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Tag 7
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Wall
rides, Holzrampen,
Autowracks, Baumstämme und ein sechsstöckiges Gebäude die Eckdaten des im
Stadtzentrum von Sibiu stattgefundenen Epilogs am frühen Abend. Der
finale Showdown nach sechs Renntagen war die perfekte Plattform für die
Teilnehmer, dem Gesamtklassement eine letzte Korrektur zu verpassen und die
Zuschauermassen zu unterhalten.
Sechs Tage Hard Enduro Rallye,
gestartet letzten Sonntag in der Hauptstadt Bukarest, führte die Fahrer nach
Sinaia, Sibiu, Petrosani, ans Ufer der Donau nahe Haile Berculaine, ein weiteres
Mal nach Petrosani und zurück nach Sibiu. Anstrengende und lang Tage,
anspruchsvolle und fordernde Streckenführung und eine wunderschöne Landschaft
das ist es, was die Teilnehmer aller vier Wertungsklassen erlebten und zu überleben
hatten, um letztlich Teil des abschließenden Showdowns in Sibiu/Hermannstadt zu
sein.
Showtime in Sibiu, später
Samstagnachmittag: Alle Teilnehmer hatten eine letzte Chance ihre Fahrkünste
unter Beweis zu stellen. Baumstämme, Autowracks, LKW Reifen, Holzrampen und ein
Wall ride mussten überwunden werden, um als absolute Krönung ein im Bau
befindliches sechsstöckiges Haus zu erklimmen. Profis und Experten mussten bis
in den obersten Stock, das schmale Stiegenhaus war die besondere
Herausforderung. Nach drei anstrengenden Runden waren die Fahrer immer noch
motiviert, dem Publikum eine besondere Show zu bieten. Was sie dafür bekamen?
Jede Menge Spaß und den Applaus der Zuschauermenge.
Eröffnet wurde der Showdown von
den Quads/ATVs, die bereits am ersten Hindernis für einen Stau sorgten. All
jenen Fahrern, die die Herausforderung der Hindernisse annahmen, dankte es das
Publikum entlang des Parcours mit tosendem Applaus. Mit dem Gewinn des Epilogs
in der Expertenklasse nützte das Team Enduro Austria RT seine Chance, das Team
Motoverde I im Gesamtklassement noch zu überholen. Als der Start der Profis
angekündigt wurde, war die Spannung im Publium zu spüren und die Fahrer erfüllten
die Erwartungen auf der ganzen Linie. Giovanni Sala war von Beginn weg voran,
sprang über Rampen und Autowracks und bot, wie auch alle anderen Profis, seine
Fahrkünste dar. Wie schon so oft in den letzten Tagen war es Michel Gau, der
als erster ins Ziel kam, dicht gefolgt vom vielfachen Weltmeister Giovanni Sala
und dem Südafrikaner Darryl Curtis. Ausgepowert, müde aber glücklich nahmen
die Gewinner der 3. Red Bull Romaniacs bei der anschließenden Siegerehrung ihr
Trophäen entgegen.
Sieger Statements
Profis
Michel Gau, (FRA, 1.): Diese
Art Rennen liegt mir sehr und nachdem Cyril aufgeben musste, sah ich eine Chance
auf den Sieg. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!
Giovanni Sala (ITA, 2.): Das
Rennen war sehr, sehr hart. Nach ein paar Problemen in dieser Woche, konnte ich
nicht mehr gewinnen und meine einzige Chance war der zweite Platz. Ich will
Martin keinesfalls zu viel danken, da er uns auf diese harte Strecke geschickt
hat. Nur Spaß! Es war eine gute Erfahrung und gutes Hard Enduro Training.
Alex Antor (AND, 3.): Die Red
Bull Romaniacs war meine erste Extremrallye. Ich bin hier hergekommen um das
Rennen zu beenden, dass ich es auf dem dritten Platz beende hätte ich nie
gedacht wow!
Experts
KTM Romania - Emanuel Gyenes
(ROM, 1.): Das Rennen heuer war genauso hart wie das im letzten Jahr. Mit dem
Unterschied, dass wir im Vorfeld das Trial Biken trainiert haben. Ich bin
absolut glücklich, dass wir wieder gewonnen haben. Wir werden nächstes Jahr
noch einmal versuchen zu gewinnen und werden im Jahr darauf eventuell in der
Profiklasse antreten.
KTM Romania Laszlo Olah
(ROM, 1.): Die letzten beiden Tage ware wirklich hart für mich, da ich mir
am fünften Renntag die Schulter ausgekugelt habe und nicht mehr voll
attackieren konnte. Dank Emanuel konnten wir dennoch gewinnen!
Enduro Austria RT Mathias
Weichselmann (GER, 2.): Wir hatten heute die letzte Chance, die haben wir genützt
und das ist absolut großartig!
