RTS Pannonia

Niemand wollte siegen. 3 Führende stürzen, 3 wurden disqualifiziert. Es gab viel Gesprächsstoff.

RTS Racing Weekeend
14.-15. Juli 2007

Bridgestone Cup / Suzuki Challenge

Das war ein lässiges Spektakel an der Spitze. Hannes Kemmer und Chris Ljubi  kämpften bis zum Zielstrich. Am Ende hat der junge Ljubi mit der Nummer 64 die Nase vorne. Doppelsieg beim Bridgestonecup und in der Suzuki-Challenge bedeutet 2 Garnituren Bridgestone Pneus. Das nächste Wochenende kann kommen!

Günter Gahleitner in Topform. Seit Wochen campiert er an der Rennstrecke und trainiert ohne Ende. Doch das Ringrestaurant hat Spuren hinterlassen.

Abwechslungsreiches Wochenende für Rollo Resch. Mit ihm unbekannten Bridgestones geht er ins Rennen und fährt mit der 750er in der großen Klasse mit. Platz 3 bei den Suzukis.

Die schnellsten Racer der großen Klasse. Mundl Jetschko mit der #31, Sepp Ulbing ganz außen mit seiner neuen Kawasaki ZX-10R, innen bremst gerade Rollo Resch auf seiner 750er Soletti-Gixxer und im Hintergrund lauert Peter Paukovitsch.

 

Bridgestone Cup / Suzuki Challenge bis 650 ccm

PosNr. FahrerKlasse schn.Runde
164 Christoph LjubiSuzuki Supersport 02:04.148
238 Hannes KemmerSuzuki Supersport 02:04.313
371 Gerhard HörtingerSuzuki Supersport 02:03.949
413 Christian SchmallBridgestone Cup Supersport 02:03.752
5122 Thomas RieplBridgestone Cup Supersport 02:04.459
644 Gerhard HaasBridgestone Cup Supersport 02:05.171
7999 Heinz DienerSuzuki Supersport 02:04.929
8123 Günther KnaflBridgestone Cup Supersport 02:04.440
961 Reinhold KonradBridgestone Cup Supersport 02:04.097
10169 Günter GahleiterSuzuki Supersport 02:06.214
11514 Andreas SchnatterbeckSuzuki Supersport 02:06.406
1274 Alois GrasmuggBridgestone Cup Supersport 02:06.128
130 Josef KronbergerSuzuki Supersport 02:08.051
1467 Karl ForsterBridgestone Cup Supersport 02:08.029
1537 Werner ZenzBridgestone Cup Supersport 02:09.024
16646 Richard FinazzerBridgestone Cup Supersport 02:08.637
17612 Heinz SommerBridgestone Cup Supersport 02:08.841
1873 Christian KlauseggerBridgestone Cup Supersport 02:08.211
1943 Daniel PirklbauerSuzuki Supersport 02:10.409
207 Peter SchoiblBridgestone Cup Supersport 02:11.027
2132 Walter NovakSuzuki Supersport 02:14.799
22124 Otmar SadjakBridgestone Cup Supersport 02:14.631
234 Clemens HaghoferBridgestone Cup Supersport 02:17.309
2475 Gerald MöderlBridgestone Cup Supersport 02:18.875
2589 Wolfgang MockerSuzuki Supersport 02:25.864
2655 Adi KernstockBridgestone Cup Supersport 02:06.229
2721 Michael FuchsBridgestone Cup Supersport 02:11.045
2810 Klaus MayrBridgestone Cup Supersport 0.000
29323 Harald SchlatterBridgestone Cup Supersport 0.000
 

