Romaniacs

Michel Gau holt sich souveränen Gesamtsieg vor Giovanni Sala. Lisi Mucha und Thomas Fälbl belegen den hervorragenden 4ten Platz bei den Experts.


Tag 7

Wall rides, Holzrampen, Autowracks, Baumstämme und ein sechsstöckiges Gebäude die Eckdaten des im Stadtzentrum von Sibiu stattgefundenen Epilogs am frühen Abend. Der finale Showdown nach sechs Renntagen war die perfekte Plattform für die Teilnehmer, dem Gesamtklassement eine letzte Korrektur zu verpassen und die Zuschauermassen zu unterhalten.

Sechs Tage Hard Enduro Rallye, gestartet letzten Sonntag in der Hauptstadt Bukarest, führte die Fahrer nach Sinaia, Sibiu, Petrosani, ans Ufer der Donau nahe Haile Berculaine, ein weiteres Mal nach Petrosani und zurück nach Sibiu. Anstrengende und lang Tage, anspruchsvolle und fordernde Streckenführung und eine wunderschöne Landschaft das ist es, was die Teilnehmer aller vier Wertungsklassen erlebten und zu überleben hatten, um letztlich Teil des abschließenden Showdowns in Sibiu/Hermannstadt zu sein.

Showtime in Sibiu, später Samstagnachmittag: Alle Teilnehmer hatten eine letzte Chance ihre Fahrkünste unter Beweis zu stellen. Baumstämme, Autowracks, LKW Reifen, Holzrampen und ein Wall ride mussten überwunden werden, um als absolute Krönung ein im Bau befindliches sechsstöckiges Haus zu erklimmen. Profis und Experten mussten bis in den obersten Stock, das schmale Stiegenhaus war die besondere Herausforderung. Nach drei anstrengenden Runden waren die Fahrer immer noch motiviert, dem Publikum eine besondere Show zu bieten. Was sie dafür bekamen? Jede Menge Spaß und den Applaus der Zuschauermenge.


Eröffnet wurde der Showdown von den Quads/ATVs, die bereits am ersten Hindernis für einen Stau sorgten. All jenen Fahrern, die die Herausforderung der Hindernisse annahmen, dankte es das Publikum entlang des Parcours mit tosendem Applaus. Mit dem Gewinn des Epilogs in der Expertenklasse nützte das Team Enduro Austria RT seine Chance, das Team Motoverde I im Gesamtklassement noch zu überholen. Als der Start der Profis angekündigt wurde, war die Spannung im Publium zu spüren und die Fahrer erfüllten die Erwartungen auf der ganzen Linie. Giovanni Sala war von Beginn weg voran, sprang über Rampen und Autowracks und bot, wie auch alle anderen Profis, seine Fahrkünste dar. Wie schon so oft in den letzten Tagen war es Michel Gau, der als erster ins Ziel kam, dicht gefolgt vom vielfachen Weltmeister Giovanni Sala und dem Südafrikaner Darryl Curtis. Ausgepowert, müde aber glücklich nahmen die Gewinner der 3. Red Bull Romaniacs bei der anschließenden Siegerehrung ihr Trophäen entgegen.

 



Sieger Statements

Profis

Michel Gau, (FRA, 1.): Diese Art Rennen liegt mir sehr und nachdem Cyril aufgeben musste, sah ich eine Chance auf den Sieg. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

Giovanni Sala (ITA, 2.): Das Rennen war sehr, sehr hart. Nach ein paar Problemen in dieser Woche, konnte ich nicht mehr gewinnen und meine einzige Chance war der zweite Platz. Ich will Martin keinesfalls zu viel danken, da er uns auf diese harte Strecke geschickt hat. Nur Spaß! Es war eine gute Erfahrung und gutes Hard Enduro Training.

Alex Antor (AND, 3.): Die Red Bull Romaniacs war meine erste Extremrallye. Ich bin hier hergekommen um das Rennen zu beenden, dass ich es auf dem dritten Platz beende hätte ich nie gedacht wow!

Experts

KTM Romania - Emanuel Gyenes (ROM, 1.): Das Rennen heuer war genauso hart wie das im letzten Jahr. Mit dem Unterschied, dass wir im Vorfeld das Trial Biken trainiert haben. Ich bin absolut glücklich, dass wir wieder gewonnen haben. Wir werden nächstes Jahr noch einmal versuchen zu gewinnen und werden im Jahr darauf eventuell in der Profiklasse antreten.

KTM Romania Laszlo Olah (ROM, 1.): Die letzten beiden Tage ware wirklich hart für mich, da ich mir am fünften Renntag die Schulter ausgekugelt habe und nicht mehr voll attackieren konnte. Dank Emanuel konnten wir dennoch gewinnen!

