RBR 2011

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Start zur härtesten Enduro Rallye der Welt -  den RedBull Romaniacs 2011

RedBull Romaniacs 2011 - Prolog

Wie jedes Jahr fällt der offizielle Startschuss zu den RBR mit dem Prolog, einem Schaulauf, inmitten von Sibiu.

Während bei den ersten Prologläufen noch sengende Hitze den Fahrern zu schaffen machte, setzte kurz vor dem Finale der Pro's heftiger Regen ein und verwandelte die zwar kurze aber intensive Strecke in eine Rutschpartie. Wie schon von Vielen prognostiziert, ist er Engländer Graham Jarvis dieses Jahr in einer Top Form und kann den Prolog für sich entscheiden. Zweiter bei in der Pro Class wird der Brite Paul Bolton vor dem RBR Vorjahressieger Chris Birch.
 

 


RBR -Tag 1


Update vom Tag 1 der Red Bull Romaniacs, des härtesten Extrem-Enduro Rennens der Welt. Der erste Tag, traditionell der härteste, wurde in diesem Jahr von den Organisatoren für einen sanfteren Einstieg entschärft und begann pünktlich um 07.30 Uhr mit einer Zubringer-Etappe vom Hotel zum Off-road-Start. Obwohl es leicht diesig war,meinte es das Wetter sehr gut mit den Fahrern: kein Regen und eine vom gestrigen Wolkenbruch noch feuchte Strecke. Entsprechend war die Stimmung unter den Fahrern, die guter Dinge und hoch motiviert an den Start gingen. Das spiegelte sich schnell in den Ergebnissen wieder, die Zeiten der Führenden lagen deutlich unter den Schätzungen und reichten fast an die Minimum-Zeiten zwischen den Checkpunkten heran.

Der Schnellste war Graham Jarvis, der wieder einen Tagessieg einfuhr und mit über 20 Minuten Vorsprung gegenüber seinen Kontrahenten ins Ziel kam. Diese kamen in der folgenden Reihenfolge an: Letti, Xavi Galindo, Chris Birch, Darryl Curtis, Melcior Faja, Ervin-Zsolt Kovacs, Paul Bolton. Die heute gefahrene Distanz betrug 132km, mit der Zubringer Etappe waren es 146km dafür war eine Maximal-Zeit von 09.30h eingeplant, die nicht überschritten werden durfte. Graham Jarvis war allerdings bereits nach knapp über vier Stunden im Ziel...

Das allgemeine Feedback der Fahrer zum Tag waren Kommentare über die atemberaubende Streckenführung durch Landschaften mit grünen Wiesen und Hügeln, die einfache Navigation aber auch über die extremen Überraschungen, die das Team um Martin "Frejn" Freinademetz in den Bergen für sie vorbereitet hatte.
Jarvis war der einzige Wettbewerber, der,,Homer`s Downhill auf dem Bike bewältigt hat, was bis dahin für unmöglich gehalten wurde. Alle anderen sind entweder gestürzt oder haben das Bike geschoben. Letti und Chris Birch haben sich dort leicht verletzt. Auch Jarvis war sehr offen und gab zu, dass er es nicht versucht hätte, wenn er gewusst hätte, worauf er sich einlässt. Eine weitere Herausforderung wartete dann in den Bachbett-Uphills mit relativ großen Felsen, die freundlich ,,Hallo, how are you genannt wurde. In diesen Sektionen haben viele der Top-Fahrer wertvolle Energie verloren und mussten dann auch noch mit ansehen, wie die beiden Vertreter der Trial Klasse an Ihnen vorbei nach oben zogen.

So waren dann auch einige der Fahrer nicht unglücklich, endlich den Zielhang zu sehen. Der gab jedoch sein bestes, um diese noch einmal von ihrem Bike zu holen. Insgesamt haben es etwa 10 Fahrer geschafft, die gerade und schnelle Linie nach oben ins Ziel zu nehmen; der Rest wählte die sicherere aber längere Route (Chicken Line).

 


Kommentare


Graham Jarvis: Ich hatte einen super-Tag, aber es war schon hart. Am Anfang ging es entspannt zur Sache und ich hatte Zeit, mich wieder an mein GPS zu gewöhnen. Doch dann ging es relativ bald in die Fluss- und Bachbetten, die viel Energie gekostet haben. Aber es hat definitiv Spaß gemacht!

Xavi Galindo: Ich hatte heute ein gutes Rennen war aber auch ziemlich gefordert. Die Navigation war sehr einfach, teilweise war die Strecke so gut markiert wie eine Sonderprüfung in einem Enduro-Rennen. Mein Motorrad hat ganz schön was einstecken müssen aber hat trotzdem super performed!
 


Österreicher bei den RBR


In der Pro Klasse startet Lars Enöckl zum Zweiten Mal bei den Romaniacs. Nach Verletzungsbedingter Aufgabe im letzten Jahr gibt der junge Erzberg Finisher sein bestes und versucht alle Etappen zu meistern. Lars kommt am ersten Renntag zwei Stunden nach Tagessieger Jarvis ins Ziel und wird 13.
Ebenfalls 13. wird Klaus Eigl dermit Robert Kaiser (12.) in der Klasse "Expert Single" an den Start geht. Bei den Hobby Fahrern schneidet Oliver Bauer im Ziel als 7. als bester ab. Zweit bester Österreicher in dieser KLasse ist der Suzuki Aussendienstler Peter Nesuta. Auf dem 14 Platz liegt er aber nur 13 Minuten hinter dem erstplatzierten dieser Klasse.

Hier geht's zu den Ergebnissen
 

 

Text: volker/arlo
Bilder:rbr

Bericht vom 18.07.2011 | 4.241 Aufrufe

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