Kaolinwerkrennen

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Das Kaolinwerkrennen 2010 ist Geschichte, und es wird mit einem neuen Teilnehmerrekord in die Endurogeschichtsbücher eingehen.

 

Kaolinwerkrennen 2010

Das Kaolinnwerkrennen zeigt's vor, von einem kleinen Clubrennen zum Mega Enduro Event.

Das Kaolinnwerkrennen ist seit 7 Jahren fixer Bestandteil im österreichischen Endurokalender. In diesen Jahren mauserte sich das Rennen in Aspang vom kleinen Clubrennen zum mittlerweile zweitgrößten Enduroevent Österreichs. 2010 steigerte sich die Teilnehmerzahl noch weiter, und so trafen sich über 700 Fahrer an den drei Tagen im Kaolinwerk. Darunter natürlich auch die österreichische Enduro Elite, Pöschl, Tischhart, Lindtner, Fält,... um nur einige zu nennen.

Der Ablauf ist so gestaltet das Tagesfahrer, als auch Hardcore Enduristen die das ganze Wocheende fahren wollen, auf ihre Kosten kommen. Der Event beginnt Freitag Mittag mit freiem Training für Enduros und ATV's. Dabei können die Fahrer die 12 Kilometer lange Strecke erkunden. Am Samstag finden dann jeweils zwei 3-stündige Rennen statt. Am Sonntag wird der Kurs umgedreht und in die entgegen gesetzte Richtung gefahren.
Veranstaltet wird das Rennen vom Enduroclub Aspang, der wieder für einen Reibungslosen und perfekten Ablauf gesorgt hat. Beginnend von dem Riesen Partytzelt( das jeden Abend gerammelt voll war), über die Duschcontainer bis hin zu den Sachpreisen die bis zu den 30 Plätzen verteilt wurden.

   

Erster Renntag, Samstag


Aufgrund der enormen Starterzahl, werden am Samstag zwei Läufe zu je 3 Stunden gefahren. Im ersten Lauf gingen somit die Lizenzfahrer, Teamfahrer, Damen, und Fahrer unter 30 Jahren an den Start. Im zweiten Rennen starteten alle Fahrer über 30 Jahren sowie die Golden League (ab 55 Jahren). Während die Fahrers des ersten Laufes, noch mit den Spuren die der Regen in der Nacht hinterließ zu kämpfen hatten, genossen die Fahrer des zweiten Laufes optimale Bedingungen.
 

In der Lizenzklasse übernahm Christian Bierbaumer gleich nach dem Start die Führung vor Rudi Pöschl. In der Zählstellendurchfahrt kam dann Bierbaumer zu Sturz und Pöschl zog souverän vorbei. Bei Pöschl's Tankstopp konnte der Kärntner Markus Tischhart kurzzeitig die Führung übernehmen bevor Rudi Pöschl das Rennen nach Hause fuhr. Neben dem Sieg konnte Pöschl auch die schnellste Rennrunde herausfahren.
Die Teamwertung wurde von den beiden Schöpf's vor Team Liendl und Neisser sowie Simpson und Fält gewonnen. Die Klasse U30 unter 250cc entschied Sigi Plöb vor Thomas Schalko und Thomas Waidhofer für sich.
In der Klasse U30 über 250cc gewann Manuel Jestl vor Peter Degen und Adi Ringhofer.

Beim Nachmittagsrennen starteten drei verschiedene Klassen, darunter auch die Golden League. Diese wurde von Wolfgang Bachleitner dominiert, dahinter plazierten sich Hermann Bauregger und Eric Dirnberger. In der Klasse  Ü30 unter 250cc holte sich Peter Freyler vor Roland Rohrmoser und Sigi Bürger den Sieg. Die Klasse Ü30 über 250cc entschied Chris Gatscher vor David Kirschner und Jürgen Pahr für sich.
 


Zweiter Renntag, Sonntag


Nach dem nächtlichen Donner (einerseits vom Bass des DJ und andererseits vom Gewitter) war die Strecke ordentlich ausgeschwemmt. Große Lacken und tiefe Spurrillen säumten die Runde. Am Sonntag wird immer in die entgegen gesetzte Richtung gefahren. Der Veranstalter leistete wieder tolle Arbeit. Noch vor Trainingsbeginn war die Strecke wieder angepasst und es gab während des ganzen Rennens keine Staus. Perfekte Arbeit! In der Lizenzklasse crashte Rudi Pöschl und Robert Lietz in der ersten Kurve und nahmen als letzte das Rennen auf. Schon nach der ersten Runde war Rudi Pöschl an 2. Stelle, kurze Zeit später übernahm er die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Dahinter lag bis 1 Runde vor Schluss Christian Bierbaumer, doch ein Reifenschaden kostete wertvolle Zeit. Robert Lietz erbte so den 2. Platz, Bierbaumer folgte auf 3. Die schnellste Rennrunde ging auch am Sonntag an Rudi Pöschl, gegen ihn scheint in Aspang kein Kraut gewachsen.
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Interessante Links:

Text: edi-e, arlo
Fotos: edi-e, susi-super, arlo

Bericht vom 16.08.2010 | 6.564 Aufrufe

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