Enduro Austria RT Mathias Weichselmann (GER, 2.): Wir hatten heute die letzte Chance, die haben wir genützt und das ist absolut großartig!

Team Motoverde I Romeo Dunca (ROM, 3.): Ich bin froh, dass wir ins Ziel gekommen sind. Bis vor zwei Stunden waren wir noch auf dem zweiten Platz, aber in Gebäuden herum zu fahren ist nicht gerade unser Spezielgebiet.



Hobby

Condor Team Laurentiu Nedelcu (ROM, 1.): Die Strecken waren immer super markiert, insgesamt waren die Routen vielleicht ein bisschen zu anspruchsvoll, aber ich denke, wir haben gute Arbeit geleistet!

 

Gesamtwertung:

Profi
1. Michel Gau (FRA)
2. Giovanni Sala (ITA)
3. Alex Antor (AND)
4. Riaan van Niekerk (RSA)
5. Darryl Curtis (RSA)
...
8. Michael Angerer (AUT)

Experts
1. KTM Romania - Laszlo Olah/Emanuel Gyenes (ROM)
2. Enduro Austria RT - Mathias Weichselmann/Marc Baumgartner (GER)
3. Motoverde I - Romeo Dunca/Francois Vulliet (ROM/FRA)
4. Motothek KTM - Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
5. Covalact-Outriders

Hobby
1. Condor Team - Miso Ioanitescu/Sorin Cristea/Nedelcu Laurentiu (ROM)
2. Csiki 2000 euro - Bagoly Botond/Feiltermoister Zsoli (ROM)
3. Enduromania - Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER)

 

Tag 6

Der letzte offroad Tag sollte sich nicht gerade als ein leichter entpuppen. Zwischen dem Start in Petrosani und dem Ziel in Sibiu/Hermannstadt mussten die Fahrer 160 Kilometer zurücklegen die letzte große Chance, den Stand im Gesamtklassement noch zu beeinflussen. Ausgepowert und müde von den letzten sechs Tagen, warteten die letzten großen Herausforderungen. Bei den Profis bewies Alex Antor aus Andorra mit seinem Tagessieg, dass er nicht nur schnell Skifahren, sondern auch ausgezeichnet Enduro fahren kann.

Jeder Motorsportinteressierte kennt das berühmt-berüchtigte Erzberg Rodeo in Austria die Teilnehmer der 3. Red Bull Romaniacs durften heute den kleinen Bruder des Erzbergs kennen lernen. Der Start für drei von insgesamt vier Wertungsklassen (ausgenommen Quad/ATV) lag unterhalb eines Hügels, gefolgt von einem Geröllhaufen, der als kleiner und harmloserer Bruder dieser steinigen Berühmtheit durchgehen könnte. Für diese erste Herausforderung benötigten nur wenige Fahrer nur einen Versuch. Der Rekord schraubte sich auf insgesamt acht Versuche hinauf.

Den Start bei den Profis eröffnete der dreifache Tagessieger Michel Gau (FRA). Auf dem Hinterreifen erklomm der Franzose mit scheinbarer Leichtigkeit den Starthügel und verschwand auf der Route dieser letzten fordernden Etappe. Michel Gau ist nicht mehr einzuholen. Trotzdem werde ich diesen letzten offroad Tag genießen. Spaß zu haben ist nicht der schlechteste Zeitvertreib, sprach Giovanni Sala (ITA) und ward verschwunden in den Tag, der mehr oder weniger die Entscheidung über den Sieg bei der diesjährigen Hard Enduro Rallye durch die rumänischen Karpaten bringen würde.

Es würden die Quads sein, die das Tagesziel in Sibiu als erste erreichen sollten. Alle drei Teams darunter zwei deutsche und ein griechisches Team kamen gemeinsam ins Ziel. Beinahe eineinhalb Stunden später finishten Michel Gau und Alex Antor gemeinsam und der Andorraner konnte das Rennen für sich entscheiden.

Da alle Finisher bei der Zieldurchfahrt ein breites Lachen auf dem Gesicht hatten, drücken ihre Statements die Gefühle und Gedanken nach sechs harten Tagen und mehr als 1.200 km wohl am besten aus:

Die erste Teilnahme an einer Rallye überhaupt hinter sich gebracht, meinte Alex Antor (AND): Sechs Renntag sind sehr viel und das Rennen war härter als erwartet, aber ich bin Dritter und das macht mich sehr glücklich! Jener Mann, der seinem Freund und Trainingspartner Cyril Despres auf das oberste Treppchen folgen wird, ist der 30-jährige Michel Gau, für den der heutige Tag ein anstrengender war, an dem alles glatt gelaufen ist. Der größte Teil der Rallye ist vorüber, aber es gibt immer noch ein Morgen und dann sehen wir weiter.

