BMW K 1200 S
BMW spricht von einer Fülle an Innovationen im Bereich Fahrwerkstechnik, Elektronik und Fahrleistung. Der 4-Zylinder Reihenmotor ist quer eingebaut. Der Motor ist sehr stark (55°) nach vorne geneigt. Dadurch ergibt sich ein sehr niedriger Schwerpunkt. Durch eine Reihe konstruktiver Finessen baut der Motor ungewöhnlich schmal. Die Baubreite im Bereich der Kurbelwelle liegt etwa auf dem Niveau der 600er Motoren. Sie erlaubt nicht nur einen sehr tiefen Motoreinbau und trotzdem maximale Schräglagenfreiheit; sie ermöglicht auch eine schmale und sportliche Silhouette.
Das Drehvermögen des Motors reicht bis in fünfstellige Regionen, die Motorleistung liegt über 160 PS (über 117 kW). Beste Umweltverträglichkeit durch einen geregelten Drei-Wege-Katalysator und digitale Motorelektronik sind bei allen BMW Motorrädern schon seit Jahren Standard. Die Motorelektronik der K 1200 S basiert auf der neuesten Generation, wie sie Anfang des Jahres in der R 1200 GS vorgestellt wurde.
Auch im Fahrwerk zeigt sich die neue K 1200 S höchst innovativ. Eine revolutionäre Vorderradführung mittels zweier paralleler Lenker - ohne Teleskopführung - gewährleistet ein überaus sensibles Ansprechverhalten bei exzellenter Fahrpräzision, hervorragender Gesamtsteifigkeit und niedrigem Gewicht. Ebenfalls eine Weltneuheit im Serien-Motorradbau stellt das elektronisch einstellbare Fahrwerk dar.
Die neue BMW K 1200 S wird auf der INTERMOT in München im September diesen Jahres dem internationalen Publikum vorgestellt und etwas später auf den Markt kommen. Der Preis steht derzeit noch nicht fest. Alle bekannten Modelle der K-Familie, die K 1200 RS, die K 1200 GT und die K 1200 LT bleiben über 2004 hinaus weiter im Verkaufsprogramm.
Die Mitbewerber in dieser Klasse (CBR 1100 XX, Suzuki Hayabusa und die Kawa ZX 12 R) bekommen also feine Gesellschaft aus München. Wie gefällt auch die neue BMW auf den ersten Blick?
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Video K 1200 S Nordschleife Bericht auf 1000PS
Bericht vom 18.05.2004 | 11.949 Aufrufe