Monza als Partymeile

"grande festa" im Autodromo. Haga mit Helm, Aprilia mit Fanbonus. Der Auftakt fürs SBK-Wochenende.

Der Aufruf zur großen Straßenparty.

 
Monza als Partymeile
Das Tollhaus Parco di Monza wirft seine Schatten voraus, für die Tifosi erfolgt der Auftakt in Monza bereits am Donnerstag.

Das Superbike-WM-Wochenende beginnt im Autodromo von Monza am Donnerstagabend ab 19.30 Uhr mit einer Party im Stadtzentrum (Magazzini Generali) mit den Stars der offiziellen Herstellerteams wie Max Biaggi, Marco Melandri, Johnny Rea, Leon Haslam und Carlos Checa.
Motorenroulette Aprilia hat sich mit Tester Alex Hofmann bereits auf die Windschattenschlacht in Monza vorbereitet. Der Wahl-Schweizer zeigte sich über die Verbesserungen begeistert. Kawasaki testete das Motorupdate noch rasch in Knockhill. Tom Sykes reiste sogar zu einem Geheimtest nach Japan. BMW Italia wird bei den Heimrennen erstmals mit der gleichen Spezifikation wie die Werkspiloten Haslam und Corser ausrücken.

Schönes Köpfchen
Der exzentrische Japaner aus dem Pata-Aprilia-Kundenteam tritt bei den Rennen in Monza mit einer speziell gefertigten Arai-Helm-Replica an. Auf dem Kopfschutz in Grundfarbeßist das Layout der Piste sowie die Koordinaten der Piste dargestellt. Dazu auf beiden Seiten Hagas Markenzeichen NKI41. Das Modell soll ab Herbst im Handel erhältlich sein.
 

Paul Bird hatte zuletzt viel Wirbel um sein Team und fehlt in Monza

Ralf Waldi Waldmann ist als Helfer und Coach von Markus Reiterberger dabei

 
Bonus für Fans
Für ihre Fans hat Aprilia in Monza eine eigene Tribüne aufgestellt. Die Tribüne befindet sich im Ascari-Bereich, wo auch Yamaha Italien für seine Fans und Kunden spezielle Packages bietet. Um 85 Euro ist man als Aprilia-Besitzer mit dem Fan-Paket Samstag und Sonntag in bester Position am Spektakel live dabei. Für nicht Aprilia-Fahrer kostet das Paket 105 Euro. Infos: www.aprilia.casasbk.it. Aprilia wird in Monza auch die neuesten Strassen-Bikes präsentieren. Darunter sind die Tuono V4 R, die Dorsoduro 12000, die neue RS4 125 und das Superbike RSV4 APRC.
 
Zweiter Auftritt
Nach dem Debüt in Assen geht es für die 14 bis 17 Jahre alten Nachwuchstalente im neueingeführten European Junior Cup erneut um Cup-Zähler. In Assen gab es einen deutschen Auftaktsieg durch den Sachsen Tom Busch. Die Piloten treten mit ihren einheitlichen Kawasaki 250R-Ninjas noch an vier weiteren Schauplätzen der Superbike-WM 2011 im Einsatz. Wie sich die nicht sehr Topspeed starken Viertakter auf den Endlos-Geraden präsentieren, bleibt abzuwarten.

BMW-Power soll helfen
Alpha-Racing-Youngster Markus Reiterberger freut sich bereits seit Tagen auf die Rennen in Monza. Der 17 Jahre alte Bayer kam bei seinem Debüt im Superstock-1000-Cupdebüt in Assen als 17. Ins Ziel. Auf Rang 13 fehlten dem Mechanikerlehrling dabei nur wenige Zehntel-sekunden. Ich weiss, dass ich deutlich mehr kann, kündigt Reiti bereits an. 

Yves Polzer ist auf der Suche nach mehr Topspeed

 
Zu den ersten Cup-Zählern soll Reiterberger auch der PS-Vorteil der BMW S1000 RR helfen. Bereits in Assen hatte der Schützling von Ralf Waldmann eines der schnellsten Bikes im Feld.

Polzer sucht PS
Was für Reiterberger ein Vorteil ist, könnte für den Burgenländer Yves Polzer mit seiner Yamaha R6 in der Supersport-WM zum großen Problem werden. Der 29-Jährige hat deswegen vorgebaut, die Motoren wurden zuletzt von Yamaha-Tuning-Experte Martial Garcia bearbeitet. Wir haben mit einem erfahrenen Rennmechaniker gesprochen und hoffen, dass wir uns mit ihm einigen können, erklärte der ehemalige österreichische 250er-Meister.


Interessante Links:

Text: Hannes Orasche
Fotos: Infront, 2snap, Preissler

Autor
TommyfromVienna

TOMMYFROMVIENNA

Weitere Berichte

Bericht vom 06.05.2011 | 3.268 Aufrufe

Du hast eine Neue?

Verkaufe dein Gebrauchtmotorrad im 1000PS Marktplatz.

Inserat erstellen

Empfohlene Berichte

Pfeil links Pfeil rechts