Das erste, was vom Italiener Giovanni Sala bei seiner Zielankuunft zu sehen war, war eine blutige Nase: Einen Kilometer vor dem Ziel bin ich auf dem rutschigen Boden gestürzt. Jetzt bin ich müde und froh, endlich hier zu sein! Hungrig, wie er war, packte der 42-Jährige seine KTM in den Bus und lies sich ins Hotel fahren. Auf dem vierten und fünften Platz im Klassement liegend, waren für die Südafrikaner Riaan van Niekerk und Darryl Curtis der Erzberg und die Flussquerung die Herausforderungen des Tages: Es war ein kurzer und einfacher Tag. Da Darryl von Blasen an den Händen geplagt wird, haben wir es eher ruhig angehen lassen. Dieses Jahr hatte die Rallye einen zusätzlichen Tag, den wir wirklich spüren und ich denke, alle Teilnehmer sind körperlich ausgepowert!

Die ersten Fahrer der Expertenklasse querten die Ziellinie gemeinsam mit Michel Gau und Alex Antor. Team Enduro Austria RT Mathias Weichselmann und Marc Baumgartner (beide GER) eröffneten ihre Jagd auf das Podium in den letzten beiden Tagen. Mit einer guten Performance konnten sie das Team Motothek KTM Lisi Mucha und Thomas Fälbl (beide AUT) vom dritten Rang verdrängen. In den ersten beiden Tagen haben wir fünf Stunden verloren. Erst in den letzten Tagen konnten wir Zeit gut machen und schließlich konnten wir Lisi und Thomas noch überholen. Rückblickend ist zu sagen, dass die Rallye hart war, aber nicht so hart wie erwartet. Ein gutes Gefühl heute durch den Zielbogen zu fahren und wenn wir jetzt noch ein kaltes Bier bekommen …! Mit einigen Problemen hatten Mucha und Fälbl heute zu kämpfen und beendeten diese Etappe eine Stunde nach den Deutschen. Wir mussten heute viel schieben und tragen. Passagen mit hohem Gras und nassen Baumstämmen haben die Fahrt nicht gerade vereinfacht.

Einfach ein Wahnsinn, diese Strecke! Wir hatten gestern einen Unfall und waren für heute voll motiviert. Affengeil, ruft ein schwitzender, aber über das ganze Gesicht strahlender Michael Holtz vom Team Enduromania. Beinahe jeder Teilnehmer, der das Rennen heute beendet hat, ist froh, wieder in Sibiu zu sein. Nur noch eine Kleinigkeit ist ausständig der finale Showdown morgen ab 17.00 Uhr mitten in Sibiu. Der berühmte Epilog wird schon seit Tagen von vielen tausenden Zuschauern und Motorsportfreunden heiß erwartet.

 

Tag 5

Die fünfte Etappe führte die Fahrer in extrem spärlich besiedeltes Gebiet, dafür aber eine außergewöhnlich schöne Landschaft. Am "Monstertag" über 250 Kilometer sollte sich die Spreu endgültig vom Weizen trennen. Während Michel Gau die Ziellinie der Profis nach 09:41 Stunden als erster querte, benötigte der letzte Fahrer dieser Klasse mehr als fünf Stunden länger und querte die Ziellinie erst um 21.30 Uhr.

Michel Gau, der Gewinner der letzten beiden Etappen, konnte auch heute wieder gewinnen. Nach seinem dritten Etappensieg und dieser speziell langen Tour war er sehr froh im Ziel zu sein, denn "es war ein extrem langer Tag mit über zehn Stunden am Motorrad. Die Strecke war nicht extrem schwer, aber wir sind bereits um 06.00 morgens gestartet. Die Landschaft hier ist wunderschön, das Rennen dafür wahnsinnig anspruchsvoll!" Seit Montag und Cyril Despres' Aufgabe ist klar, dass es bei der diesjährigen Red Bull Romaniacs ein neues Siegergesicht geben wird. 

Glaubt man Despres, der am Montag verletzungsbedingt aufgeben musste und heute aus Rumänien abgereist ist, dann wird am Samstag wiederum ein Franzose auf dem Podest ganz oben stehen - Michel Gau, der Semi-Profi, der im normalen Leben in der Familiengärtnerei Pflanzen züchtet. Giovanni Sala ist bereits mehr als 30 Minuten zurück und dahinter streiten sich nach wie vor Alex Antor und die beiden Südafrikaner Darryl Curtis und Riaan van Niekerk um die Plätze. 

