SuMo Training in Ala
Supermoto-Training in Ala mit G. Sendlhofer |
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Nur echt, mit diesem Zeichen: Original Sendlhofer Training vor mondäner Kulisse |
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Die Kartstrecke in Ala, nahe des Gardasees. Zu meinem Glück ohne Offroadteil. |
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Der Sprung ins kalte Wasser - wie immer Shootingstar oder One-Hit-Wonder? |
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Husqvarna SM450R signiert von kot mit dem Asphalt der Pista Ala. Ein Meisterwerk |
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Nach einem Sturz bitte lange Zeit im Bus verstecken |
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Dieses war der erste Streich... Die erste Reaktion ist natürlich die Übelkeit, die aus dem Schock über den Sturz und die Ungewissheit über etwaige Verletzungen resultiert. Das macht es wiederum noch schwerer zu erörtern, ob dir jetzt wirklich was fehlt. Später habe ich erfahren, daß ich in zu großer Schräglage zu stark gebremst hatte. Kein Wunder. Meine Hände und Unterarme waren von der Überbelastung so angeschwollen und verkrampft, daß ich noch so viel Gefühl in den Fingern hatte wie Messner in seinen Zehen. Ein Sturz war unvermeidlich.
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Einer, der es kann (Christian Kohlbacher)... |
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...und einer, der es nicht kann (kot) |
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Ich erwartete weniger eine Standpauke vom Besitzer des Motorrads und Organisator des Trainings, Günther Sendlhofer, sondern ganz einfach einen Anschiss. Mit einer kleinen Verbremserei hatte ich die gesamte neue Austattung samt Motorrad zu beschädigt. Ich parkte die Husqi neben dem Intercup-Zelt, ging zum 1000PS Bus und suchte dann lange nach dem passenden Werkzeug um den Auspuff wieder hinzukriegen. Tatsächlich wollte ich mich nur verstecken. Doch als ich zurückkam, stand dort schon der Sendi. Er gratulierte mir und analysierte professionell und emotionslos die Lage: "Aha, da is Öl in den Luftfilter g'ronnen...Auspuff müß ma zurückklopfen..." Offenbar und glücklicherweise wurde die Brez'n als Feuerprobe zur Kenntnis genommen. No bad feelings. Ich war wieder motiviert. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur mit
entsprechender Gewalt. Im Nachhinein betrachtet, war es ein Wunder, daß ich die ersten Runden überstanden habe. Ständige Rutscher in den Kurven, rabiate Handhabung von Gasgriff und Bremse, im Känguruh-Modus (also hüpfend) den Kurven entgegen....Nach dem Stern fuhr ich seltsamerweise entspannter, irgendwie hat sich so auf unnatürliche Weise der Stress abgebaut. Durch die neu gewonnene Sichtweise "Meter machen" statt "Tempo machen" erlebte ich Tag für Tag einen enormen Fortschritt. Wenn der Spaß im Vordergrund steht, kommen die Erfolge von alleine. Man kann eben nichts erzwingen.
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Die Stimmung im Fahrerlager war extrem entspannt und gemütlich. Wann immer man sich bereit dazu fühlte, konnte man auf die Strecke gehen und trainieren. Trotz der großen Teilnehmeranzahl an den ersten beiden Tagen regelte sich der Verkehr auf dem Kurs von selbst und war nie überfüllt. Auch zwischen langsamen und schnellen Fahrern gab es nie Konflikte, da stets diszipliniert gefahren wurde. In der Mittagspause genoß man beste italienische Pasta in der Kantine und ließ sich auf der Tribüne die Sonne auf den Bauch scheinen. Die Nähe zum Gardasee lud abends zu einem Besuch in einer der umliegenden, zahlreichen Pizzerias ein. (Ergebnis: 4 Pizzen in 3 Tagen) Grobe Stürze blieben zum Glück selten, leider brach sich ein Teilnehmer bei einem eigentlich harmlosen Sturz bei 20 km/h zwei Finger an der Wurzel ab. Der Kollege, dem am Ende der Start-Ziel die Bremse den Dienst versagte, bleib wie durch ein Wunder unversehrt. Auf Wiedersehen |
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Fotos:
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Bericht vom 13.04.2006 | 5.687 Aufrufe