Bridgestone Cup / Suzuki Challenge über 650 ccm

PosNr. FahrerKlasse schn.Runde
1120 Sepp UlbingBridgestone Cup Superbike 02:00.784
231 Raimund JetschkoBridgestone Cup Superbike 02:00.836
397 Peter PaukovitschSuzuki Superbike 02:02.040
466 Mario KlepatschSuzuki Superbike 02:02.849
55 Roland ReschSuzuki Superbike 02:02.829
6555 Daniel MännerSuzuki Superbike 02:02.495
76 Günter ZöchlingSuzuki Superbike 02:03.284
850 Richard RampulaSuzuki Superbike 02:05.700
9100 Reinhard KehrerSuzuki Superbike 02:08.044
101 Harald PutzSuzuki Superbike 02:07.742
112 Harald MurmayerSuzuki Superbike 02:08.181
12647 Alexander SailerBridgestone Cup Superbike 02:07.870
13126 Wolfgang HuberSuzuki Superbike 02:09.142
1496 Helmut KronbergerSuzuki Superbike 02:09.081
1565 Walter HerbstBridgestone Cup Superbike 02:09.678
1633 Harald DurlacherBridgestone Cup Superbike 02:09.703
1777 Dino PesaSuzuki Superbike 02:11.217
18777 Manfred DornerBridgestone Cup Superbike 02:11.410
19325 Gerhard SiegeleBridgestone Cup Superbike 02:12.742
2088 Stefan HoffmannBridgestone Cup Superbike 02:05.810
21424 Oliver FriedlBridgestone Cup Superbike 0.000
22137 Günther DornerBridgestone Cup Superbike 0.000
23128 Walter LanzingerBridgestone Cup Superbike 0.000
 
Bridgestone Cup - 650 Bridgestone Cup +650
 
  1. Christoph Ljubi - GSX-R 600, Team Lietz
  2. Hannes Kemmer - GSX-R 600, Team Bertl. K
  3. Gerhard Hörtinger - GSX-R 600, Team Lietz
  1. Sepp Ulbing, Kawasaki ZX-10R, Team BR-Tuning
  2. Raimund Jetschko, Honda CBR 1000 RR
  3. Peter Paukovitsch, Suzuki GSX-R 1000, BikeCity
 
Für die Suzuki Challenge Teilnehmer gab es wie jedes mal wieder Geschenke. Nicht nur für die Sieger, sondern für alle. Das Starterfeld der Suzuki Challenge ist bunt gemischt. Auch echte Legenden sind in der Boxengasse zu finden.
 
Suzuki Challenge -600

Suzuki Challenge +600

 
  1. Christoph Ljubi - GSX-R 600, Team Lietz
  2. Hannes Kemmer - GSX-R 600, Team Bertl. K
  3. Gerhard Hörtinger - GSX-R 600, Team Lietz
  1. Peter Paukovitsch - GSX-R 1000 - Team Bike City
  2. Mario Klepatsch - GSX-R 1000 - Team Lietz
  3. Roland Resch - GSX-R750 - Team Soletti

RTS-Supersport

Tolles Starterfeld in der Klasse Supersport. Mike Wohner ist nach seinem schweren Sturz beim letzten Event wieder fit und siegt in der Klasse Supersport.

Harte Bandagen auch im Mittelfeld. Werner Zenz schmiss mir mindestens 20 mal die Tür zu und Jarno Zemsauer überholte mich in der vorletzten Kurve. Doch in der letzten Kurve schlug ich zurück. Die Motivation war grandios, 2:07er Zeiten waren mein Lohn.

Sehr groß der Druck auch am hinteren Ende des Feldes. Karin Mühlberger ist als einzige Frau mit am Start und niemand mochte von ihr hergebrannt werden. Wolfgang Mocker kämpfte hart, war am Ende aber doch chancenlos. Die nächsten Kandidaten zittern schon....

