Sommergranitbeisser

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Sommer Granitbeisser 2010 - das bedeutet 6 Stunden Schweiß, Staub und am Ende Glücklich sein.

Sommer Granitbeisser 2010

Blood, Sweat and Tears

Granit so weit das Auge reicht.

Der Granitbeisser ist in der österreichischen Enduro Szene schon lange kein Unbekannter mehr.
Mehrere male im Jahr beißen sich Hunderte Enduristen an ihm die Zähne aus. So auch vergangenes Wochenende als der EC-Granitbeisser zum Sommergranitbeisser lud. Temperaturen über 30C° sind nicht die optimalen Vorraussetzungen für ein Enduro Wochenende, belohnt wurden die über 175 Teilnehmer mit einer traumhaften 20-minütigen Endurorunde.
 
In die Strecke baute man nette Gimmicks ein, wie eine Fahrt über Betonrohre

Begonnen hat das Endurowochenende am Samstag, mit einem vier stündigen Training in dem Granitwerk von Schrems. Nach dem Training startete der Prolog bei dem die Startreihenfolge das sechs Stunden Rennen am Sonntag festgelegt wurde. Nach dem Prolog wurde dann am Abend im Fahrerlager noch mal ordentlich Gas gegeben.
Die Klasseneinteilung beim 6h Sommergranitbeisser erfolgte in folgenden Klassen:
  • Profi Einzeln
  • Hobby Einzeln
  • Profi Team
  • Hobby Team
Gewinner der Profi Team Wertung Roli Sailer
Die 175 Fahrer gingen um 10:00 an den Start, um unnötige Staus zu vermeiden wurden die einzelnen Reihen im 30 Sekunden Takt gestartet. Schon nach wenigen Runden hat sich das Feld auf die ganze Strecke ausgeweitet und die einzelnen Fahrer konnten, ohne sich gegenseitig zu behindern, ordentlich Gas geben.

Die Zeitnehmung erfolgte, wie bei der ACC, mittels Transpondern die am Helm aufgeklebt wurden. Dadurch entstand keine Zeitverzögerung durch die Zeitnehmung, und die Teamfahrer ersparten sich das lästige Transponder wechseln. Fast genau so schnell wie die Zeitnehmung erfolgte auch der Fahrerwechsel, durch einfaches abklatschen innerhalb der Wechselzone, erfolgte der Fahrertausch.

Waren die hohen Temperaturen der Staub und die anspruchsvolle Strecke für die meisten Teamfahrer bereits eine hohe Belastung, wagten sich insgesamt 50 Fahrer solo an die sechs stündige Renndistanz. Bis zu 19 Runden wurden von den Top Einzel Fahrern abgespult - nur als Vergleich, die Top Team Fahrer die sich nach jeder Runde abwechselten, schafften lediglich um vier Runden mehr. Gewonnen wurde die Profi Einzelwertung von Manuel Kössner vor Hannes Brandtner und David Kirschner. Die Klasse Hobby Einzel gewann Bernd Gritsch vor Peter Degen und Christian Strengberger. Die Profi Teamwertung entschied das Duo Maier/Sailer vor Brandauer/Grießer und Schöpf/Schöpf für sich.

Die Hobby Klasse gewannen Stöbich/Leitner vor Toifl/Toifl und Schalko/Hauer.
6 Stunden Dauerbelastung - kein Problem für die EXC 200
Wie schon bei einigen Rennen dieses Jahr fuhr die Nudelaugentruppe von 1000PS auf der EXC 200. Die Mattighofnerin hat nun schon knappe 40 Stunden auf dem Buckel. Bis auf regelmäßige Ölwechsel und ein paar neue Bremsbeläge verlangte sie nach keinen Extrawünschen, oder zickte gar herum. Auch währen des Rennens funktionierte der leichte Zweitakter einwandfrei.
Kein Startprobleme im kalten oder heißen Zustand. Während die hohen Temperaturen zur Belastungsprobe für die Fahrer wurden, zeigte sich die 200er eher unbeeindruckt davon, ohne auch nur einmal über zu kochen meisterte sie alle Passagen. Bis dato also schlägt sich die EXC 200 ausgezeichnet im 1000PS Dauertest, leider kann man das von den 1000PS Enduristen nicht behaupten.

Interessante Links:

Text: arlo
Fotos: tobi

Bericht vom 06.07.2010 | 5.143 Aufrufe

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