Suzuki Enduro und MX
Suzuki RMX-450Z & RM-Z250 2010 | |
Endlich Enduro |
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Vorbei die Zeit, wo man mit provisorisch umgebauten und zwangsweise
angepaßten Suzuki Motocrossern auf die Endurostrecke gehen mußte,
denn schon dieses Jahr bringt die gelbe Gefahr eine Enduro auf Basis der
RM-Z450, dem ersten Motocrossbike mit elektronischer Benzineinspritzung.
Die RMX-450Z wird ebenfalls vom wassergekühlten 4-Taktmotor mit 449 ccm
angetrieben. Der Motor wurde nur minimal für den Enduroeinsatz
verändert. Das Leichtgewicht wurde bei Einlass und Nockenwelle
modifiziert und bietet nun mehr Drehmoment im unteren und mittleren
Bereich des Drehzahlbandes. Das 5-Ganggetriebe wurde höher abgestuft und
somit optimal für den Einsatz im Gelände eingestellt. Ebenso sind der
Aluminiumrahmen, das mächtige Showa-Fahrwerk und die Plastics geradezu
baugleich mit den Komponenten der RM-Z450.
Abgerundet wird das ganze mit Elektrostarter, Seitenständer und Infodisplay. Letzteres bietet dem Fahrer eine je nach Bedarf umfangreiche oder einfache Anzeige von Daten. In der Sporteinstellung vereinfacht sich das Display und zeigt dem Fahrer nur mehr den Kilometerzähler, die Durchschnittsgeschwindigkeit und eine Reifendurchmesser-Korrektur an. Dieser Diameter-Calculator ermöglicht eine korrekte Anzeige trotz unterschiedlicher Reifendimensionen. In der Standardeinstellung bieten die Instrumente der RMX noch zusätzlich Informationen über die momentane Geschwindigkeit, Zeit, zwei Tageskilometerzähler und der momentanen Spannung des Systems. Die ersten RMX-450Z werden im November bei den Österreichischen SUZUKI-Motocross-Händlern verfügbar sein. Der Listenpreis ist noch nicht fixiert, wird sich aber an der Konkurrenz orientieren und sich daher bei ca. € 9.000,- einpendeln. Erfreulich ist auch, daß eine StVo Typisierung optional möglich sein wird. |
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RM-Z250 |
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Wer denkt, Supersportler wären in ihrer Performance nahe am Rennsport,
der weiß nicht, was eine Motocross Rakete wie die RMZ-250 zu leisten im
Stande ist. Die neue Benzineinspritzung wird erstmalig bei einem 250cc
Motorrad verbaut. Das System benötigt, wie bei der großen Schwester,
keine Batterie und startet mittels 16-Bit computerunterstütztem
Startsystem. Das neue Fahrwerk ist nun mit einer 47mm Upsidedowngabel
von Showa ausgestattet. Diese lässt sich, genau wie das Federbein, voll
auf die jeweilige Strecke und den Fahrer einstellen. An der Optik fällt
das schwarze Startnummernfeld auf, das den aktuellen Richtlinien der
Rennveranstalter entspricht. Die neue RM-Z250 wird im späten Herbst bei den österreichischen SUZUKI-Motocrosshändlern verfügbar sein. Der Preis ist noch nicht fixiert, es wird jedoch nur mit einer leichten Erhöhung zum alten Modell auf ca. € 7.500,- gerechnet. |
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Text: kot, Hlavac
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Bericht vom 25.06.2009 | 20.923 Aufrufe