Der Track führte heute in hohe Regionen auf dem Weg von Baile Herculane nach Petrosani und die Teilnehmer auf Plateaus, die einen weitschweifenden Blick über Täler und Grasberge eröffneten; Herden von Wildpferden und Kühen inklusive. Es sollte also nicht verwundern, wenn die Fahrer anhalten mussten, um eine Schafherde samt Hirten und Hunde passieren zu lassen oder einen Bauer auf seinem Pferdewagen zu begegnen. An bestimmten Punkten mutete die Szenerie gar etwas grotesk an: das GPS führte die Fahrer in ein idyllisches Tal mit unberührter Natur und einem Fluss; dieser war dann mit dem Bike zu durchqueren während an gleicher Stelle eine Gruppe Einheimischer ihre Kleider wusch. Niemand ließ sich seiner Arbeit beirren oder fühlte sich gestört - Tradition und Extremsport im einhelligen Nebeneinander bei der Red Bull Romaniacs. 

Ein harter Arbeitstag für die Fahrer in allen vier Wertungsklassen über mehr als 250 idyllische Kilometer. Hörte man sich nach dem Rennen im Fahrerlager um, so war eines klar: die heutige Etappe war eine wunderschöne, wenn auch extrem hart weil lang. So ließ sich auch die Österreicherin Lisi Mucha nicht von einem gebrochenen linken Zeigefinder abschrecken, der bis zum Ende des Tages blau, grüne gefärbt hat. "Ich glaube, ich habe heute vier Kilos verloren, weil es so anstrengend, heiß und lang war. Aber die Landschaft hat für alles entschädigt" zieht ein lächelnder Francois Vulliet (Team Motoverd I) Bilanz. Die ersten drei Teams in dieser Klasse - KTM Romania, Motoverd I und Motothek KTM - sind zeitlich sehr eng beieinander und die Entscheidung könnte morgen bei der letzten Offroad Etappe fallen. 


Abseilakt nach 240km
 
Nach einem freien Tag, der in erster Linie zum Reparieren der Fahrzeuge genutzt wurde, waren die Fahrer der Quad/ATV Klasse gefordert. "Plötzlich hörte der Weg auf und vor uns tat sich eine Schlucht auf. Wir brauchten eine Lösung; und so haben wir die Quads und uns selbst abgeseilt," erzählt Karl Rohrmüller vom Desert Team Pottmes und schließt diesen 240 km Tag mit einem Blick nach Sibiu - dem Zielort der morgigen Etappe - ab. 

Ergebnis, Tag 5
Profi
1. Michel Gau (FRA) 
2. Giovanni Sala (ITA) 
3. Alex Antor (AND) 
4. Darryl Curtis (RSA) 
5. Riaan van Niekerk (RSA)

Tag 4

Nach weiteren 200 Kilometern am heutigen vierten Tag der 3. Red Bull Romaniacs sind die Teilnehmer nicht nur in Baile Herculane, sondern auch bei der Halbzeit der Rallye angekommen. Der Fünfkampf an der Spitze der Profiwertung gipfelte in einem weiteren Sieg Salas. Kämpferisch präsentiert sich in diesen Tagen auch die Expertenwertung, bei den Teilnehmern in der Hobby Klasse dominiert ein deutsches Team.

Als Zweiter der Startaufstellung, konnte Giovanni Sala den Single Trail bis zum ersten Checkpoint nach etwa 25 km den gestrigen Tagessieger Michel Gau aus Frankreich bereits 14 Minuten hinter sich lassen. Der Italiener fuhr mit der Wut im Bauch, hatte er am gestrigen Tag in der Gesamtwertung 20 Minuten auf den Franzosen verloren nachdem ihm acht Kilometer vor dem Ziel der Treibstoff ausgegangen war. An dritter Stelle liegend, passierte Alex Antor (AND) genau 15 Minuten nach dem fünffachen Enduro Weltmeisters Sala den ersten Checkpoint des Tages, gefolgt von Darryl Curtis and Riaan van Niekerk aus Südafrika. Mit schmerzender Schulter - nach einem Sturz auf Asphalt kam der Deutsche Stefan Müller 24 Minuten nach dem Führenden an den Kontrollpunkt. Zwei Minuten später auch der einzige Österreicher in der Profiwertung, Michael Angerer; der Tiroler tankt auf und heftet sich an die Müllerschen Fersen. Wir sind schon gestern gemeinsam unterwegs gewesen. Im Moment fährt jeder für sich und Stefan ist zwei Minuten voran, ich will aufholen und Zeit gutmachen, vielleicht sind wir wieder zugleich im Ziel, spricht der Österreicher, der erst sein viertes Endurorennen bestreitet. Angerer sollte Recht behalten, denn fünf Stunden später gehen die beiden gemeinsam durch den Zielbogen. Eine Stunden und zehn Minuten zuvor passierte der italienische KTM Werksfahrer Sala um 14:11 Uhr Ortszeit das Tagesziel nahe der Thermenstadt Baile Herculane. Nach dem Ärger von gestern, wollte ich heute schnell sein. Die Strecke war sehr gut zu fahren; vor allem als die Strecken der unterschiedlichen Kategorien in eine gemündet sind die Spuren waren deutlich zu sehen und deshalb wusste ich auch, dass ich auf dem richtigen Weg war! zieht Giovanni Sala Bilanz zum heutigen Tages, hadert aber mit dem Gesamtsieg aufgrund der gestern verlorenen 20 Minuten auf den Franzosen Gau. Die Situation hinter ihm eine leicht abgewandelte Wiederholung der vorigen Tage: Michel Gau neun Minuten nach dem Tagessieger. Die Südafrikaner van Niekerk und Curtis auf den Plätzen drei und vier, Alex Antor mit gleicher Zeit. Die deutschsprachige Fahrergemeinschaft Stefan Müller und Michael Angerer kommt auf die Plätze sechs und sieben.