 

RTS Supersport

PosNr. Fahrerschn.Runde in Runde
1629 Mike Wohner02:02.050 10
2673 Herbert Reiterlehner02:02.244 3
3674 Klemens Pelzl02:02.682 6
49 Herbert Baumrock02:03.699 8
5611 Martin Mühlberger02:03.866 12
661 Reinhold Konrad02:05.134 3
7662 Lukas Schossmann02:04.972 10
875 Karl Schneider02:04.816 2
994 Martin Hinterreiter02:05.486 5
10649 Günter Kahr02:05.630 5
1141 Manuel Wallner02:06.355 8
1229 Thomas Baumgartner02:05.643 10
13710 Rene Schnabler02:05.635 3
14600 Nils Müller02:07.398 9
15685 Jarno Zemsaurer02:07.415 8
1683 Christian Wagner02:07.254 9
1737 Werner Zenz02:09.690 5
1852 Mitja Krajnc02:09.145 3
1932 Albert Krutzler02:08.872 8
20647 Mirko Brugger02:09.390 8
2153 Manuel Kirschner02:08.857 5
2273 Christian Klausegger02:09.060 7
23612 Heinz Sommer02:09.146 5
2443 Daniel Pirklbauer02:11.438 12
25601 Gerald Kneisz02:11.314 12
26670 Eduard Schebesta02:17.624 2
2763 Karin Mühlberger02:20.264 9
2889 Wolfgang Mocker02:25.166 3
DNF74 Alois Grasmugg02:06.547 6
DNF71 Gerhard Hörtinger02:05.077 5
DNF633 Martin Hafner02:09.246 2
DNF132 Walter Novak02:20.318 2
DNF0 Gerald Hull03:08.453 1
 

Rennen Klasse Supersport

  1. Mike Wohner, Kawasaki ZX-6R, Team Motorrad-Center
  2. Herbert Reiterlehner, Kawasaki ZX-6R, Team Lietz
  3. Klemenx Pelzl, Kawasaki ZX-6R, Team Rösner
   

RTS-Superbike


Der Hausherr vom Pannoniaring fuhr in der Klasse Superbike ebenfalls wieder mit und war mit seinen 1:55 nicht ganz zufrieden. "Da geht noch mehr", meinte Meki nach dem Rennen.

Alte Bekannte beim Kampf um den Sieg. War ein ständiges Zittern auf der Naturtribüne. Doch der riesige Fanclub von Rene Veit war nicht umsonst gekommen! Rene Veit (#36) konnte Hans Steiner schlagen. Otto Leirers Tuning Center scheint viel Geld abzuwerfen. Oder aber er ist nicht nur in Sachen Motorradtuning ein alter Guru!
 

RTS Superbike

PosNr. Fahrerschn.Runde
113 Andreas Meklau01:55.457
236 Rene Veit02:00.178
3269 Johann Steiner02:00.285
43 Josef Unger02:00.114
5444 Thomas Prinzjakowitsch02:02.597
6555 Daniel Männer02:03.884
776 Günter Seebacher02:04.696
890 Rudolf Schöll02:05.640
968 Robert Schober02:06.946
1026 Hans-Peter Dall02:06.819
11140 Peter Traunsteiner02:06.852
1260 Wolfgang Puscha02:07.496
13777 Manfred Dorner02:09.794
1484 Klaus Peter Dukat02:11.472
1597 Alfred Kettner02:10.958
1677 Dino Pesa02:12.488
170 Andreas Kürzel02:03.679
18912 Jürgen Schweizer02:03.464
1931 Raimund Jetschko01:59.950
200 Harald Heumann02:11.020
2133 Harald Durlacher02:17.200
 

Rennen Klasse Superbike

  1. Andreas Meklau, Suzuki GSX-R 1000
  2. Rene Veit, Yamaha R1, Team Bertl K.
  3. Hans Steiner, Suzuki GSX-R 1000
 

Kawasaki Cup

Klaus Grammer hatte diesmal leichtes Spiel. Herbert Reiterlehner stürzte im Zeittraining und musste sich vom letzten Platz nach vorne kämpfen. So fuhr Grammer an der Spitze ein sicheres Rennen und ist dem Hauptpreis, einer Kawasaki ZX-6R, einen Riesenschritt näher.