Team Motoverde I Romeo Dunca
(ROM, 3.): Ich bin froh, dass wir ins Ziel gekommen sind. Bis vor zwei
Stunden waren wir noch auf dem zweiten Platz, aber in Gebäuden herum zu fahren
ist nicht gerade unser Spezielgebiet.
Hobby
Condor Team Laurentiu Nedelcu (ROM, 1.): Die
Strecken waren immer super markiert, insgesamt waren die Routen vielleicht ein
bisschen zu anspruchsvoll, aber ich denke, wir haben gute Arbeit geleistet!
Gesamtwertung: Profi
1. Michel Gau (FRA)
2. Giovanni Sala (ITA)
3. Alex Antor (AND)
4. Riaan van Niekerk (RSA)
5. Darryl Curtis (RSA)
...
8. Michael Angerer (AUT)
Experts
1. KTM Romania - Laszlo Olah/Emanuel Gyenes (ROM)
2. Enduro Austria RT - Mathias Weichselmann/Marc Baumgartner (GER)
3. Motoverde I - Romeo Dunca/Francois Vulliet (ROM/FRA)
4. Motothek KTM - Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
5. Covalact-Outriders
Hobby
1. Condor Team - Miso Ioanitescu/Sorin Cristea/Nedelcu Laurentiu (ROM)
2. Csiki 2000 euro - Bagoly Botond/Feiltermoister Zsoli (ROM)
3. Enduromania - Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER)
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Tag 6
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Der letzte offroad Tag sollte
sich nicht gerade als ein leichter entpuppen. Zwischen dem Start in Petrosani
und dem Ziel in Sibiu/Hermannstadt mussten die Fahrer 160 Kilometer zurücklegen
die letzte große Chance, den Stand im Gesamtklassement noch zu
beeinflussen. Ausgepowert und müde von den letzten sechs Tagen, warteten die
letzten großen Herausforderungen. Bei den Profis bewies Alex Antor aus Andorra
mit seinem Tagessieg, dass er nicht nur schnell Skifahren, sondern auch
ausgezeichnet Enduro fahren kann.
Jeder Motorsportinteressierte
kennt das berühmt-berüchtigte Erzberg Rodeo in Austria die Teilnehmer der
3. Red Bull Romaniacs durften heute den kleinen Bruder des Erzbergs kennen
lernen. Der Start für drei von insgesamt vier Wertungsklassen (ausgenommen Quad/ATV)
lag unterhalb eines Hügels, gefolgt von einem Geröllhaufen, der als kleiner
und harmloserer Bruder dieser steinigen Berühmtheit durchgehen könnte. Für
diese erste Herausforderung benötigten nur wenige Fahrer nur einen Versuch. Der
Rekord schraubte sich auf insgesamt acht Versuche hinauf.
Den Start bei den Profis eröffnete
der dreifache Tagessieger Michel Gau (FRA). Auf dem Hinterreifen erklomm der
Franzose mit scheinbarer Leichtigkeit den Starthügel und verschwand auf der
Route dieser letzten fordernden Etappe. Michel Gau ist nicht mehr einzuholen.
Trotzdem werde ich diesen letzten offroad Tag genießen. Spaß zu haben ist
nicht der schlechteste Zeitvertreib, sprach Giovanni Sala (ITA) und ward
verschwunden in den Tag, der mehr oder weniger die Entscheidung über den Sieg
bei der diesjährigen Hard Enduro Rallye durch die rumänischen Karpaten bringen
würde.
Es würden die Quads sein, die
das Tagesziel in Sibiu als erste erreichen sollten. Alle drei Teams darunter
zwei deutsche und ein griechisches Team kamen gemeinsam ins Ziel. Beinahe
eineinhalb Stunden später finishten Michel Gau und Alex Antor gemeinsam und der
Andorraner konnte das Rennen für sich entscheiden.
Da alle Finisher bei der
Zieldurchfahrt ein breites Lachen auf dem Gesicht hatten, drücken ihre
Statements die Gefühle und Gedanken nach sechs harten Tagen und mehr als 1.200
km wohl am besten aus:
Die erste Teilnahme an einer
Rallye überhaupt hinter sich gebracht, meinte Alex Antor (AND): Sechs
Renntag sind sehr viel und das Rennen war härter als erwartet, aber ich bin
Dritter und das macht mich sehr glücklich! Jener Mann, der seinem Freund und
Trainingspartner Cyril Despres auf das oberste Treppchen folgen wird, ist der
30-jährige Michel Gau, für den der heutige Tag ein anstrengender war, an
dem alles glatt gelaufen ist. Der größte Teil der Rallye ist vorüber, aber es
gibt immer noch ein Morgen und dann sehen wir weiter.
Das erste, was vom Italiener
Giovanni Sala bei seiner Zielankuunft zu sehen war, war eine blutige Nase:
Einen Kilometer vor dem Ziel bin ich auf dem rutschigen Boden gestürzt.
