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Muggeridge erteilt dem Alto Evolution Team eine eindeutige Absage und wechselt zu DFX-Corso.

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Muggeridge und Holland bei DFX-Honda

Der ehemalige Supersport-Weltmeister Karl Muggeridge fährt 2008 im Team von DFX-Corse eine Honda Fireblade 1000RR. Der 33-jährige Muggeridge hat damit seinem ehemaligen Team Alto Evolution eine Absage erteilt, bei dem es 2007 einige Turbulenzen gab. Nachdem sein Teamkollege Josh Brookes bereits Mitte des Jahres bei Alto Evolution abdankte, blieb Muggeridge dem Team treu und schaffte am Ende des Jahres auch einige passable Resultate. Dennoch dürfte Muggeridge genug von der Mannschaft von Walter Tommasi haben.


Hoffnung nicht aufgegeben

Ob bei DFX-Honda größere sportliche Erfolge möglich sind, bleibt offen. Michel Fabrizio holte sich 2007 in Brünn einen Podestplatz, zwischenzeitlich gab es aber für das DFX-Team einige peinliche Zwischenfälle, wie die Ausfälle von Steve Martin in Valencia, als sich im ersten Rennen der Gasgriff an seiner Honda gelockert hatte. "Die Anfrage von DFX hat mich geehrt und wir sind recht schnell zu einer Einigung gekommen", erzählt der Wahlschweizer Karl Muggeridge, der 1995 in der Supersport-WM sein Debüt gab. "Damit beginnt für mich ein neues Kapitel in der Superbike-WM, ich werde versuchen, dem Team so viel wie möglich für das Vertrauen in mich zurückzugeben. Ich bleibe bei DFX in der Honda-Europa-Familie und hoffe, das dies sowie meine Erfahrung zu guten Ergebnissen beiträgt."

©2snap

Holland im Rampenlicht

Muggeridges neuer Teamkollege wird Russel Holland, der zuletzt jedoch in den Schlagzeilen stand, weil ihm angeblich beim 8-Stunden-Klassiker in Suzuka bei der Dopingprobe eine verbotene Substanz nachgewiesen wurde. Angeblich wird auch Sergio Bertocchi bei DFX-Honda in einer Beraterposition eingebunden sein.

 

Althea-Honda: Tests in Spanien

Roberto Rolfo musste sich nach seinem wenig berauschenden Jahr bei HANNspree-Ten-Kate-Honda für 2008 mit einem Platz im Althea-Team zufrieden geben. Der ehemalige 250er-GP-Sieger testete zuletzt mit seinem neuen Teamkollegen Gianluca Nannelli auf der Strecke im spanischen Calafat. Das Team wird dem Keramikkonzern Althea wie auch Ten Kate vom asiatischen TV-Hersteller HANNspree unterstützt. "Ich bin auf alle Fälle sehr zufrieden mit dem ersten Test und dem Kontakt mit meiner neuen Mannschaft", versicherte Rolfo. "Wir haben in Calafat hart gearbeitet und schon einige Verbesserungen durchgeführt."

 

Rolfo braucht mehr Wärme

Das Althea-Honda-Team ließ sich in Calafat auch von starken Winden und kühlen Temperaturen nicht abhalten. Rolfo soll, wenn es nach den italienischen Honda-Europa-Managern geht, bei Althea etwas mehr Wärme vorfinden, was dem 27-Jährigen zuletzt bei der niederländischen Ten-Kate-Mannschaft nicht geboten wurde. "Obwohl die Strecke in Calafat mit knapp eineinhalb Minute eher kurz ist, bietet sie doch sehr viele technische Passagen. Das hat uns sehr geholfen." Der Brite Tommy Hill, der bei Althea eine Supersport-Honda fahren wird, stürzte und musste mit einem gebrochenen Fuß in das Krankenhaus von Tarragona gebracht werden.

 

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Text: Johannes Orasche

Autor
karolettaLambretta

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Bericht vom 10.12.2007 | 3.507 Aufrufe

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