Die besten Duelle gab es wie immer im Mittelfeld. Hier wurde bis zur letzten Runde um jeden Meter gekämpft. Mächtige Rundenzeiten diesmal von Alex Mehser: 2:02! Wird er nächstes Jahr um den Sieg mitfahren?

 

Heinz Sommer ist der Mann mit der meisten Cuperfahrung. Er fuhr schon 1978 Kawasaki Cup. Damals noch mit Kawasaki Z650 bereift mit Holzklötzen und mit grandiosem Fahrwerk. Sein erstes Rennmotorrad kaufte er damals natürlich auf Kredit und verschrottete es beim ersten Lauf. Doch er war in guter Gesellschaft. Damals mussten am besten Wochenende ganze 27 Piloten ihre Eisen aus dem Kies kratzen. Im Jahr 2007 kämpft er im hinteren Drittel des starken Feldes mit dem jungen Gemüse. Die Kondition wird von mal zu mal besser und für nächstes Jahr hat ihn auch schon wieder der Ehrgeiz gepackt!

Akrapovic Importeur Didi Berger stand als Gastfahrer ebenfalls mit am Start. Sein wohlgeformter Körper ist wie geschaffen für die 600er Klasse. Hinter ihm tobten wilde Kämpfe um den perfekten Windschatten. Auch er wütete im hart umkämpften Mittelfeld und fuhr mit 2:06er Zeiten auf Rang 11.

Manfred Hofmann (links) hat nach dem scheinbar harmlosen Sturz beim letzten Rennen eine Woche im Krankenhaus verbracht. Doch dort hat er das Fahren nicht verlernt. Er verwies Herbert Obermair wieder auf den letzten Platz. Thomas Mondl (rechts) fuhr schon 2:06 und fuhr so auf Rang 14.

Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir alle mehr Gas gegeben. Bussi von Frl. Kawasaki Kristina für die schnellsten Piloten. Die Fahrerschaft fordert Küsse bis Rang 15!

Kawasaki Cup

PosNr. Fahrerschn.Runde Team
1638 Klaus Grammer02:01.768 BikeCity
2673 Herbert Reiterlehner 02:02.071Lietz
3611 Martin Mühlberger02:03.240 Lietz
4676 Alexander Mehser02:02.708 BikeCity
5649 Günter Kahr02:04.433 Euromotors
6662 Lukas Schossmann02:04.279 Lietz
7672 Erwin Pirger02:05.569 BikeCity
8668 Michael Plöderl02:05.956 Schuller
9123 Günter Knafl02:05.438 Gast
10618 Michael Ranak02:05.643 BikeCity
11666 Didi Berger02:06.248 Gast
12647 Mirko Brugger02:06.816 Gast
13646 Richard Finazzer02:06.264 ZZZams
14637 Thomas Mondl02:06.450 Schuller
15600 Nils Müller02:08.643 Lietz
16612 Heinz Sommer02:09.903 Sommer
17674 Christoph Mazakarini 02:10.069BikeCity
18664 Manfred Hoffmann02:10.824 Lietz
19619 Herbert Obermair02:11.089 BikeCity
 
In der Mitte Sieger Klaus Grammer flankiert von Herbert Reiterlehner und Martin Mühlberger. Ganz außen die beiden schnellsten Rookies des Tages Günter Kahr und Lukas Schossmann.
 

Ducati Challenge

Der schnelle Ungar Agostan Rosivall mit der bescheidenen Nummer 1 brannte auch diesmal wieder alle Österreicher her. Doch August Laus und Sepp Unger werden Vollgas geben um beim letzten Event in Brno wieder den Sieg nach Österreich zu holen.


