Moto Guzzi V100 Mandello 2023 vs. Honda VFR800X Crossrunner 2015
Bewertung
Moto Guzzi V100 Mandello 2023 vs. Honda VFR800X Crossrunner 2015 - Vergleich im Überblick
Der Moto Guzzi V100 Mandello mit ihrem 90 Grad V Motor und einem Hubraum von 1.042 Kubik steht die Honda VFR800X Crossrunner mit ihrem 4-Takt Motor mit 782 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der V100 Mandello von 105 Newtonmeter bei 6.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 75 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der VFR800X Crossrunner.
Bei der V100 Mandello federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der VFR800X Crossrunner Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Die Honda VFR800X Crossrunner ist von Radachse zu Radachse 1.475 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
In den Tank der V100 Mandello passen 17 Liter Sprit. Bei der VFR800X Crossrunner sind es 20,8 Liter Tankvolumen.
Von der Moto Guzzi V100 Mandello gibt es aktuell 21 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda VFR800X Crossrunner sind derzeit 9 Modelle verfügbar. Für die Moto Guzzi gibt es aktuell 48 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 71 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Moto Guzzi V100 Mandello 2023 |
Honda VFR800X Crossrunner 2015 |
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Motor und Antrieb | ||
Motorbauart | V | |
Grad | 90 | |
Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
Kühlung | flüssig | flüssig |
Hubraum | 1042 ccm | 782 ccm |
Bohrung | 96 mm | 72 mm |
Hub | 72 mm | 48 mm |
Leistung | 115 PS | 106 PS |
U/min bei Leistung | 8700 U/min | 10250 U/min |
Drehmoment | 105 Nm | 75 Nm |
U/min bei Drehmoment | 6750 U/min | 8500 U/min |
Antrieb | Kardan | Kette |
Ganganzahl | 6 | |
Taktung | 4-Takt | |
Ventilsteuerung | DOHC | |
Verdichtung | 11,8 | |
Starter | Elektro | |
Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
Zündung | Transistor | |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
Durchmesser | 41 mm | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
Fahrwerk hinten | ||
Federbein | Monofederbein | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
Aufhängung | Einarmschwinge | |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
Durchmesser | 320 mm | |
Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
Aufnahme | Schwimmsattel | |
Technologie | radial, Monoblock | radial |
Marke | Brembo | |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | Kurven-ABS, Traktionskontrolle | |
Daten und Abmessungen | ||
Sitzhöhe von | 815 mm | 815 mm |
Gewicht fahrbereit | 233 kg | |
Tankinhalt | 17 l | 20,8 l |
Reichweite | 361 km | |
CO²-Ausstoß kombiniert | 118 g/km | |
Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,7 l/100km | |
Reifenbreite vorne | 120 mm | |
Reifenhöhe vorne | 70 % | |
Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
Reifenbreite hinten | 180 mm | |
Reifenhöhe hinten | 55 % | |
Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
Länge | 2190 mm | |
Breite | 870 mm | |
Höhe | 1360 mm | |
Radstand | 1475 mm | |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 242 kg | |
Führerscheinklassen | A | |
Ausstattung | ||
Ausstattung | LED Tagfahrlicht |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die günstigere Alternative zur V100 S bringt sehr viel der guten Eigenschaften der Luxusschwester mit und kommt mit den optisch interessanteren Felgen daher. Ein gelungener Sporttourer, der aus der Masse heraussticht, ohne italienische Kapriolen zu zeigen. Das Fahrwerk ist für ein Reisemotorrad zu straff abgestimmt, ansonsten fällt es schwer ein Haar in der Suppe zu finden.
Auf manche Dinge kann man bei Honda einfach setzen: Eine hochwertige, saubere Verarbeitung, eine klare und einfache Bedienung, eine komfortable Ergonomie, starke Bremsen, einen hohen Sicherheitsstandard...nur das Fahrwerk des Crossrunners (Werkseinstellung) ließ sich von manchen härteren Schlägen ins Schaukeln bringen und beruhigte sich erst langsam. Bei einem so sportlichen Motorrad, das sonst sehr solide ist, eine störende Schwäche. Die großzügige Grundausstattung macht dieses Manko wieder wett und den Preis von EUR 13.790,- (Österreich) gerechtfertigt.
- Souveränes V2-Triebwerk mit typischen Guzzi-Vibrations
- ausgezeichnete Brembo-Bremse
- bequeme Sitzposition
- elektrisch verstellbarer Windschild
- einzigartige Flaps für Wetterschutz der Körpermitte
- gutes Handling
- edle Optik
- Fahrwerksabstimmung für ein Reisemotorrad zu straff
- hohe Hitzeentwicklung im Stadtbetrieb
- Umfangreiche Serienausstattung
- ABS und Traktionskontrolle
- großer Tank
- charakterstarker Motor
- verstellbarer Sitz
- niedrige Standardsitzhöhe
- Fahrwerk mittelmäßig