Yamaha YZF-R1 2009
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Big Bang - Gleich wird es knallen, dachte ich mir im Sattel der neuen YZF-R1
hier in Eastern-Creek. Denn wir waren in diesem Turn mit Serienreifen und
Seriensetup unterwegs und sollten uns eigentlich nur an Rennstrecke und Gerät
gewöhnen. Doch mein ausgesprochen ehrgeiziger Journalistenkollege Clemens macht
sich seit Runden formatfüllend im Rückspiegel breit. Unmöglich hier
zurückzustecken, der Test kann beginnen. |
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Alle reden vom Motor...
Keine Frage, der neue Motor ist ein gewaltiger Schritt nach vorne. Der Motor
fühlt sich bärenstark, ultradirekt aber trotzdem sauber und einfach zu dosieren
an. Direktes Ansprechverhalten und einfache Dosierbarkeit waren oftmals zwei
Eigenschaften, die schwer in Einklang zu bringen waren. Mit dem Hubzapfenversatz
an der Kurbelwelle wurde der Motor zwar um kein PS stärker aber Yamaha schaffte
es damit genau diese zwei Eigenschaften makellos unter einen Hut zu bringen.
...niemand redet vom Chassis.
Zu unrecht rückte das Chassis beim neuen Motor in den Hintergrund. Doch nun
auf der Strecke begann ich auch den Chassis-Ingenieur zu huldigen. Die neue R1
brilliert am Kurveneingang. Sie fällt ohne viel Kraftanstrengung in die Kurve,
Schräglage und Linie lassen sich spielend leicht steuern. Klar fühlt sie sich
nicht so handlich an wie eine R6, aber man benötigt deutlich weniger
Kraftaufwand als früher um die R1 in die Ecke zu dirigieren.
Es ist wieder mal der Bereich vor und
nach der Zielgeraden, wo über Herbrennung oder Verbrennung entschieden
wird. Vor der langen Gerade muss die knifflige Kurvenpassage optimal genommen
werden, um möglichst viel Schwung mitzunehmen. Hierfür muss das Motorrad während
eines gefühlvollen Bremsmanövers von rechts nach links gewuchtet werden und
anschliessend muss man die Doppelrechts auch noch ideal anvisieren. Die R1 macht
mir hier keinen Strich durch die Rechnung. Die Bremse ist nicht aggressiv, lässt
aber in Sachen Bremswirkung und Dosierbarkeit trotzdem keine Wünsche offen.
Obwohl die R1 mit dem eher voluminösen Heck gar nicht mal so agil aussieht,
gelingt die Wechselkurve einfacher als es mit dem bisherigen Modell möglich
gewesen wäre.
Das neue Chassis bringt mehr Druck
aufs Vorderrad als bisher, da der Schwerpunkt um 8 mm nach vorne gewandert
ist. Auch in dieser Sektion konnte ich die R1 ohne Kraftanstrengung in die Kurve
kippen und die Linie sehr exakt halten. Mein Gefühl sagt mir, dass die neue R1
am Kurveneingang im Vergleich zu anderen 1000ern besonders punkten wird.
Die kommende Pause auf der
Zielgeraden kommt mir aber trotzdem gerade recht. Denn die Runden auf der R1
sind trotz des einfachen Handlings und der guten Motorkontrolle ausgesprochen
anstrengend für mich. Die Sitzposition passte für meine Grösse nicht optimal
und ich konnte beim Anbremsen und auch in langen Kurven den Oberkörper nicht
entspannend ins Motorrad integrieren. Wäre es meine Maschine, würde ich die
Fixierung der Lenkerstummel lösen und sie etwas nach vorne drehen, dann hätte es
vermutlich besser geklappt.