Jetzt bin ich müde und froh, endlich hier zu sein! Hungrig, wie er war,
packte der 42-Jährige seine KTM in den Bus und lies sich ins Hotel fahren. Auf
dem vierten und fünften Platz im Klassement liegend, waren für die Südafrikaner
Riaan van Niekerk und Darryl Curtis der Erzberg und die Flussquerung die
Herausforderungen des Tages: Es war ein kurzer und einfacher Tag. Da Darryl
von Blasen an den Händen geplagt wird, haben wir es eher ruhig angehen lassen.
Dieses Jahr hatte die Rallye einen zusätzlichen Tag, den wir wirklich spüren
und ich denke, alle Teilnehmer sind körperlich ausgepowert!
Die ersten Fahrer der
Expertenklasse querten die Ziellinie gemeinsam mit Michel Gau und Alex Antor.
Team Enduro Austria RT Mathias Weichselmann und Marc Baumgartner (beide GER)
eröffneten ihre Jagd auf das Podium in den letzten beiden Tagen. Mit einer
guten Performance konnten sie das Team Motothek KTM Lisi Mucha und Thomas Fälbl
(beide AUT) vom dritten Rang verdrängen. In den ersten beiden Tagen
haben wir fünf Stunden verloren. Erst in den letzten Tagen konnten wir Zeit gut
machen und schließlich konnten wir Lisi und Thomas noch überholen. Rückblickend
ist zu sagen, dass die Rallye hart war, aber nicht so hart wie erwartet. Ein
gutes Gefühl heute durch den Zielbogen zu fahren und wenn wir jetzt noch ein
kaltes Bier bekommen …! Mit einigen Problemen hatten Mucha und Fälbl heute
zu kämpfen und beendeten diese Etappe eine Stunde nach den Deutschen. Wir
mussten heute viel schieben und tragen. Passagen mit hohem Gras und nassen
Baumstämmen haben die Fahrt nicht gerade vereinfacht.
Einfach ein Wahnsinn, diese
Strecke! Wir hatten gestern einen Unfall und waren für heute voll motiviert.
Affengeil, ruft ein schwitzender, aber über das ganze Gesicht strahlender
Michael Holtz vom Team Enduromania. Beinahe jeder Teilnehmer, der das Rennen
heute beendet hat, ist froh, wieder in Sibiu zu sein. Nur noch eine Kleinigkeit
ist ausständig der finale Showdown morgen ab 17.00 Uhr mitten in Sibiu. Der
berühmte Epilog wird schon seit Tagen von vielen tausenden Zuschauern und
Motorsportfreunden heiß erwartet.
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Tag 5 |
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Die fünfte Etappe führte die Fahrer in extrem
spärlich besiedeltes Gebiet, dafür aber eine außergewöhnlich schöne
Landschaft. Am "Monstertag" über 250 Kilometer sollte sich die Spreu
endgültig vom Weizen trennen. Während Michel Gau die Ziellinie der Profis nach
09:41 Stunden als erster querte, benötigte der letzte Fahrer dieser Klasse mehr
als fünf Stunden länger und querte die Ziellinie erst um 21.30 Uhr.
Michel
Gau, der Gewinner der letzten beiden Etappen, konnte auch heute wieder gewinnen.
Nach seinem dritten Etappensieg und dieser speziell langen Tour war er sehr froh
im Ziel zu sein, denn "es war ein extrem langer Tag mit über zehn Stunden
am Motorrad. Die Strecke war nicht extrem schwer, aber wir sind bereits um 06.00
morgens gestartet. Die Landschaft hier ist wunderschön, das Rennen dafür
wahnsinnig anspruchsvoll!" Seit Montag und Cyril Despres' Aufgabe ist klar,
dass es bei der diesjährigen Red Bull Romaniacs ein neues Siegergesicht geben
wird.
Glaubt man Despres, der am Montag verletzungsbedingt
aufgeben musste und heute aus Rumänien abgereist ist, dann wird am Samstag
wiederum ein Franzose auf dem Podest ganz oben stehen - Michel Gau, der
Semi-Profi, der im normalen Leben in der Familiengärtnerei Pflanzen züchtet.
Giovanni Sala ist bereits mehr als 30 Minuten zurück und dahinter streiten sich
nach wie vor Alex Antor und die beiden Südafrikaner Darryl Curtis und Riaan van
Niekerk um die Plätze.
Der Track führte heute in hohe Regionen auf dem Weg von
Baile Herculane nach Petrosani und die Teilnehmer auf Plateaus, die einen
weitschweifenden Blick über Täler und Grasberge eröffneten; Herden von
Wildpferden und Kühen inklusive. Es sollte also nicht verwundern, wenn die
Fahrer anhalten mussten, um eine Schafherde samt Hirten und Hunde passieren zu
lassen oder einen Bauer auf seinem Pferdewagen zu begegnen. An bestimmten
Punkten mutete die Szenerie gar etwas grotesk an: das GPS führte die Fahrer in
ein idyllisches Tal mit unberührter Natur und einem Fluss; dieser war dann mit
dem Bike zu durchqueren während an gleicher Stelle eine Gruppe Einheimischer
ihre Kleider wusch. Niemand ließ sich seiner Arbeit beirren oder fühlte sich
gestört - Tradition und Extremsport im einhelligen Nebeneinander bei der Red
Bull Romaniacs.