Bei den nackten Monsters musste Wolfgang Hüttner (rechts) diesmal ohne Spielkameraden Ernstl Grabner auskommen. Dieser hat sein Motorrad nicht rechtzeitig zum Rennen fertig gebracht und verliert nun so wertvolle Punkte in der Gesamtwertung. Wolfgang steht mit einer Monster S4RS am Start und fährt damit auch in freier Wildbahn herum. Es macht ihm Spaß die gebückten Superbiker in der Ducati Challenge zu jagen, doch nächstes Jahr wird er eventuell überlaufen. Die neue 1098er hat es ihm angetan.
Auch Mario Klepatsch wurde vom Ducati Virus infiziert. Er möchte nächste Saison in der Ducati Challenge mit am Start stehen. Nach Kawasaki Cup Sieg und Suzuki Challenge Erfolgen fehlt ihm noch die Duc Challenge in der Pokalsammlung.

Ducati Challenge

PosNr. FahrerKlasse schn.Runde
11 Agostan RosivallDucati Superbike 01:59.382
2133 August LausDucati Superbike 02:00.197
33 Josef UngerDucati Superbike 02:01.923
433 Markus GolserDucati Superbike 02:02.866
5122 Thomas RieplDucati Supersport 02:07.795
68 Christian EbnerDucati Supersport 02:08.482
739 Wolfgang HüttnerDucati Monster 02:09.897
8241 Reto SchindlerDucati Superbike 02:09.280
965 Walter HerbstDucati Superbike 02:09.618
10840 Peter TischlerDucati Superbike 02:10.786
11238 Robert BöckDucati Superbike 02:09.302
120 Alexander SailerDucati Superbike 02:10.710
137 Peter SchoiblDucati Supersport 02:10.163
1484 Klaus Peter DukatDucati Superbike 02:10.490
15137 Günter DornerDucati Monster 02:11.401
16999 Johannes LamplDucati Superbike 02:11.257
1762 Gerhard BergmayerDucati Supersport 02:11.444
180 Martin BuranitsDucati Superbike 02:13.258
19124 Otmar SadjakDucati Supersport 02:14.723
20411 Günther KölbelDucati Monster 02:17.983
2111 Sigi WittmannDucati Superbike 02:18.720
2256 Rene KollDucati Supersport 02:22.337
23384 Zoran MracicDucati Superbike 02:26.810
2469 Patrick KlinkaDucati Monster 02:45.058
25247 Herbert FritsDucati Monster 02:50.901
 

Rennen Ducati Challenge Klasse Supersport

  1. Thomas Riepl - Team Agip Velden

  2. Christian Ebner - Team Lietz

  3. Peter Schoibl - GPDesign

   

Rennen Ducati Challenge Klasse Superbike

  1. Rosival Agostan - Team Motogroup

  2. August Laus - Team Lietz

  3. Josef Unger - Team MPU

   

Rennen Ducati Challenge Klasse Naked Bike / 2 Ventiler

  1. Wolfgang Hüttner - Team Lietz

  2. Günter Dorner - Team MPU

  3. Günther Kölbel

ÖM Superstock 600


Erste Runde in der Klasse Superstock 600. Kerschbaumer und Lietz starten perfekt und tricksen die Hondas aus. Doch schon 2 Runden später an der Spitze das übliche Bild.

Kerschbaumer und Kerbl auf den CBRs fighten um die Spitze. Alles roch nach einem Honda-Doppelsieg, doch Klaus Grammer kam auf der Kawa immer näher.
 
Peter Lietz fuhr zu Beginn des Rennens noch im Spitzenpulk kämpfte dann aber mit Roland Schuch und Stefan Schrammel um Rang 4. Schrammel wurde ausgebremst, doch die Strecke war nicht breit genug. Der Umweg durch den Kies kostete Zeit.
Ebenfalls einen kleinen Abstecher ins Gemüse machte Roland Schuch mit seiner R6. Doch von solchen Kleinigkeiten ließ sich der ehrgeizige Pilot nicht aus der Fassung bringen. Er sprang sofort wieder rauf aufs Moped und fuhr das Rennen zu Ende. PS: Günstiger Auspuff für R6 mit leichten Kratzern zu verkaufen. Interessenten melden sich bei Roland Schuch.
Wolfgang Kerbl ging dann an Kerschbaumer vorbei und setzte sich mit 1:59er Zeiten ab. Sieg mit deutlichen Vorsprung für Kerbl. Der Routinier Klaus Grammer machte dem jungen Kerschbaumer danach mit der gefürchteten Grammerschen Killerbremse das Leben schwer und fuhr mit Kampflinie auf Platz 2.