Einen echten Adrenalinkick gibt es
dann am Ende der Zielgeraden beim Einbiegen in die schnelle Linkskurve. Jeffrey
deVries vor dem ersten Turn: "Auf dieser Kurve kann man sehr viel Zeit gut
machen oder auch verlieren. Die Kurve wird im 5. Gang genommen.." Offen gesagt
hat bei mir immer der Vierer gereicht doch der Speed war hier trotzdem immer in
der Gegend von 200 km/h. Die Bodenwellen versüssen einem das intensive Erlebnis
dieser Big-Balls-Kurve noch einmal und wenn man meint es kann nicht schlimmer
werden beginnen schon die schwarzen Striche am Asphalt. Die Kurve geht weit auf
und geht in die nächste Gerade über. Hier kann Feuer gegeben werden und das
Gefühl im Sattel ist unbeschreiblich, wenn der originale Strassenreifen hier
deutliche Striche in den Asphalt zeichnet. Der Motor hängt so direkt und sauber
am Gas, dass ich das Hinterrad förmlich am Gasgriff spüre.
R1 Kunden werden mit dem neuen Motor
aber nicht nur Freude haben. In der Boxengasse könnte es vor allem in der
ersten Saison ausgesprochen mühsam werden, wenn man immer wieder um eine
Soundprobe gebeten wird. Der Motor fühlt sich nicht nur anders an sondern
produziert auch einen komplett neuen Sound. Irgendwie eine Mischung aus V2 und
4Zylinder, mit aggressivem Bollern, das aber bis in hohe Frequenzen reicht.
Konstruktive Nachteile hat der Motor aber auch zu bieten. Er erzeugt mehr
Vibrationen als ein herkömmlicher Vierzylinder und Yamaha verbaut daher eine
zusätzliche Ausgleichswelle sowie stärkere Lager und Gehäuse. Das Kribbeln in
den Fingerspitzen ist auch etwas intensiver als mit anderen Vierzylindern, wird
aber niemals so stark wie bei einem Zweizylinder. Selbstverständlich durchlief
der neue R1 Motor aber auch sämtliche harten Yamaha-Belastungschecks und wird
mit den gleichen Garantien ausgeliefert wie andere Yamaha-Motorräder auch. Denn
bisher waren es genau die Themen Haltbarkeit und Zuverlässigkeit, die eine
Serienproduktion eines solchen Motors verhinderten. |



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Hubzapfenversatz - Ein Big
Bang der keiner ist
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Der Motor der R1 besteht wie
gehabt aus 4 Zylindern in Reihe. Bei herkömmlichen Vierzylinderreihenmotoren sind
die Lagerungen der Pleuelstangen (Hubzapfen) mit einem Abstand von 180
Grad an der Kurbelwelle angeordnet. Zwei Kolben befinden sich jeweils genaue
vis-a-vis, was den Massenausgleich und natürlich auch die Produktion der
Kurbelwelle deutlich erleichtern. Insgesamt eine logische Konfiguration
für Reihenvierzylindermotoren in Autos und Motorrädern. Bei
Rennmotorrädern nahm man aber zum Beispiel schon in Rossis MotoGP
Maschine den höheren technologischen Aufwand in Kauf und verbaute eine
Kurbelwelle mit Hubzapfenversatz. Mit der R1 findet diese Technik nun
auch Einzug in den Serienmotorradbau. Fälschlicherweise wurde im Vorfeld
oft von einem Big-Bang Motor gesprochen. Das entpuppte sich aber schon
bald als Missverständnis. Für die von Yamaha gewählte Zündfolge gibt es
leider keinen griffigen Namen wie "Big Bang". Keine Zeitungsente ist
jedoch der herrliche Sound, den diese Zündfolge produziert. |
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Zündfolge herkömmlicher Motor: Die einzelnen Zylinder zünden in
einem regelmässigen Abstand von einer halben Kurbelwellenumdrehung. |
Beim R1 Motor mit Hubzapfenversatz zünden die Zylinder in einem
unregelmässigen Abstand. |
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Normalerweise sind die Hubzapfen an der Kurbelwelle um jeweils eine
halbe Kurbelwellenumdrehung versetzt. |
Beim neuen R1 Motor sind die Hubzapfen um eine viertel
Kurbelwellenumdrehung versetzt. |
Das Drehmoment, das die Kurbelwelle an die
Kupplung liefert, wird bekannterweise über den Verbrennungsdruck im Brennraum
generiert. Das Benzinluftgemisch wird gezündet und der Explosionsdruck
schleudert den Kolben nach unten. Die Pleuelstange wandelt gemeinsam mit
der Kurbelwelle diese Längsbewegung in eine Drehbewegung um und schon
hat man das gewünschte Drehmoment zur Verfügung.