Ein harter Arbeitstag für die Fahrer in allen vier
Wertungsklassen über mehr als 250 idyllische Kilometer. Hörte man sich nach
dem Rennen im Fahrerlager um, so war eines klar: die heutige Etappe war eine
wunderschöne, wenn auch extrem hart weil lang. So ließ sich auch die
Österreicherin Lisi Mucha nicht von einem gebrochenen linken Zeigefinder
abschrecken, der bis zum Ende des Tages blau, grüne gefärbt hat. "Ich
glaube, ich habe heute vier Kilos verloren, weil es so anstrengend, heiß und
lang war. Aber die Landschaft hat für alles entschädigt" zieht ein
lächelnder Francois Vulliet (Team Motoverd I) Bilanz. Die ersten drei Teams in
dieser Klasse - KTM Romania, Motoverd I und Motothek KTM - sind zeitlich sehr
eng beieinander und die Entscheidung könnte morgen bei der letzten Offroad
Etappe fallen.
Abseilakt nach 240km
Nach einem freien Tag, der in erster Linie zum Reparieren der Fahrzeuge genutzt
wurde, waren die Fahrer der Quad/ATV Klasse gefordert. "Plötzlich hörte
der Weg auf und vor uns tat sich eine Schlucht auf. Wir brauchten eine Lösung;
und so haben wir die Quads und uns selbst abgeseilt," erzählt Karl
Rohrmüller vom Desert Team Pottmes und schließt diesen 240 km Tag mit einem
Blick nach Sibiu - dem Zielort der morgigen Etappe - ab.
Ergebnis, Tag 5
Profi
1. Michel Gau (FRA)
2. Giovanni Sala (ITA)
3. Alex Antor (AND)
4. Darryl Curtis (RSA)
5. Riaan van Niekerk (RSA) |
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Tag 4 |
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Nach weiteren 200 Kilometern
am heutigen vierten Tag der 3. Red Bull Romaniacs sind die Teilnehmer
nicht nur in Baile Herculane, sondern auch bei der Halbzeit der Rallye
angekommen. Der Fünfkampf an der Spitze der Profiwertung gipfelte in
einem weiteren Sieg Salas. Kämpferisch präsentiert sich in diesen Tagen
auch die Expertenwertung, bei den Teilnehmern in der Hobby Klasse
dominiert ein deutsches Team.
Als Zweiter der Startaufstellung, konnte Giovanni Sala den Single Trail
bis zum ersten Checkpoint nach etwa 25 km den gestrigen Tagessieger
Michel Gau aus Frankreich bereits 14 Minuten hinter sich lassen. Der
Italiener fuhr mit der Wut im Bauch, hatte er am gestrigen Tag in der
Gesamtwertung 20 Minuten auf den Franzosen verloren nachdem ihm acht
Kilometer vor dem Ziel der Treibstoff ausgegangen war. An dritter Stelle
liegend, passierte Alex Antor (AND) genau 15 Minuten nach dem fünffachen
Enduro Weltmeisters Sala den ersten Checkpoint des Tages, gefolgt von
Darryl Curtis and Riaan van Niekerk aus Südafrika. Mit schmerzender
Schulter - nach einem Sturz auf Asphalt kam der Deutsche Stefan Müller
24 Minuten nach dem Führenden an den Kontrollpunkt. Zwei Minuten später
auch der einzige Österreicher in der Profiwertung, Michael Angerer; der
Tiroler tankt auf und heftet sich an die Müllerschen Fersen. Wir sind
schon gestern gemeinsam unterwegs gewesen. Im Moment fährt jeder für
sich und Stefan ist zwei Minuten voran, ich will aufholen und Zeit
gutmachen, vielleicht sind wir wieder zugleich im Ziel, spricht der
Österreicher, der erst sein viertes Endurorennen bestreitet. Angerer
sollte Recht behalten, denn fünf Stunden später gehen die beiden
gemeinsam durch den Zielbogen. Eine Stunden und zehn Minuten zuvor
passierte der italienische KTM Werksfahrer Sala um 14:11 Uhr Ortszeit
das Tagesziel nahe der Thermenstadt Baile Herculane. Nach dem Ärger von
gestern, wollte ich heute schnell sein. Die Strecke war sehr gut zu
fahren; vor allem als die Strecken der unterschiedlichen Kategorien in
eine gemündet sind die Spuren waren deutlich zu sehen und deshalb
wusste ich auch, dass ich auf dem richtigen Weg war! zieht Giovanni
Sala Bilanz zum heutigen Tages, hadert aber mit dem Gesamtsieg aufgrund
der gestern verlorenen 20 Minuten auf den Franzosen Gau. Die Situation
hinter ihm eine leicht abgewandelte Wiederholung der vorigen Tage:
Michel Gau neun Minuten nach dem Tagessieger. Die Südafrikaner van
Niekerk und Curtis auf den Plätzen drei und vier, Alex Antor mit
gleicher Zeit. Die deutschsprachige Fahrergemeinschaft Stefan Müller und
Michael Angerer kommt auf die Plätze sechs und sieben.