 

Doch das Rennen wurde diesmal nach dem Zieleinlauf entschieden. In der Klasse Superstock 600 stehen seriennahe 600er Sportmotorräder am Start und die OSK kontrolliert nach dem Rennen stichprobenartig die Motorräder der Piloten. Denn der Grundgedanke der Superstock 600 Klasse lautet "günstige Rennen mit seriennahen Motorrädern". Im Sinne eines sportliche fairen Wettkampfes soll so sichergestellt werden, dass auch wirklich alle Piloten mit seriennahen und somit günstigen Motorrädern am Start stehen. Meistens werden kleine Fehler beim Aufbauen des Motorrades bemängelt welche jedoch keinen echten Vorteil für den Piloten bedeuten und somit meist keine Strafen nach sich ziehen. Doch diesmal landeten die Techniker einen Volltreffer!

Mit einem Paukenschlag wurde das komplette Honda CBR 600 RR Trio mit dem Meisterschaftsführenden und Sieger des Rennens Wolfgang Kerbl, Stefan Kerschbaumer und Stefan Schrammel disqualifiziert. Die 3 Honda Piloten fuhren bisher mit den neuen CBRs von Sieg zu Sieg. Die Honda CBR 600 RR kristallisierte sich schon zu Beginn der Saison als fast perfekte Waffe in dieser Klasse heraus. Starker Drehmomentvorteil im unteren Drehzahlbereich, original 17 Kilo leichter als eine Kawasaki ZX-6R doch mit einem einzigen Nachteil: Serienmäßig kommt die Honda CBR 600 RR ohne Anti-Hopping Kupplung. Die 3 Honda Racer haben hier nicht gerade dezent nachgeholfen und entgegen den Bestimmungen des Superstock Regelements eine Anti-Hopping Kupplung montiert. Den OSK-Technikern blieb so natürlich nichts anders übrig als die 3 Piloten zu disqualifizieren. Grammer ist somit der Sieger vom ÖM Lauf vor Manfred Blechinger und Christian Schmall.

Ein wichtiges Signal an den Rest des Fahrerlagers. Wer günstige Rennen fahren möchte ist in der Superstock Klasse nach wie vor gut aufgehoben. Tuning-Maßnahmen werden nicht akzeptiert und niemand muss das Gefühl haben, dass nur mit ausuferndem Budget ein Pokal zu holen ist.

Doch erste "Was-Wäre-Wenn" Diskussionen haben im Fahrerlager natürlich schon begonnen. Was wäre gewesen wenn das Honda Trio die bisherigen Läufe am Pannoniaring ohne Anti-Hopping-Kupplung hätte absolvieren müssen? Beim letzten Lauf in Brünn wird das Thema Anti-Hopping-Kupplung jedenfalls kein Thema sein. Denn auf dem flüssigen Kurs ist laut Wolfgang Kerbl kein Nachteil vorhanden.

 

ÖM Superstock 600

PosNr. Fahrerschn. Runde
1638 Klaus Grammer02:00.083
248 Manfred Blechinger02:02.359
313 Christian Schmall02:02.019
457 Peter Lietz02:01.052
5864 Christian Schaffernak02:03.643
617 Roland Schuch02:01.064
775 Karl Schneider02:04.465
829 Thomas Baumgartner02:06.498
9113 Deb Cartwright02:10.158
DQ22 Wolfgang Kerbl01:59.105
DQ88 Stefan Kerschbaumer02:00.591
DQ14 Stefan Schrammel02:01.303
 

ÖM Superstock 1000

Das Rennen in der Klasse Superstock 1000 war eines der ganz verrückten Sorte. Zu Beginn des Rennens gaben Schleindlhuber und Sendlhofer, gefolgt von Roland Resch auf der 750er die Marschrichtung vor. Sendlhofer machte gewaltig Druck auf den Führenden...