Dynamisch betrachtet sieht die Sache aber wesentlich komplexer aus. Denn
ist die Kurbelwelle erstmal in Drehbewegung (wir sprechen hier von bis
zu 200 Umdrehungen pro Sekunde) liefert auch die rotierende Masse des
Kurbeltriebes ein Drehmoment ab. Das gesamte Drehmoment an der
Kurbelwelle ist somit die Summe des Drehmoments welches durch die
Verbrennung generiert wird und des Drehmoments der rotierenden
Kurbelwelle. Direkt beeinflussbar über den Gasgriff ist natürlich nur
das Drehmoment welches durch den Verbrennungsdruck erzeugt wird, das Moment der rotierenden Kurbelwelle verändert sich nur über die
Drehzahl und nicht unmittelbar durch die Gasgriffstellung. |
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Über eine einzige Kurbelwellenumdrehung betrachtet, steigt das
Drehmoment der rotierenden Kurbelwelle bei herkömmlichen Motoren (Inertial Torque)
durch die höhere Geschwindigkeit am oberen und unteren Totpunkt an. |
Die oberen und unteren Totpunkte
sind an der neuen Kurbelwelle um jeweils 90 Grad versetzt. Das Drehmoment der
rotierenden Kurbelwelle hebt sich so beinahe vollständig auf. |
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Das gesamte Drehmoment der
bisherigen Kurbelwelle (Composite Torque, mintgrün)
resultiert aus der Überlagerung vom Drehmoment der rotierenden
Kurbelwelle (Inertial Torque, violett) und dem Drehmoment welches durch
die Verbrennung generiert wird (Combustion Torque, gelb). |
Übrig bleibt beim neuen R1 Motor
am Ende einer Kurbelwellenumdrehung fast nur noch das Drehmoment vom
Verbrennungsdruck. Das ist in Summe zwar nicht mehr oder weniger als
bisher, aber eben sehr direkt zu kontrollieren. |
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Yamaha R1 2009 Video
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Im englischsprachigem Yamaha-Promotionsvideo wird der neue Motor sehr
anschaulich erklärt. Natürlich mit entsprechender akustischer Untermalung. |
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Video : Yamaha
Bearbeitung : Volli |
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Fotos und technische Details Yamaha R1 2009
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Alle Bilder, viele Details und technische Infos in unserer 1000PS Slideshow. Bitte einfach auf das Bild klicken. |
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Yamaha R1 2009
Vor- und Nachteile im 1000er Vergleich
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Kein Argument gegen die R1 aber eines
für die CBR 1000: Das sportliche ABS von Honda ist sehr gut und Yamaha hat
hier nichts ähnliches anzubieten.
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Bei sportlicher Fahrweise bieten die
aktuelle Kawasaki und auch die K8 Suzuki (K9 wurde noch nicht getestet) eine
entspanntere Sitzposition am Motorrad. Vor allem in langen Kurven, tut man
sich schwerer sich am Motorrad ein wenig auszurasten.
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Der beste Sound im Fahrerlager.
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Ausgesprochen gutes Gefühl für
Kraftentfaltung und Traktion am Hinterrad.
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Einfaches Handling, trotzdem nicht
kippelig. Sehr gute Chassis-Balance.