Der Checkpoint der Profis diente den Experten als Start ein
tierischer, wie sich herausstellen sollte: bevor das Motoverde I Team
mit Romeo Dunca und Francois Vulliet an den Start gehen konnte, ließ
sich eine weidende Kuh nicht beirren und eröffnete die vierte Experts
Etappe in aller Ruhe. Mit Handshake gingen auch Lisi Mucha und Partner
Thomas Fälbl als dritte Paarung ins Rennen. Für die Österreicher änderte
sich an dieser Platzierung bis ins Ziel nichts und hat nach vier Etappen
bisher nur Top fünf Plätze zu Buche stehen. Mit weiteren vier Teams
fightet die Paarung Mucha/Fälbl um die Ränge.
Was sich hier Hobby nennt, ist ganz schön anspruchsvoll! eine
Aussage des Deutschen Harald Vollmer, der mit seinem Partner Mark
Fehrmann schon von Experts auf Hobby umgesattelt hat und bei vielen
Teams auf Zuspruch stößt. Aufgrund einer allgemeinen Streckenänderung
auf dem Quad/ATV Track unterwegs, zeigt sich die Überlegenheit einer
weiteren Deutschen Paarung in dieser Klasse umso deutlicher: Team
Enduromania Michael Holtz/Ulrich Denzer gewinnen die vierte Etappe
in Folge und liegt in der Halbzeit der Rallye deutlich voran.
Die Hälfte der insgesamt 1.300 Kilometer haben die Teilnehmer in den
Klassen Profi, Experts, Hobby und Quad/ATV bis zum heutigen Tage hinter
sich gelassen. Morgen zieht der Tross über Single Trails, Bergkämme und
weitläufige Abfahrten wieder zurück nach Petrosani.
Ergebnis, Tag 4
Profi
1. Giovanni Sala (ITA)
2. Michel Gau (FRA)
3. Riaan van Niekerk (RSA)
4. Darryl Curtis (RSA)
5. Alex Antor (AND)
6. Stefan Müller (GER)
7. Michael Angerer (AUT)
Experts
1. KTM Romania - Laszlo Olah/Emanuel Gyenes (ROM)
2. Enduro Austria RT - Mathias Weichselmann/Marc Baumgartner (GER)
3. Motothek KTM - Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
4. Motoverde I - Romeo Dunca/Francois Vulliet (ROM/FRA)
5. Team Gotech - Patrick Boissy/Aron Gorog (ROM)
Hobby
1. Enduromania - Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER)
2. Condor Team - Miso Ioanitescu/Sorin Cristea/Nedelcu Laurentiu (ROM)
3. Csiki 2000 euro - Bagoly Botond/Feiltermoister Zsoli (ROM)
Quad/ATV
Kein Rennen am heutigen Tag
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Wie geht es Peter Nesuta und Gerhard
Greger?
Es war schon sehr verdächtig. Kein Anruf
vom Nesut aus Rumänien, keine SMS, keine Infos. Auf der Ergebnisliste vom Tag 2
sind die beiden Old Men Racer noch zu finden und auch Bilder im Internet
tauchten auf. Doch dann die traurige Nachricht per SMS vom Nesut aus Rumänien:
"4 Tag 10 Platz gesamt. Greger verletzt müssen jetzt aufgeben." |
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Tag 3 |
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Dritter Tag. Dritter
Tagessieger bei den Profis. Mit Michel Gau gewinnt ein Franzose, der
scheinbar in der Fahrspur des bisherigen Triumphators des härtesten
Enduro Rennens fährt. Dicht dahinter auch heute wieder die bisherigen
Spitzenreiter Giovanni Sala, Alex Antor und die Südafrikaner Darryl
Curtis und Riaan van Niekerk. In der Bergbaustadt Petrosani endet ein
für alle vier Wertungsklassen anspruchsvoller und langer Offroad Ritt.