Der Checkpoint der Profis diente den Experten als Start ein tierischer, wie sich herausstellen sollte: bevor das Motoverde I Team mit Romeo Dunca und Francois Vulliet an den Start gehen konnte, ließ sich eine weidende Kuh nicht beirren und eröffnete die vierte Experts Etappe in aller Ruhe. Mit Handshake gingen auch Lisi Mucha und Partner Thomas Fälbl als dritte Paarung ins Rennen. Für die Österreicher änderte sich an dieser Platzierung bis ins Ziel nichts und hat nach vier Etappen bisher nur Top fünf Plätze zu Buche stehen. Mit weiteren vier Teams fightet die Paarung Mucha/Fälbl um die Ränge.

Was sich hier Hobby nennt, ist ganz schön anspruchsvoll! eine Aussage des Deutschen Harald Vollmer, der mit seinem Partner Mark Fehrmann schon von Experts auf Hobby umgesattelt hat und bei vielen Teams auf Zuspruch stößt. Aufgrund einer allgemeinen Streckenänderung auf dem Quad/ATV Track unterwegs, zeigt sich die Überlegenheit einer weiteren Deutschen Paarung in dieser Klasse umso deutlicher: Team Enduromania Michael Holtz/Ulrich Denzer gewinnen die vierte Etappe in Folge und liegt in der Halbzeit der Rallye deutlich voran.

Die Hälfte der insgesamt 1.300 Kilometer haben die Teilnehmer in den Klassen Profi, Experts, Hobby und Quad/ATV bis zum heutigen Tage hinter sich gelassen. Morgen zieht der Tross über Single Trails, Bergkämme und weitläufige Abfahrten wieder zurück nach Petrosani.

Ergebnis, Tag 4
Profi
1. Giovanni Sala (ITA)
2. Michel Gau (FRA)
3. Riaan van Niekerk (RSA)
4. Darryl Curtis (RSA)
5. Alex Antor (AND)
6. Stefan Müller (GER)
7. Michael Angerer (AUT)

Experts
1. KTM Romania - Laszlo Olah/Emanuel Gyenes (ROM)
2. Enduro Austria RT - Mathias Weichselmann/Marc Baumgartner (GER)
3. Motothek KTM - Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
4. Motoverde I - Romeo Dunca/Francois Vulliet (ROM/FRA)
5. Team Gotech - Patrick Boissy/Aron Gorog (ROM)

Hobby
1. Enduromania - Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER)
2. Condor Team - Miso Ioanitescu/Sorin Cristea/Nedelcu Laurentiu (ROM)
3. Csiki 2000 euro - Bagoly Botond/Feiltermoister Zsoli (ROM)

Quad/ATV
Kein Rennen am heutigen Tag
 

   

Wie geht es Peter Nesuta und Gerhard Greger?

Es war schon sehr verdächtig. Kein Anruf vom Nesut aus Rumänien, keine SMS, keine Infos. Auf der Ergebnisliste vom Tag 2 sind die beiden Old Men Racer noch zu finden und auch Bilder im Internet tauchten auf. Doch dann die traurige Nachricht per SMS vom Nesut aus Rumänien: "4 Tag 10 Platz gesamt. Greger verletzt müssen jetzt aufgeben."

   
   

Tag 3

Dritter Tag. Dritter Tagessieger bei den Profis. Mit Michel Gau gewinnt ein Franzose, der scheinbar in der Fahrspur des bisherigen Triumphators des härtesten Enduro Rennens fährt. Dicht dahinter auch heute wieder die bisherigen Spitzenreiter Giovanni Sala, Alex Antor und die Südafrikaner Darryl Curtis und Riaan van Niekerk. In der Bergbaustadt Petrosani endet ein für alle vier Wertungsklassen anspruchsvoller und langer Offroad Ritt.