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Hydraulische Federvorspannung hinten
für faule Schrauber.
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Das Verarbeitungsniveau aller Japaner
ist sehr hoch, gemeinsam mit der CBR 1000 RR erscheint die R1 aber noch
einen Tick hochwertiger.
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Yamaha R1 Hightech Features
im Praxistest
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Yamaha R1 Feature |
Check |
Kommentar NastyNils |
Neuer Motor mit Hubzapfenversatz an der Kurbelwelle |
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Yamaha hat nicht zu viel versprochen. Die 182 PS
sind direkt und trotzdem einfach zu dirigieren. Sie wurde zwar nicht
wesentlich stärker, der Motor ist nun aber noch direkter zu
kontrollieren und das Gesamtpaket Motor-Maschine entwickelt sehr viel
Traktion. |
Neue Gabel mit Trennung von Zug- und Druckstufe in den beiden
Gabelholmen. |
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Der Aufbau der Gabel ist deutlich einfacher als bisher. Durch den
einfachen aber präzisen Aufbau sollen Zug- wie auch Druckstufe jeweils
noch exakter arbeiten. Auch beim jeweiligen Übergang von Zug- zu
Druckdämpfung soll das getrennte System um einen Tick schneller
ansprechen. In der Praxis erfüllte die Gabel ihre Aufgaben brav, wirkte
aber nicht wie eine Revolution. Beim harten Anbremsen taucht sie wie
andere Seriengabeln auch recht stark ein. Insgesamt nicht besser als
beim Vorgänger. Es drängt sich der Verdacht
auf, dass diese Gabel wegen Kostenvorteilen eingesetzt wird. |
Einstellbare Fussrasten |
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Die serienmässig einstellbaren Fussrasten ersetzen klarerweise keine
Luxus-Ausführung für den Ringumbau. Mit der simplen Methode von zwei
zusätzlichen Befestigungsgewinden kann man sich die Sitzposition auf
seine Körpergrösse ein wenig anpassen. |
Hydraulische Federvorspannung hinten |
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Eine Wohltat für verweichlichte Supersport-Fans. Die mühsame
Schinderei mit dem Hakenschlüssel endete in der Vergangenheit mit vielen
Kratzern auf Mensch und Maschine. Nun sind komfortable Änderungen
am Setup möglich. Praktisch vor allem dann, wenn man die Maschine häufig
auf verschiedene Einsatzzwecke anpassen muss. Zum Beispiel bei Touren mit
Sozia und Gepäck. |
Neues Cockpit mit kompletter Ausstattung |
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Zusätzlich zu den Standardfeatures hat man eine Ganganzeige, einen
Rundenzähler und eine Anzeige für die Stellung der Drosselklappe. Das neue
Cockpit ist hübsch und alle Informationen sind sehr gut ablesbar. Der
Rundenzähler ist grundsätzlich eine feine Sache, die Bedienung mit dem
rechten Daumen ist bei Vollgas aber äusserst knifflig. |
Komplett neuer Deltabox-Aluminiumrahmen |
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Der neue Rahmen wurde teilweise flexibler, teilweise etwas steifer.
Insgesamt hat Yamaha seine sehr gute Balance hinbekommen. Das Handling
begeisterte, trotzdem bereitete uns die Yamaha auch mit den harten
Dunlop-Pneus keine Stabilitätsprobleme. |
YCC-I und YCC-T - Elektronik-Hightech am
Einlasstrakt |
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Einen solchen Aufwand am Einlasstrakt betreibt nur Yamaha. Die
Drosselklappen werden mit dem "Ride by Wire" System YCC-T elektronisch
angesteuert und die Länge der Ansaugtrichter wird mit dem YCC-I System
variiert. Oben drauf noch zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Mag sein,
dass wir manche Features den harten Abgasvorschriften zu verdanken
haben, die füllige Drehmomentkurve macht uns trotzdem glücklich. |
Elektronisch gesteuerter Lenkungsdämpfer |
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Die Yamaha R1 hatte es nicht leicht auf Strecke in Eastern-Creek.
