Bilder: Neue Fahrerlebnisse am Red Bull Ring 2018
Der Fuhrpark am Red Bull Ring wurde 2018 wieder erweitert und bieten den Besucherinnen und Besuchern nun noch mehr Auswahl. Neue Formel 4 Rennwagen, Porsche Cayman S und Land Rover Discovery stehen ab sofort bereit und können für Erlebnisfahrten gebucht werden.
Für euch klemmte sich Redakteur MEX ausnahmsweise mal ans Steuer von Fahrzeugen, welche mehr als zwei Räder haben. Zurecht wie sich herausstellen sollte: Die Fahrt in den Boliden entpuppte sich als grandiose Erfahrung für jede/n der sich schon immer mal als Rennfahrer/in auf einer echten Grand-Prix-Strecke versuchen wollte. Bilder: © Lucas Pripfl Red Bull Content Pool
Herrliches Wetter erwartete die Journalisten bei der Ankunft in Spielberg. Formel 4, Porsche Cayman S und Land Rover Discovery standen aufpoliert bereit.
Redakteur MEX diesmal ausnahmsweise für euch am Steuer von zweispurigen Fahrzeugen.
Bevor jedoch in den Cockpits Platz genommen werden darf: Espresso, kurzes Briefung, Haftverzicht unterzeichnen und ein paar Instruktionen seitens des Veranstalters.
Das Team rund um die erfahrenen Rennfahrer und Instruktoren Patrick Friesacher und Bernhard Auinger hieß uns herzlich willkommen
Die erste Station, welche wir im wahrsten Sinne des Wortes "erfahren" durften, war der Offroad-Parcours mit dem Land Rover Discovery.
Bei den Erlebnisrunden am 4WD Test Track geht es abseits der glatten Asphalt-Piste richtig zur Sache.
Der Discovery unterstützt den Fahrer in schwierigen Situationen dank vieler elektronischer Helferlein und innovativem Luft-Fahrwerk optimal. Einige der gefahrenen Passagen erfordern dennoch einen Schritt aus der Komfortzone des normalen Autofahrers.
Felsige Auffahrten, steile Abfahrten oder auch das Fahren an der Steilwand sind tolle Erfahrungen und zeigen den Besuchern was mit einem Geländewagen am heutigen Stand der Technik problemlos auch für unerfahrene Piloten möglich ist.
Bevor es ans Steuer der Formel 4 Boliden ging, machten wir uns im neuen Porsche Cayman S mit der Strecke vertraut.
Nach ein paar Runden hinter den Instruktoren, war dann auch bald eine vernünftige Linie samt zugehöriger Brems- und Einlenkpunkte gefunden.
Dank aktiviertem ESP konnte man sich relativ gefahrlos an den Grenzbereich herantasten.
Das Ambiente im Cockpit ist Porsche-typisch, exzellent. Ein Dreh am Wählschalter aktiviert den Sport Modus, in welchem die geöffneten Auspuffklappen zusätzlich für einen noch sportlicheren Sound sorgen.
Die letzte Steigerungsstufe des heutigen Tages sollte die Fahrt im Formel 4 Wagen werden.
Der Respekt der versammelten Journalisten war an dieser Station schon merklich größer. Aufmerksam wurde den weisen Worten des ehemaligen F1-Fahrers, Patrick Friesacher, gelauscht.
Nachdem die Basisfunktionen des Cockpits erklärt waren und wir wussten welcher Knopf wofür steht, durfte in den Autos Platz genommen werden.
Speziell für große Piloten gestaltet sich der Ein- und Ausstieg dabei garn nicht so einfach, wie sich schnell herausstellte. Ist man aber einmal drinnen und mit Renngurten fest verzurrt, bekommt man ein ungefähres Gefühl davon, wie sich ein Formel 1 Fahrer am Start fühlen muss. Großartig!
Vor dem Anlassen der Motoren gab es dann nochmal die letzten Tipps wie man es ohne Abwürgen des turboaufgeladenen Vierzylinders aus der Boxengasse kommt.
War das geschafft, stand dem ungetrübten und absolut puren Motorsport-Erlebnis nichts mehr im Wege. Keine Servolenkung, kein Bremskraftverstärker, kein ESP. Das Fahrerlebnis ist kaum mit etwas Anderem vergleichbar. Alles fühlt sich echt, unverfälscht und unglaublich direkt an.
Mit dem superleichten und gleichzeitig extrem steifen Carbon Monocoque bringt es der Formel 4 Renner auf ein Gesamtgewicht von nur 570 Kilogramm. Die 210 PS aus dem Fiat/Abarth Motor haben damit leichtes Spiel.
Die freudestrahlenden Gesichter am Ende des Tages sprechen Bänder. Es war ein großartiges Erlebnis, welches wirklich jedem/r Motorsportbegeisterten ans Herz gelegt werden kann.
Auch die weiblichen Teilnehmerinnen bewiesen Mut und Geschick am Steuer, wie hier Journalistenkollegin Denise Schleifer vom Magazin Freie Fahrt (ARBÖ-Pannendienst).
Für alle Interessenten an den Fahrerlebnissen am Projekt Spielberg empfiehlt sich ein genauerer Blick auf die Homepage: www.projekt-spielberg.com
Galerie von: 1000PS Internet GmbH
hochgeladen am 15.04.2018