Die dritte Etappe bei der legendären Red Bull Romaniacs wartete mit allem auf, was das Enduristen Herz begehrt technische Auf- und Abfahrten von Beginn weg, kernige Waldpassagen bis zu Kammquerungen mit herrlicher Aussicht. Für die meisten Fahrer, allein oder zu zweit auf der Strecke unterwegs, ein guter Start in den Tag; wenngleich auch vereinzelte Teams am Beispiel das rumänisch-französische Moto Verde I Experts Team mit Romeo Dunca und Francois Vulliet (nach zwei Tagen auf Platz zwei) schon kurz nach dem Start mit Kühlerproblemen zu kämpfen hatten: Wir haben mit der Reparatur sicher 40 Minuten auf den Rest des Feldes verloren, bis ins Ziel hatten wir aber wieder 15 Minuten Vorsprung!

Auf der Profistrecke zeichnete sich, wie bereits am Vortag, ein Mehrkampf zwischen den ersten Fünf im vorläufigen Gesamtklassement ab: Giovanni Sala, Michel Gau, Alex Antor, die gemeinsam fahrenden Südafrikaner Curtis und van Niekerk. Nach knappen zwei Drittel der heutigen 200 Kilometer-Etappe von Sibiu nach Petrosani lag der zweite des Vortags, Michel Gau (FRA), bereits vor dem Italiener Sala und dem Andorraner Alex Antor in seiner Heimat ein bekannter Alpinskifahrer und bei den Olympischen Spielen von Turin 36. in der Abfahrt voran.

Auf den kammnahen Wegen zum Surean Gebirge hatte der Franzose wenig Augen für die Weitläufigkeit der Landschaft, sondern genoss die rasante Fahrt und ließ sich diesen Vorsprung auch nach einer letzten Bergauffahrt zum 1550m hohen Parang nicht mehr nehmen; kürte sich damit zum dritten Tagessieger bei der 3. Auflage der Romaniacs Rallye. Sein Kommentar nach dem Zielleinlauf: Ein mühevoller Tag auf dem Bike: habe am Vormittag eine halbe Stunde verloren, da mein GPS ausgefallen ist und ich den Weg nicht mehr gefunden hab. Erst als ich gemerkt habe, wie viel Zeit ich schon zurück bin, hab ich wieder ordentlich Gas gegeben. Für mich war der heutige Tag besonders für den Kopf anstrengend; jetzt bin ich froh hier zu sein! Ich denke, viele werden heute gut schlafen!

Dem Führungstrio dicht auf den Fersen, hatten Darryl Curtis und Riaan van Niekerk (beide RSA) nach der Abfahrt vom Parang und einer Bachquerung Schwierigkeiten van Niekerks KTM 250 XCW wieder zum Laufen zu bringen und verloren wertvolle Minuten auf die Spitze. Einige Fahrer, unter anderen Giovanni Sala (ITA) und das Österreichische Team Motothek KTM mit Lisi Mucha und Thomas Fälbl, machten Bekanntschaft mit aufgebrachten Bauern und deren Verfolgerqualitäten, als sie ihre Pferde durch den Lärm der Motorräder in Gefahr sahen.

Nach drei Tagen und drei Etappen haben die einige Fahrer lange Arbeitstage und zahlreiche Überstunden hinter sich. In der Hobby Klasse sind die Teams oft mehr als zehn Stunden auf der Strecke unterwegs, kommen spät abends ins Ziel und schrauben dann noch Stunden an ihren Bikes herum. Die Motivation ist gerade in dieser Wertungsklasse besonders groß, wie das einzige Damenteam Christina Meier (GER) und Liz Millet (GBR), gebeutelt von Startschwierigkeiten, Magenproblemen und Mitternachtsfahrten eindrucksvoll unter Beweis stellt.


Ergebnis, Tag 3
Profi
1. Michel Gau (FRA) 06:47
2. Giovanni Sala (ITA) 07:07
3. Alex Antor (AND) 07:22
4. Darryl Curtis (RSA) 08:01
5. Riaan van Niekerk (RSA) 08:03

 

Tag 2

Italienischer Tagessieg auf der Profitrasse durch Giovanni Sala, spektakulärer Hillclimb mit Blick auf Draculas Herberge und die verletzungsbedingte Aufgabe des zweimaligen Gewinners Cyril Despres die Highlights des zweiten Tages bei der 3. Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rallye von Sinaia nach Sibiu.

Gestartet wurde die zweite Etappe für Hobby, Experts and Profi Klasse (keine Quad/ATV Wertung am heutigen Tag) bei Regen und Gewitter pünktlich um 07.00 Uhr. Entgegen jeglicher historischer Erwartungen lichtete sich die Wolkendecke über Bran, jenem Örtchen das von Draculas Burg bewacht wird. Bis dahin hatten die Fahrer bereits knapp drei Stunden Single Trails, Flussdurchfahrten und -querungen hinter sich.