Die dritte Etappe bei der legendären Red Bull Romaniacs wartete mit
allem auf, was das Enduristen Herz begehrt technische Auf- und
Abfahrten von Beginn weg, kernige Waldpassagen bis zu Kammquerungen mit
herrlicher Aussicht. Für die meisten Fahrer, allein oder zu zweit auf
der Strecke unterwegs, ein guter Start in den Tag; wenngleich auch
vereinzelte Teams am Beispiel das rumänisch-französische Moto Verde I
Experts Team mit Romeo Dunca und Francois Vulliet (nach zwei Tagen auf
Platz zwei) schon kurz nach dem Start mit Kühlerproblemen zu kämpfen
hatten: Wir haben mit der Reparatur sicher 40 Minuten auf den Rest des
Feldes verloren, bis ins Ziel hatten wir aber wieder 15 Minuten
Vorsprung!
Auf der Profistrecke zeichnete sich, wie bereits am Vortag, ein
Mehrkampf zwischen den ersten Fünf im vorläufigen Gesamtklassement ab:
Giovanni Sala, Michel Gau, Alex Antor, die gemeinsam fahrenden
Südafrikaner Curtis und van Niekerk. Nach knappen zwei Drittel der
heutigen 200 Kilometer-Etappe von Sibiu nach Petrosani lag der zweite
des Vortags, Michel Gau (FRA), bereits vor dem Italiener Sala und dem
Andorraner Alex Antor in seiner Heimat ein bekannter Alpinskifahrer
und bei den Olympischen Spielen von Turin 36. in der Abfahrt voran. |
Auf den kammnahen Wegen zum
Surean Gebirge hatte der Franzose wenig Augen für die Weitläufigkeit der
Landschaft, sondern genoss die rasante Fahrt und ließ sich diesen
Vorsprung auch nach einer letzten Bergauffahrt zum 1550m hohen Parang
nicht mehr nehmen; kürte sich damit zum dritten Tagessieger bei der 3.
Auflage der Romaniacs Rallye. Sein Kommentar nach dem Zielleinlauf: Ein
mühevoller Tag auf dem Bike: habe am Vormittag eine halbe Stunde
verloren, da mein GPS ausgefallen ist und ich den Weg nicht mehr
gefunden hab. Erst als ich gemerkt habe, wie viel Zeit ich schon zurück
bin, hab ich wieder ordentlich Gas gegeben. Für mich war der heutige Tag
besonders für den Kopf anstrengend; jetzt bin ich froh hier zu sein! Ich
denke, viele werden heute gut schlafen!
Dem Führungstrio dicht auf den Fersen, hatten Darryl Curtis und Riaan
van Niekerk (beide RSA) nach der Abfahrt vom Parang und einer
Bachquerung Schwierigkeiten van Niekerks KTM 250 XCW wieder zum Laufen
zu bringen und verloren wertvolle Minuten auf die Spitze. Einige Fahrer,
unter anderen Giovanni Sala (ITA) und das Österreichische Team Motothek
KTM mit Lisi Mucha und Thomas Fälbl, machten Bekanntschaft mit
aufgebrachten Bauern und deren Verfolgerqualitäten, als sie ihre Pferde
durch den Lärm der Motorräder in Gefahr sahen.
Nach drei Tagen und drei Etappen haben die einige Fahrer lange
Arbeitstage und zahlreiche Überstunden hinter sich. In der Hobby Klasse
sind die Teams oft mehr als zehn Stunden auf der Strecke unterwegs,
kommen spät abends ins Ziel und schrauben dann noch Stunden an ihren
Bikes herum. Die Motivation ist gerade in dieser Wertungsklasse
besonders groß, wie das einzige Damenteam Christina Meier (GER) und
Liz Millet (GBR), gebeutelt von Startschwierigkeiten, Magenproblemen und
Mitternachtsfahrten eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Ergebnis, Tag 3
Profi
1. Michel Gau (FRA) 06:47
2. Giovanni Sala (ITA) 07:07
3. Alex Antor (AND) 07:22
4. Darryl Curtis (RSA) 08:01
5. Riaan van Niekerk (RSA) 08:03 |
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Tag 2 |
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Italienischer Tagessieg auf
der Profitrasse durch Giovanni Sala, spektakulärer Hillclimb mit Blick
auf Draculas Herberge und die verletzungsbedingte Aufgabe des
zweimaligen Gewinners Cyril Despres die Highlights des zweiten Tages
bei der 3. Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rallye von Sinaia nach Sibiu.
Gestartet wurde die zweite Etappe für Hobby, Experts and Profi Klasse
(keine Quad/ATV Wertung am heutigen Tag) bei Regen und Gewitter
pünktlich um 07.00 Uhr. Entgegen jeglicher historischer Erwartungen
lichtete sich die Wolkendecke über Bran, jenem Örtchen das von Draculas
Burg bewacht wird. Bis dahin hatten die Fahrer bereits knapp drei
Stunden Single Trails, Flussdurchfahrten und -querungen hinter sich.
Eine höllische Bergauffahrt wartete im Angesicht der Vampierherberge auf
seine Bezwinger aus dem Lager der Profis. Extreme Steigung auf losem
Erdboden, Wurzelwerk und als Krönung handgroße Steine auf kurvigen
Wegen. Erster an diesem kritischen Punkt war Vortagssieger Cyril Despres.