Bodenwellen verzierten die Strecke an manchen Kurvenausgängen. Am
Kurvenausgang zur Startzielgerade wurde die Front zusätzlich noch
besonders leicht und die R1 wurde nervös. Der Lenkungsdämpfer hatte
solche Situationen immer gut im griff. |
Anti-Hopping Kupplung |
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Die Rutschkupplung ist sehr gut abgestimmt. Die R1 bleibt auch bei
hastigem Zurückschalten sehr stabil. |
3 verschiedene Mappings |
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Anders als bei Mapping-Mode Schaltern auf anderen Motorrädern werden
bei der R1 nicht die Einspritzkurven angepasst und auch die
Spitzenleistung bleibt immer gleich. Geändert wird nur das
Ansprechverhalten der Drosselklappe auf die Befehle vom Gasgriff. Im
Modus B reagiert die Drosselklappe mit deutlicher Verzögerung, was für
ein sehr sanftes und träges Ansprechverhalten sorgt. Im Modus A ist das
Ansprechverhalten noch ein wenig direkter als im Standardmodus. Offen
gesagt eine nette Spielerei, die in der Praxis aber vermutlich selten genutzt
wird. |
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Technische Daten Yamaha YZF-R1 |
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2009 |
2008 |
MOTOR |
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Bauart |
Flüssigkeitsgekühlter 4-Zylinder-4-Takt-DOHC-Motor, Einspritzanlage,
Katalysator, 4 Ventile / Zylinder |
Hubraum |
998 ccm |
Bohrung x Hub |
78.0 x 52.2 mm |
77.0 x 53.6 mm |
Verdichtung |
12.7:1 |
Nennleistung |
133.9 kW (182 PS) @ 12,500 /min. |
132.4 kW (180 PS) @ 12,500 /min. |
Max. Drehmoment |
115.5 Nm @ 10,000 /min. |
112.7 Nm @ 10,000 /min. |
Schmierung |
Nasssumpf |
Gemischaufbereitung |
Einspritzanlage |
Kupplung |
Mehrscheiben-Ölbadkupplung |
Zündung |
Digitale Transistor-Kennfeldzündung |
Starter |
Elektro |
Getriebe |
6-Gang |
Sekundärantrieb |
Kette |
Primärübersetzung |
65/43 1.512 |
Sekundärübersetzung |
47/17 2.765 |
45/17 2.647 |
Gangstufen |
38/15 2.533, 33/16 2.063,37/21 1.762, 35/23 1.522, 30/22 1.364,
33/26 1.269 |
CHASSIS |
Rahmen |
Aluminium Deltabox |
Federung vorn |
Upside-down-Gabel 43 mm Ø |
Federung vorn |
120 mm |
Federung hinten |
Zentralfederbein |
Federweg hinten |
120 mm |
130 mm |
Nachlaufwinkel |
24º |
Nachlauf |
102 mm |
Bremse vorn |
2 Scheiben 310 mm Ø |
Bremse hinten |
1 Scheibe 220 mm Ø |
Reifen vorn |
120/70 ZR17MC (58W) |
Reifen hinten |
190/55 ZR17MC (75W) |
190/50 ZR17MC (73W) |
ABMESSUNGEN |
Länge |
2,060 mm |
2,060 mm |
Breite |
715 mm |
720 mm |
Höhe |
1,130 mm |
1,110 mm |
Sitzhöhe |
835 mm |
Radstand |
1,415 mm |
Bodenfreiheit |
135 mm |
Gewicht |
206 kg voll |
177 kg trocken |
Tankinhalt (Reserve) |
18 Liter |
18 Liter (3.4 Liter) |
Öltankinhalt |
3.73 Liter |
3.83 Liter |
Preis Österreich: |
15.990 Euro |
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