Dainese D-Air Racing
Dainese D-Air Racing |
|
Nach dem Airbag am Motorrad jetzt der Airbag am Mann |
|
![]() |
|
Motorradrennfahrer wirken oft aufgeblasen, seit dem Grand-Prix in
Valencia am vergangenen Wochenende sind es manche von ihnen tatsächlich.
Die Piloten Marco Simoncelli, Simone Grotzky und Michael Ranseder
testeten das neue Dainese Airbag-System "D-Air Racing" unter echten
Verhältnissen. Das Produkt ist neu, die Entwicklung aber bekann schon vor mehr als einem Jahrzehnt. Schon 1996 begann der italienische Schutzbekleidungshersteller an einem derartigen System zu arbeiten. Ziel ist die teilweise Einhüllung des gestürzten Fahrers in eine Art Schutzhülle aus Luft. Der Airbag ist im "Buckel" des Lederanzugs des Fahrers
untergebracht und schützt im Falle eines Sturzes Hals,
Schlüsselbeine und den Schulterbereich des Trägers. Die Auslösung
erfolgt über ein ausgeklügeltes System von Beschleunigungs- und
Gyroskopmessern, die im Inneren des Buckels angebracht sind. Der im
Anzug integrierte Bei der Entwicklung des Systems arbeitete das D-Tec® eng mit dem 2D und der Fachhochschule für Maschinenbau von Padua zusammen. Fachkundige Beratung wurde von Partnern, wie FIAT Qualità, TRW und KTM Racing Team geliefert. Vorerst kommt das System nur auf Rennstrecken zum Einsatz, an einer Version auch für öffentliche Straßen wird noch gearbeitet.
|
|
![]() |
![]() |
Marco Simoncelli stürzte während des freien Trainings in Valencia. Erster Einsatz für Dainese D-Air Racing. |
|
|
|
Interessante Links: |
Text: kot, Dainese |
Bericht vom 08.11.2007 | 16.425 Aufrufe