Der Franzose nahm sich Zeit, seine Wasserreserven aufzufüllen und das
GPS, das er vorher schon zehn Minuten lang im Wald gesucht hatte, wieder
fix zu montieren. Nach kurzer Wegweisung seitens des Organisators und
Streckenscout Martin Freinademetz trat Despres zur steilen Jungfernfahrt
an - nicht ohne Sturz und Anschiebhilfe. Kurz darauf traf Landsmann
Michel Gau an selber Stelle ein, wählte einen anderen Weg und
verabschiedete sich ähnlich wie Despres aus den Augen der Zuschauer.
Veni, vidi, vici sollte wohl das Motto für den zu diesem Zeitpunkt an
dritter Stelle liegenden Giovanni Sala sein: Mit der Erfahrung und dem
sicheren Blick eines fünffachen Enduro Weltmeisters wählte
der Italiener die Diretissima für diesen Teil der Strecke, entging somit
jeglicher Kurve und Schotterpassage. Ohne Sturz und scheinbar
federleicht meisterte der 42-Jährige den Hillclimb.
Die Südafrikanische Gang 2006 repräsentiert durch Darryl Curtis und
Riaan van Niekerk folgte alsbald und hatte mit den bisher größten
Schwierigkeiten zu kämpfen. Gegenseitige Hilfe und die Unterstützung der
Zuschauer und abgestellten Streckenposten ermöglichte den beiden
Erzbergbezwingern das Weiterkommen.
In der so genannten Chicken Line passierte Team Enduromania II -
Michael Holtz/Ulrich Denzer (GER) - die Passage am Fuße der Burg des
lichtscheuen Eigentümers auf der für alle anderen Wertungsklassen
vorgesehenen Route. Bis ins Ziel hielt sich das Hobby Team an der Spitze
seiner Klasse und konnte mit dem neuerlichen Tagessieg die Führung im
Gesamtklassement weiter ausbauen.
Bis zum zweiten Tankstopp an den Ausläufern des Fagaras Gebirges konnte
der Italiener Sala die Führung auf der Profistrecke übernehmen, hinter
ihm immer noch Michel Gau, an dritter Stelle Alex Antor (AND). Cyril
Despres musste an diesem Stopp seine Fahrt aufgeben, da die Schmerzen in
seinem verletzten Arm derart heftig geworden sind, dass an ein
Weiterfahren zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken war: Mein Arm und
meine Schulter haben gestern schon geschmerzt, heute ist es im Laufe des
Tages schlimmer geworden und in dieser Tonart würde es wohl
weitergehen.
Das geplante Etappenziel für Profi und Experts Klasse in Sibiu wurde auf
jenes der Hobby Klasse in Scoreiu vorverlegt. Der Regen im Vorfeld der
Rallye hatte die Strecke anspruchsvoller und langsamer gemacht. Da wir
die Fahrer nicht wieder bis nach Mitternacht auf der Strecke lassen
wollten, musste die Verkürzung der Etappe vorgenommen werden, erklärt
Veranstalter Martin Freinademetz diese Entscheidung.
Bis zur Ziellinie hatte Giovanni Sala seinen Vorsprung auf 18 Minuten
gegenüber Verfolger Michel Gau ausgebaut. Auf den Südafrikaner van
Niekerk hatte der Italiener gar 51 Minuten Zeitgewinn und übernimmt nach
Etappe 2 die Gesamtführung bei den Profis: Der Start bei Regen ließ
eine schwere Etappe erwarten, ich bin etwas müde, doch glücklich im
Ziel. Das Wetter hat sich positiv entwickelt und alles läuft gut! Leider
hat Cyril Probleme mit seinem verletzten Arm. Ich denke er hat
aufgegeben, er hat mir sein GPS überlassen.
In der Klasse der Experten setzte sich das rumänische Siegerteam von
2005, Emanuel Gyenes/Laszlo Olah, an die Spitze des Feldes. Das
rumänisch-französische Team Moto Verde I mit Romeo Dunca und Francois
Vuillet konnte mit dem heutigen zweiten Platz seine Führung ausbauen.
Stand nach Tag 2
Profi
1. Giovanni Sala (ITA)
2. Michel Gau (FRA)
3. Darryl Curtis (RSA) Experts
10. OMMA Old Men - Peter Nesuta, Gerhard Greger
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Tag 1: Prolog, Bukarest - Sinaia |
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Auf Ex-Diktator Ceausescus
geplanter Oper in mitten der rumänischen Hauptstadt Bukarest hatten am
heutigen Sonntag die hartgesottenen Teilnehmer der 3. Red Bull Romaniacs
Rallye das Sagen: auf der weitläufigen Fundamentlandschaft fand der
Auftakt zur diesjährigen Rallye statt. Den Prolog sicherte sich der
zweifache Romaniacs Triumphator Cyril Despres. Der Franzose brachte mit
seiner einmaligen Performance die Zuschauer ins Schwitzen. Bei 35° im
Schatten musste man keine Rennbekleidung tragen um tropfnass zu werden.