..und musste nach einem Hinterradrutscher ins Kies. Er konnte das Rennen jedoch weiterfahren und machte weiter Druck. Doch Sendlhofer riskierte zu viel und flog übers Vorderrad ins Kies. Das Motorrad war noch fahrtüchtig, doch er fuhr frustriert zurück ins Fahrerlager. "Die Saison ist gelaufen!", dachte sich Sendlhofer bevor der Streckensprecher den Ausfall von Schleindlhuber durchs Mikro verkündet. Schleindlhuber lag zu diesem Zeitpunkt uneinholbar in Führung. Sendlhofer sprang aufs Motorrad und startete aus dem Wohnwagen zurück auf die Rennstrecke. Die Meisterschaft war wieder offen. Jeder Punkt zählt!
Mittlerweile hat Roland Resch die Führung geerbt doch auch er wollte den Sieg scheinbar nicht haben. Noch dazu wäre die Schlagzeile "Rollo Resch brennt mit 750er die 1000er Elite her.." zu verführerisch gewesen. Er wirft mit viel Vorsprung die Gixxer ins Kies und reicht die Führung weiter an Rene Veit (Bild). Der Steirer hat einen gewaltigen Fanclub und nun auch einen ehrgeizigen Michael Richter im Rücken. Dieser hatte nun natürlich nun ebenfalls Lust auf den Sieg und gab mit der 1000er GSX-R volles Feuer. Veit blieb cool und holte mit seiner R1 seinen ersten Sieg in der Superstock ÖM.

ÖM Superstock 1000

PosNr. Fahrerschn.Runde
136 Rene Veit02:00.485
211 Michael Richter02:00.320
366 Mario Klepatsch02:00.196
422 Robert Auer02:03.002
5713 Christian Weber02:03.473
633 Markus Golser02:03.761
74 Günter Sendlhofer01:58.364
DNF5 Roland Resch01:59.169
DNF76 Helmut Schleindlhuber01:58.595
DNF3 Josef Unger02:03.491
DNF133 August Laus02:00.919
DNF2 Harald Murmayer02:13.965

ÖMS Superstock 1000

  1. Rene Veit - Yamaha R1

  2. Michael Richter - Suzuki GSX-R 1000

  3. Mario Klepatsch - Suzuki GSX-R 1000

 
   

Das nächste Event - Ein ganzer Tag freies Fahren

   

Beim nächsten Event in Brno steht der Freitag den ganzen Tag zum freien Fahren zur Verfügung. Einzig 20 Minuten Kawasaki Cup Zeittraining am Nachmittag stören die heilige Ruhe der Freifahrer. Die perfekte Gelegenheit für viele Runden auf der MotoGP Rennstrecke in Brünn. Es kann ohne Gruppeneinteilung den ganzen Tag gefahren werden. Preis bei Vorauskasse für den Tag: 130 Euro.

Termin: 28.9-30.9.2007

Am Samstag und Sonntag dann die Rennen in den Klassen Bridgestone Cup, Suzuki Challenge, Kawa Cup, Ducati Challenge, Supersport und Superbike. Der letzte Lauf der Klassen Superstock findet von 8.-9.9 im Rahmen des Alpe Adria Cups in Brünn statt.

   
Text: NastyNils
Photos: Günter Gahleitner, NastyNils

Bericht vom 26.08.2007 | 9.435 Aufrufe

Du hast eine Neue?

Verkaufe dein Gebrauchtmotorrad im 1000PS Marktplatz.

Inserat erstellen

Empfohlene Berichte

Pfeil links Pfeil rechts