Eine höllische Bergauffahrt wartete im Angesicht der Vampierherberge auf seine Bezwinger aus dem Lager der Profis. Extreme Steigung auf losem Erdboden, Wurzelwerk und als Krönung handgroße Steine auf kurvigen Wegen. Erster an diesem kritischen Punkt war Vortagssieger Cyril Despres. Der Franzose nahm sich Zeit, seine Wasserreserven aufzufüllen und das GPS, das er vorher schon zehn Minuten lang im Wald gesucht hatte, wieder fix zu montieren. Nach kurzer Wegweisung seitens des Organisators und Streckenscout Martin Freinademetz trat Despres zur steilen Jungfernfahrt an - nicht ohne Sturz und Anschiebhilfe. Kurz darauf traf Landsmann Michel Gau an selber Stelle ein, wählte einen anderen Weg und verabschiedete sich ähnlich wie Despres aus den Augen der Zuschauer. Veni, vidi, vici sollte wohl das Motto für den zu diesem Zeitpunkt an dritter Stelle liegenden Giovanni Sala sein: Mit der Erfahrung und dem sicheren Blick eines fünffachen Enduro Weltmeisters wählte


der Italiener die Diretissima für diesen Teil der Strecke, entging somit jeglicher Kurve und Schotterpassage. Ohne Sturz und scheinbar federleicht meisterte der 42-Jährige den Hillclimb.

Die Südafrikanische Gang 2006 repräsentiert durch Darryl Curtis und Riaan van Niekerk folgte alsbald und hatte mit den bisher größten Schwierigkeiten zu kämpfen. Gegenseitige Hilfe und die Unterstützung der Zuschauer und abgestellten Streckenposten ermöglichte den beiden Erzbergbezwingern das Weiterkommen.

In der so genannten Chicken Line passierte Team Enduromania II - Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER) - die Passage am Fuße der Burg des lichtscheuen Eigentümers auf der für alle anderen Wertungsklassen vorgesehenen Route. Bis ins Ziel hielt sich das Hobby Team an der Spitze seiner Klasse und konnte mit dem neuerlichen Tagessieg die Führung im Gesamtklassement weiter ausbauen.

Bis zum zweiten Tankstopp an den Ausläufern des Fagaras Gebirges konnte der Italiener Sala die Führung auf der Profistrecke übernehmen, hinter ihm immer noch Michel Gau, an dritter Stelle Alex Antor (AND). Cyril Despres musste an diesem Stopp seine Fahrt aufgeben, da die Schmerzen in seinem verletzten Arm derart heftig geworden sind, dass an ein Weiterfahren zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken war: Mein Arm und meine Schulter haben gestern schon geschmerzt, heute ist es im Laufe des Tages schlimmer geworden und in dieser Tonart würde es wohl weitergehen.

Das geplante Etappenziel für Profi und Experts Klasse in Sibiu wurde auf jenes der Hobby Klasse in Scoreiu vorverlegt. Der Regen im Vorfeld der Rallye hatte die Strecke anspruchsvoller und langsamer gemacht. Da wir die Fahrer nicht wieder bis nach Mitternacht auf der Strecke lassen wollten, musste die Verkürzung der Etappe vorgenommen werden, erklärt Veranstalter Martin Freinademetz diese Entscheidung.

Bis zur Ziellinie hatte Giovanni Sala seinen Vorsprung auf 18 Minuten gegenüber Verfolger Michel Gau ausgebaut. Auf den Südafrikaner van Niekerk hatte der Italiener gar 51 Minuten Zeitgewinn und übernimmt nach Etappe 2 die Gesamtführung bei den Profis: Der Start bei Regen ließ eine schwere Etappe erwarten, ich bin etwas müde, doch glücklich im Ziel. Das Wetter hat sich positiv entwickelt und alles läuft gut! Leider hat Cyril Probleme mit seinem verletzten Arm. Ich denke er hat aufgegeben, er hat mir sein GPS überlassen.

In der Klasse der Experten setzte sich das rumänische Siegerteam von 2005, Emanuel Gyenes/Laszlo Olah, an die Spitze des Feldes. Das rumänisch-französische Team Moto Verde I mit Romeo Dunca und Francois Vuillet konnte mit dem heutigen zweiten Platz seine Führung ausbauen.

Stand nach Tag 2
Profi
1. Giovanni Sala (ITA)
2. Michel Gau (FRA)
3. Darryl Curtis (RSA)

Experts

10. OMMA Old Men - Peter Nesuta, Gerhard Greger
 

 

Tag 1: Prolog, Bukarest - Sinaia

Auf Ex-Diktator Ceausescus geplanter Oper in mitten der rumänischen Hauptstadt Bukarest hatten am heutigen Sonntag die hartgesottenen Teilnehmer der 3. Red Bull Romaniacs Rallye das Sagen: auf der weitläufigen Fundamentlandschaft fand der Auftakt zur diesjährigen Rallye statt. Den Prolog sicherte sich der zweifache Romaniacs Triumphator Cyril Despres. Der Franzose brachte mit seiner einmaligen Performance die Zuschauer ins Schwitzen. Bei 35° im Schatten musste man keine Rennbekleidung tragen um tropfnass zu werden.

