlaubt, den Lenkkopfwinkel zu variieren, um den Radstand zu verlängern, zugunsten höherer Fahr- und Standstabilität bei langsamer Fortbewegung. Im Straßenbetrieb wurde das System noch nicht eingesetzt, das Präsentationsvideo begeistert aber heute noch.

Bericht vom 13.12.2021 | 45.496 Aufrufe

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