Auf dem zehn Hektar großen Gelände wurden natürliche Hindernisse mit
künstlichen kombiniert, daraus entstanden ist ein Parcours mit Dirt
Jumps, Kicker, einem Meer aus LKW-Reifen und zahlreichen Sprung
Passagen. Mit persönlicher Note und Einlage verfeinert, zeigten die
Fahrer in den Wertungsklassen Quad/ATV, Hobby und Experts 15 Minuten
lang ihre Show zum Rallyeauftakt. Die zur Verfügung stehende Chicken
Line (Ausweichmöglichkeit an den schwierigen Hindernissen) wurde kaum
beachtet, wollten alle Teilnehmer ihre Zeit für die Startaufstellung zur
weiterführenden Etappe nach Sinaia optimieren und sich als würdige
Romaniacs beim Publikum vorstellen.
In der Profiklasse spielte in 20 Minuten Fahrzeit nicht nur ein Franzose
sein Können aus, sondern machte noch ein weiterer auf sich aufmerksam
Michel Gou, auf dessen Klasse der zweifache Romaniacs Rallye-Gewinner
und Landsmann Cyril Despres bereits am Vortag hingewiesen hat. Dritter
in der Startaufstellung für die Etappe nach Sinaia war der Südafrikaner
Darryl Curtis, 2005 an der dritten Stelle im Gesamtklassement.
Nach seinem ersten Platz im Prolog, ging Cyril Despres als erster in den
zweiten Teil des heutigen Tages. In gewohnt überlegter Manier hatte der
Franzose mit der einen oder anderen
Schwierigkeit zu kämpfen, brachte seinen Vorsprung aber ungefährdet ins
Ziel: Wie erwartet ist die Strecke anspruchsvoll, aber landschaftlich
auch wunderschön. Da ich den Organisator Martin Freinademetz nun schon
kenne, weiß ich, dass es ein hartes Rennen werden wird und wenn ich an
meine Hände denke, die sich nach drei Stunden auf dem Bike schon
bemerkbar machen, dann bestätigt sich das auch! Darüber hinaus hatte ich
über den gesamten Zeitraum einige Probleme mit dem GPS, hab den Weg ins
Ziel dennoch rechtzeitig gefunden! Als Gewinner der ersten Etappe lässt
sich leicht scherzen, doch die Abdrücke auf den Handinnenflächen der
Franzosen sprechen eine eigene Sprache. Gleich hinter Seriensieger
Despres platzierte sich der Italienische Herausforderer Giovanni Sala,
der zwar einen Nachtteil darin sieht, dass es sein erster Start bei der
Red Bull Romaniacs ist, mit dem zweiten Rang aber auch schon aufhören
lässt.
Im 1 Minuten Takt wurde die erste Etappe im 65km entfernten Coada
Izvorului gemäß der Platzierung im Prolog gestartet. 12 Kilometer flotte
Feld- und Wirtschaftswege eröffneten den Offroad Teil des Tages, gefolgt
von einer rasanten Fahrt durch ausgetrocknete Bachbette. Die Strecke
führte bis zu den Ausläufern der Berge des Prahova-Tales und wurde dort
waldig und erdig, bis zur Zielankunft in Sinaia. Nicht allen Teilnehmern
ging der erste Tag so leicht von der Hand wie dem Tagessieger auf der
Profitrasse. Nicht nur ein Motorrad lag zumindest kurzfristig herrenlos
auf der Strecke, die Tankuhr stand bei einigen schon deutlich vor der
Zieleinfahrt auf Reserve. So auch das österreichische Mixed Team in der
Experts Klasse Lisi Mucha und Thomas Fälbl, die bereits einige Kilometer
vor dem Tagesziel in Sinaia um das Weiterkommen fürchteten, den
Zielbogen aber letzten Endes als zweitplatziertes Team erreichten.
Stand nach Tag 1
Profi
1. Cyril Despres (FRA)
2. Giovanni Sala (ITA)
3. Riian van Niekerk (RSA)
Experts
1. Moto Verde I Romeo Dunca/Francois Vouillet (ROM/FRA)
2. Motothek KTM Lisi Mucha/Thomas Fälbl (AUT)
3. Team Gotech Patrick Boissy/Aron Gorog (ROM)
Hobby
1. Enduromania Ulrich Denzer/Michael Holtz (GER)
2. Enduromania Schweiz Roger Walker/Beat Haldimann (SUI)
3. Condor Team Misu Ioanitescu/Nedecu Laurentiu/Sorin Cristea (ROM)
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Alle Ergebnisse unter
http://www.redbullromaniacs.com
Text: Romaniacs Presse, Katrin Strobl
Photos: Herwig Peuker, Cyrille Barthe |