Auf dem zehn Hektar großen Gelände wurden natürliche Hindernisse mit künstlichen kombiniert, daraus entstanden ist ein Parcours mit Dirt Jumps, Kicker, einem Meer aus LKW-Reifen und zahlreichen Sprung Passagen. Mit persönlicher Note und Einlage verfeinert, zeigten die Fahrer in den Wertungsklassen Quad/ATV, Hobby und Experts 15 Minuten lang ihre Show zum Rallyeauftakt. Die zur Verfügung stehende Chicken Line (Ausweichmöglichkeit an den schwierigen Hindernissen) wurde kaum beachtet, wollten alle Teilnehmer ihre Zeit für die Startaufstellung zur weiterführenden Etappe nach Sinaia optimieren und sich als würdige Romaniacs beim Publikum vorstellen.

In der Profiklasse spielte in 20 Minuten Fahrzeit nicht nur ein Franzose sein Können aus, sondern machte noch ein weiterer auf sich aufmerksam Michel Gou, auf dessen Klasse der zweifache Romaniacs Rallye-Gewinner und Landsmann Cyril Despres bereits am Vortag hingewiesen hat. Dritter in der Startaufstellung für die Etappe nach Sinaia war der Südafrikaner Darryl Curtis, 2005 an der dritten Stelle im Gesamtklassement.

Nach seinem ersten Platz im Prolog, ging Cyril Despres als erster in den zweiten Teil des heutigen Tages. In gewohnt überlegter Manier hatte der Franzose mit der einen oder anderen

Schwierigkeit zu kämpfen, brachte seinen Vorsprung aber ungefährdet ins Ziel: Wie erwartet ist die Strecke anspruchsvoll, aber landschaftlich auch wunderschön. Da ich den Organisator Martin Freinademetz nun schon kenne, weiß ich, dass es ein hartes Rennen werden wird und wenn ich an meine Hände denke, die sich nach drei Stunden auf dem Bike schon bemerkbar machen, dann bestätigt sich das auch! Darüber hinaus hatte ich über den gesamten Zeitraum einige Probleme mit dem GPS, hab den Weg ins Ziel dennoch rechtzeitig gefunden! Als Gewinner der ersten Etappe lässt sich leicht scherzen, doch die Abdrücke auf den Handinnenflächen der Franzosen sprechen eine eigene Sprache. Gleich hinter Seriensieger Despres platzierte sich der Italienische Herausforderer Giovanni Sala, der zwar einen Nachtteil darin sieht, dass es sein erster Start bei der Red Bull Romaniacs ist, mit dem zweiten Rang aber auch schon aufhören lässt.

Im 1 Minuten Takt wurde die erste Etappe im 65km entfernten Coada Izvorului gemäß der Platzierung im Prolog gestartet. 12 Kilometer flotte Feld- und Wirtschaftswege eröffneten den Offroad Teil des Tages, gefolgt von einer rasanten Fahrt durch ausgetrocknete Bachbette. Die Strecke führte bis zu den Ausläufern der Berge des Prahova-Tales und wurde dort waldig und erdig, bis zur Zielankunft in Sinaia. Nicht allen Teilnehmern ging der erste Tag so leicht von der Hand wie dem Tagessieger auf der Profitrasse. Nicht nur ein Motorrad lag zumindest kurzfristig herrenlos auf der Strecke, die Tankuhr stand bei einigen schon deutlich vor der Zieleinfahrt auf Reserve. So auch das österreichische Mixed Team in der Experts Klasse Lisi Mucha und Thomas Fälbl, die bereits einige Kilometer vor dem Tagesziel in Sinaia um das Weiterkommen fürchteten, den Zielbogen aber letzten Endes als zweitplatziertes Team erreichten.

Stand nach Tag 1

Profi
1. Cyril Despres (FRA)
2. Giovanni Sala (ITA)
3. Riian van Niekerk (RSA)

Experts
1. Moto Verde I Romeo Dunca/Francois Vouillet (ROM/FRA)
2. Motothek KTM Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
3. Team Gotech Patrick Boissy/Aron Gorog (ROM)

Hobby
1. Enduromania Ulrich Denzer/Michael Holtz (GER)
2. Enduromania Schweiz Roger Walker/Beat Haldimann (SUI)
3. Condor Team Misu Ioanitescu/Nedecu Laurentiu/Sorin Cristea (ROM)
 

Alle Ergebnisse unter http://www.redbullromaniacs.com

Text: Romaniacs Presse, Katrin Strobl

Photos: Herwig Peuker, Cyrille Barthe

Autor

Bericht vom 22.08.2006 | 6.227 Aufrufe

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